NaturFreunde

auf Facebook

 facebook 1

************************

        Tagung

Pestizide-was ist zu tun
    im Echten Norden?

    martin haeusling

 

 

 

 

 

 Landeshaus Kiel

    1. Dezember 2017
    
14 bis 18.00 Uhr
         Programm

*************************

       Umfrage

Pestizide im Garten

Biene auf Distel

 

 

 

 

 

*************************

3. Runder Tisch
     Pestizide

  2016 05 08 Giftdusche Noer IW 640x413 2

 

 

 

 

 

6. November 2017
19 Uhr, Kiel, Kollhorster Weg 1

************************

  Programm 2017

  Sport2017a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 ************************

NaturFreunde:

Ende spekulativer
Geschäfte mit
Nahrungsmitteln

weiterlesen ...

*************************

NaturFreunde:
Forschungswende!

weiterlesen ...

************************

Naturfreunde Klimafonds

 

 

 

 

 

 ************************

NaturFreundeJugend

Beweg!gründe
Transformation

   

Mausaufkleber1 300x300

   

Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative für ein EU-weites Glyphosat-Verbot

Glyphosateinsatz bis an den Wassergraben in LienenDie EU-Kommission entscheidet noch in diesem Jahr, ob das wahrscheinlich krebserregende und erbgutverändernde Pestizid Glyphosat weiter auf unseren Feldern ausgebracht werden darf. Mit einer europäischen Bürgerinitiative (EBI) soll die Zulassung für Glyphosat verhindert werden. Bis Ende Juni müssen dafür 1 Million Unterschriften gesammelt werden. Unterschreiben Sie mit für ein Verbot des gefährlichen Ackergiftes! Eine EBI ist das machtvollste Mittel, dass die EU für uns Bürger/innen hat, um sich einzumischen.

Foto: Kruse. Glyphosat bis an den Wassergraben

 

Der US-Agrochemie-Riese Monsanto, der das Gift 1974 auf den Markt brachte, pumpt eine Menge Geld in seine Lobbyarbeit. Schon im letzten Jahr sollte die Zulassung für Glyphosat erneuert werden – für 15 weitere Jahre! Aufgrund der Proteste von Hunderttausenden enthielt sich Deutschland und so fehlte die entscheidende Mehrheit. Die EU-Kommission konnte die Zulassung lediglich für 18 Monate bis Ende 2017 provisorisch verlängern.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Es wird über die Blätter aufgenommen und gelangt mit Hilfe sogenannter Netzmittel von dort bis in die Wurzelspitzen. Als Totalherbizid tötet es unselektiv alle Pflanzen ab, die nicht gentechnisch verändert sind. Etwa 6000 Tonnen werden jährlich in Deutschland auf mindestens 40% der Ackerflächen ausgebracht, meist vor der Aussaat, um den Acker zu „räumen“. Daneben kommt es immer noch auch kurz vor der Ernte zum Einsatz, um die Reife zu beschleunigen (Sikkation) und nach der Ernte auf den Stoppelfeldern. Die nötige Wartezeit zwischen Ausbringung und Ernte wird nicht immer eingehalten, so dass Nahrungs- und Futtermittel mit Glyphosat belastet sind.

Glyphosat wird aber auch in Kleingärten, auf Privatgrundstücken, auf kommunalen Flächen, entlang von Autobahnen, Straßen und entlang von 30000 km Schienennetz ausgebracht.

In den USA und in Südamerika ist der massive Einsatz von glyphosathaltigen Präparaten untrennbar mit dem Anbau genveränderter Kulturpflanzen verbunden. Monsanto vermarktet glyphosatresistente Genpflanzen im großen Stil unter dem dem Namen „Roundup Ready“ RR), z. B. RR-Soya und RR-Mais. So können die Kulturen während der gesamten Anbauzeit mit Glyphosat behandelt werden. Der Einsatz von Glyphosat ist in den Anbauländern in den letzten Jahren rasant angestiegen mit negativen Folgen für Menschen, Tiere und Artenvielfalt.

