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        Tagung

Pestizide-was ist zu tun
    im Echten Norden?

    martin haeusling

 

 

 

 

 

 Landeshaus Kiel

    1. Dezember 2017
    
14 bis 18.00 Uhr
         Programm

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Scan Deckblatt Broschüre

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

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Umfrage

Pestizide im Garten

Biene auf Distel

 

 

 

 

 

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Mitte Dezember 2017

schalten wir eine neue

moderne Hompage frei. 

naturfreunde

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere aktuellen Inhalte sind
daher leider etwas reduziert.

 

Eindrücke von unserer Veranstaltung

"Ein Atommüllendlager für S-H?"
Sterup, 19. September 2017

 

2017 09 19 Volles Haus beim Atommüllendlagert NF

 Volles Haus in Sterup, rund 260 Interessierte kamen.P1000880

Prof. Dr. Andreas Dahmke vom Geologischen Institut der Uni Kiel erläutert die Geologie von S-H.2017 09 19 Podium Sterup4

 Hans-Jörg Lüth, Landesvorstand NaturFreunde, hat Rückfragen an die Experten.2017 09 19 Podium Arommüllendlager Sterup

Jürgen Klose, NaturFreunde Gelting, bringt den Klimawandel und ein Endlager unter dem Meeresspiegel ins Gespräch. Er gab den Anstoß für die Veranstaltung.

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Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, bis 2016 einer der zwei Vorsitzenden der Endlagerkommission.

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 Claus Möller, Ex-Energieminister von S-H (Mitte) kam auch nach Sterup.

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Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0431-98282995.  

Schön und gefährlich –
NaturFreunde bekämpfen Herkulesstauden

Termin: Dienstag, 4. Juli 2017 Kiel 11.00 Uhr

Treffpunkt: Gelände der Universität Kiel hinter der Olshausenstr. 75, großer Parkplatz schräg gegenüber (vor der Kurve beim Öko-Zentrum) an der Zufahrt. Von dort sind es 250 Meter zu Fuß.

2017 06 21 Herkulesstaude mit Hund AEUnter fachkundiger Anleitung des Experten Niels Jensen rücken wir der Herkulesstaude auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität Kiel mit dem Spaten zu Leibe. Die Herkulesstaude wird nicht umsonst Riesenbärenklau genannt, denn sie wird bis zu vier Meter hoch, bildet riesige Dolden mit gewaltiger Samenproduktion und bis zu einem Meter große Blätter. Durch das imposante Erscheinungsbild prägt sie schnell Flussufer, Straßenböschungen und Knickränder. In Kombination mit Sonnenlicht führt der Pflanzensaft aus den angeschnittenen Stängeln durch eine chemische Reaktion zu Rötungen und Schwellungen bis hin zu Verbrennungen auf der menschlichen Haut. Die Pflanze sollte daher möglichst bei bedecktem Himmel bekämpft werden, idealerweise in der Zeit von April bis Mai. Zudem dürfen die Pflanzen nicht abgeschnitten werden, sondern sollten mit etwa 10 Zentimeter langer Wurzel augegraben werden. Handschuhe und geschlossene Kleidung sind dabei ein absolutes Muss.

Die aus dem Kaukasus stammende, anspruchslose Pflanze, botanisch Heracleum mantegazzianum, die bei uns optimale Wuchsbedingungen findet, ist nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Natur gefährlich und vielerorts zum Problem geworden. Da sie keine natürlichen Feinde hat, kann sie sich ungehemmt ausbreiten, verdrängt heimische Pflanzen und in der Folge auch die von ihnen lebenden Tiere und kann so ganze Ökosysteme verändern.  Die beste Maßnahme gegen ihre Ausbreitung ist das Ausgraben der Pflanzen. Die Standorte müssen im Anschluss für weitere 10 Jahre kontrolliert werden. Neue Pflanzen, die sich aus den im Boden befindlichen Samen entwickeln können, sollten sofort entfernt werden. Je kleiner die Pflanze desto einfacher die Enfernung. Von einer Anwendung mit Pestiziden raten wir dringend ab. Gifte wirken nicht selektiv und töten auch alle anderen Pflanzen am Standort.

Weitere Tipps gibt es am 4. Juli 2017 in Kiel.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
!

2017 05 29 Wurzel Herkulesstaude WattenbekP1000549

 

Appell an künftige Koalitionspartner:

Pestizide müssen verringert werden!

 

Kiel, 8.6.2017. Der "Runde Tisch Pestizide reduzieren“, ein Projekt der NaturFreunde Schleswig-Holstein, fordert die Parteien, die zur Zeit einen Koalitionsvertrag verhandeln, auf, Maßnahmen zu einer drastischen Reduzierung der Verwendung von Pestiziden zu vereinbaren und diese verbindlich mit nachprüfbaren Zielen für eine künftige Landesregierung festzuschreiben.