In Deutschland hat bisher noch kein Anbau von genmanipulierten Pflanzen stattgefunden. Mit Glyphosat belastetes Kraftfutter aus genmanipulierten Pflanzen, z. B. Gensoja aus den USA, ist für unsere Tiere aber zugelassen und gelangt so auch in unsere Nahrung. Monsanto und Co. drängen darauf, den EU-Markt noch weiter für Gentechnik zu öffnen.

Glyphosat findet sich mittlerweile fast überall: in tierischen und pflanzlichen Produkten, in unserem Körper (nachgewiesen in Blut und Urin) und in der Umwelt und gefährdet unsere Gesundheit.

Unabhängige Untersuchungen bringen Glyphosat mit Störungen des Hormonsystems, Fehl- und Missbildungen Neugeborener, Krebs und Parkinson in Verbindung. 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO den Wirkstoff als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen“ ein.

Glyphosat hat massive Auswirkungen auf die biologische Vielfalt im Anwendungsgebiet. Neben den eigentlichen Zielorganismen werden auch Organismen weiter oben in der Nahrungskette wie z. B. Insekten und Vögel gefährdet und getötet. Nicht nur die behandelten Flächen selbst sind belastet, sondern auch angrenzende Biotope durch nicht eingehaltene Mindestabstände, durch Abdrift und Erosion. Für Pflanzen und Tiere verschwinden Nahrungsgrundlage, Lebensräume und Nistplätze.

Durch abfließendes Wasser, z. B. bei starken Regengüssen, gelangt das Gift auch in Gewässer. Dort schädigt es die sensiblen Wasserorganismen wie Amphibien, Fische, Wirbellose.

In den Böden wird es zumeist nicht innerhalb einer Fruchtfolge abgebaut, was dort bei erneuten Einträgen zu immer höheren Konzentrationen  führt und zu einer zusätzlichen Aufnahme über die Wurzeln in die Folgekulturen. Im Boden hat das Gift direkten schädigenden Einfluss auf die Bodenorganismen und die Mikrobiologie und bringt das sensible Gleichgewicht durcheinander, auch mit negativen Folgen für die Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen, die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit und für den Abbau der Pestizide. Auch gelangt durch die Böden der landwirtschaftlichen Flächen nicht abgebautes Glyphosat oder das direkte Abbauprodukt AMPA in das Grundwasser und so auch in unser Trinkwasser. 

                         

 

IMG 20170104 144438

 

Glyphosat ist nach wie vor in Gartencentern, Baumärkten und im Internet für jeden frei erhältlich. Einige Händler wie z. B. das Bauhaus, haben entschieden, die Mittel freiwillig nicht mehr zu verkaufen.

  

Die Europäische Bürgerinitiative fordert ein EU-weites Glyphosat-Verbot und den Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden!

Machen Sie mit und unterschreiben Sie hier:

EBI-Glyphosatverbot

 

Die NaturFreunde S-H laden ein:

Runder Tisch“ Pestizid-Reduktion

 

Wer? NGO, Sachkundige, Betroffene, Interessierte

Wann? Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 18.00 Uhr

Wo? Naturerlebniszentrum Kollhorst, Kollhorster Weg 1 in 24109 Kiel

Was? Gründung „Runder Tisch“ Pestizide

Warum? Zu hoher Pestizid-Einsatz in S-H

Anmeldung? Ja. Bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Trotz zahlreicher gesetzlicher Vorgaben und freiwilliger Vereinbarungen ist bei Pestiziden keine Trendwende hin zu einem geringeren Einsatz in Sicht. In 2014 wurden in Deutschland rund 106.155 Megagramm Pflanzenschutzmittel mit 34.500 Megagramm an Wirkstoffen verkauft. Diese Substanzen werden vor allem auf dem Acker, mit Ausnahmegenehmigungen aber auch auf Gleisanlagen, öffentlichen Wegen und Plätzen verwendet. Außer in der Landwirtschaft setzen Baumschulen, Gemeinden und Privatanwender oftmals unnötigerweise Pestizide ein. In der Folge sind Spuren dieser Gifte überall zu finden - im Boden, in Gewässern, in Baumrinden, in menschlichem Blut und selbst im Fettgewebe der in der Arktis lebenden Eisbären. Sie können der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt erheblich schaden.