Konkret fordert der „Runde Tisch für eine Verringerung des Pestizideinsatzes“ die Aufnahme folgender Maßnahmen in die Koalitionsvereinbarungen:

 

  • Den Einsatz chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel ist deutlich reduzieren, klare Reduktionsziele – wie viel bis wann - wie in Frankreich und Dänemark festsetzen,

  • auf Bundesebene soll sich für ein Verbot von Pestiziden auf Nicht-Agrarflächen nach dem Vorbild Frankreichs und für eine Steuer auf Pestizide eingesetzt werden,

  • auf eine Nichtverlängerung der Zulassung von Glyphosat und ein Verbot anderer besonders gefährlicher Stoffe wie Glufosinat und Neonicotinoide hinwirken,

  • auf Landesebene:

  • für eine Verringerung des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft durch die finanzielle Unterstützung von Landwirten bei der Umstellung und die Werbung für alternative Pflanzenschutzmaßnahmen sorgen,

  • die Leitlinien der „Guten fachlichen Praxis“ an den heutigen Stand anpassen und „integrierten Pflanzenschutz“ strenger zdefinieren,

  • die sachgemäße Anwendung kontrollieren und hierzu neue Stellen schaffen,

  • keine Pestizide in ökologisch wertvollen Gebieten wie NATURA 2000 oder Wasserschutzgebieten verwenden,

  • neue Grundwasserschutzgebiete ausweisen, die Bestimmungen für bestehende anpassen und deren Einhaltung kontrollieren, hierzu neue Stellen in der Landesverwaltung schaffen,

  • Forschung und Beratung vorrangig an den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ausrichten und nicht überwiegend an ökonomischer Effizienz,

  • das Toxikologische Institut an der Uni Kiel erhalten und ausbauen,

  • die WRRL (EG-Wasserrahmenrichtlinie) mit der Verringerung von Nährstoff- und Pestizideinträgen prioritär umsetzen,

  • ein landesweites Nährstoff- und Pestizidkataster aufbauen,

  • das bestehende Verbot der Verwendung von Pestiziden auf Nichtkulturflächen kontrollieren, hierzu neue Stellen schaffen,

  • den Einsatz von Pestiziden auf kommunalen Nichtkulturflächen möglichst ganz unterbinden, durch eine Landesverordnung Ausnahmeregelungen an strenge Voraussetzungen knüpfen.

 

Mit einer Verringerung der Verwendung von Pestiziden soll nach Ansicht des „Runden Tisch“ dort sofort begonnen werden, wo ihre Anwendung nicht notwendig ist. Hierzu gehören kommunale Flächen und private Gärten. In der konventionellen Landwirtschaft ist ein völliger Verzicht noch nicht umsetzbar, daher sollen dort Sofortmaßnahmen zu einer deutlichen Verringerung unverzüglich eingeleitet und den Landwirten angeboten werden.

Das Vorsorgeprinzip muss durchgesetzt werden, der Schutz der Gesundheit, des Grundwassers und der Gewässer, des Bodens sowie der Artenvielfalt muss unbedingten Vorrang vor kurzfristigen ökonomischen Interessen Einzelner oder einzelner Industrien haben.

Pestizide sind in unserer Umwelt allgegenwärtig: Sie finden sich nicht nur im Boden, in Gewässern und Grundwasser, sondern können auch in Lebensmitteln und dem menschlichen Körper nachgewiesen werden. Pestizide sind nicht nur, neben Monokulturen und einer industrialisierten Landwirtschaft, die wichtigste Ursache für den dramatischen Artenrückgang. So ist die Masse der Insekten in den letzten 15 Jahren um 80 Prozent zurückgegangen, allein 39 Wildbienenarten sind ausgestorben. Rund Dreiviertel der heimischen Acker- und Wiesenvögel sind akut gefährdet. Die Menge der verkauften Pestizide ist dagegen dramatisch gestiegen, über 100 000 Tonnen werden jedes Jahr allein in Deutschland verkauft. Die deutschen Pestizidhersteller haben einen jährlichen Umsatz von 1,6 Milliarden. Euro, die Schäden für Natur und Umwelt, Grundwasser und Gesundheit zahlen alle.

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 2017 06 08 Runder Tisch Pestizide 2 be

 

 

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© Constantin Groß (CC BY-ND 2.0)

   

Info-Veranstaltung

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  vom 19.9.2017 Sterup
Bilder unter "Aktuelles"

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