 

Seit dem Jahr 2000 ist der Absatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel sogar erkennbar angestiegen – dies obwohl die EU mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie sowie die Bundesrepublik in ihrem „Nationalen Aktionsplan zur Reduzierung des Pestizideinsatzes“ Gegenteiliges vorschreiben. Schleswig-Holstein ist mehr als andere Bundesländer von einem zu hohen Pestizideinsatz betroffen. Das liegt am bundesweit höchsten Flächenanteil des Hauptanwenders Landwirtschaft, der rund 70 Prozent der Landesfläche ausmacht. Der Anteil des Ökolandbaus, der nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln wirtschaftet, ist hingegen leider einer der Geringsten im Bundesgebiet. Grund genug für die NaturFreunde S-H sich diesem Missstand zu widmen. Wir wollen in 2017 über Podiumsdiskussionen, Exkursionen, Vortragsangebote und Info-Stände aktiv werden und laden alle Interessierten ein, mit uns zusammenzuarbeiten. Starten wollen wir am am 15. Februar 2017 mit einem „Runden Tisch“ Pestizid-Reduktion.

 

Für Rückfragen:

Angelika Elak

Tel. 0431-98282995 (10 bis14 Uhr)

Logo Preisverleigung Sparda BankSparda-Bank-Award 2016/ 11. Oktober 2016

NaturFreunde auf Platz 3

beim online-voting mit

Natura-Trails an der Trave

2016 10 10 Preisverleihung in Hmaburg Sparda Bank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den stahlenden Gewinnern gehörten auch die NaturFreunde S-H. Weitere Infos zur Preisverleihung ...

Stellenausschreibung 4. Oktober 2016

Wir suchen einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin

NaturFreundeDeutschlands_100Jahre

mit abgeschlossenem Hochschulstudium vorzugsweise der Agrarwissenschaften, Biologie oder verwandter Disziplinen  zur Durchführung unseres Projektes „Beiträge zur Reduzierung des Pestizid-Einsatzes in Schleswig-Holstein“.

Die Vollzeit-Stelle ist zunächst für ein Jahr befristet. Bei entsprechender Eignung wird eine Verlängerung um zwei Jahre angestrebt. Dienstsitz ist unsere Geschäftsstelle in Kiel. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (maximal 4 MB) ausschließlich per E-Mail so zeitig wie möglich aber bis spätestens zum 29. Oktober 2016 an unsere Landesgeschäftsführerin. Weiterlesen ...

   

  Geschäftsstellen

  Kiel16

 

 

 

 

   

Naturfreundehaus
Priwall

1375

   

Naturfreundehaus
Kalifornien

   

Günstige Bahntickets
für NaturFreunde

ice cgross

© Constantin Groß (CC BY-ND 2.0)

   

Bauanleitung
      Igelhaus Holz
     Igelhaus Stein

igel

 

 

 

 

 

 

 

*************************

Info-Veranstaltung
Atommüllendlager
         in S-H?

radioactive 98838 340

 

 

 

 

 

 

 

 

  vom 19.9.2017 Sterup
Bilder unter "Aktuelles"

*************************

EURATOM-Nein Danke! 

2017 02 Euratom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2017 02 Stromanbieter wechseln150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

************************

Schicksalsfrage
Anthropozän
weiterlesen ...

************************

2017 02 16 schild auf holz aktionstage

 

 

 

 

 

 

     100 Jahre
 NaturFreunde

330px DPAG 2005 NaturFreundeDeutschlands

 

 

 

 

 

 

 

 

   
© Naturfreunde 2016