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der NaturFreunde Schleswig-Holstein!

Gemeinsame Diskussion mit der SPD zum Thema "Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde"

Das Foto zeigt die Gruppe am Eingang des Noctalis, darunter Dr. Peter Westendorf (2. von links) Stellvertretender Vorsitzender 60plus, Dr. Ina Walenda (3.v.l.) Landesgeschäftsführerin und Hans-Jörg Lüth (4.v.l.) Stellvertretender Vorsitzender der NaturFreunde Schleswig-Holstein und Michael Müller (5.v.l.), Bundesvorsitzender der NaturFreunde und Ex-Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Bundesvorsitzender der Naturfreunde bei den Sozialdemokraten im Kreis fordert in brandgefährlichen Zeiten Konzentration auf eine nachhaltige Entwicklung statt Krieg.
Investitionen in Bildung und Infrastruktur statt Ausgaben-Verdopplung fürs Militär.“

Mözen, Kreis Segeberg. Michael Müller, Vorsitzender des Bundesverandes der NaturFreunde hatte eine weite Anreise. Aus Berlin war er der Einladung der Segeberger SPD-Senioren und seines eigenen Landesverbandes gefolgt und nach Mözen gekommen. „Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde“ lautete die Themen-Vorgabe für den Vorsitzenden und Genossen aus der Hauptstadt. Und Müller, der noch am Vortag am Brandenburger Tor zur brandheißen Weltlage vor 1.500 Demonstranten gesprochen hatte, lieferte auch im Saal von Dunker’s Gasthof. „Wir sind aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen und die gute Nachbarschaft mit anderen Völkern ist bei uns Programm“ klärt er gleich zu Beginn über die historischen Wurzeln auf. Und zum Beleg erinnert er an einen der Seinen, der um ein Haar zu einem frühen Zeitpunkt dem Hitlerfaschismus ein Ende bereitet hätten. Der Schreiner Georg Elser, dem jüngst auch per Kinofilm ein Denkmal gesetzt worden ist, „war NaturFreund In Konstanz am Bodensee und sah früh das Unheil über Europa hereinbrechen. Nur ein Zufall vereitelte den Erfolg des Anschlags im Münchner Bürgerbräukeller, Jahre bevor sich die offiziellen Helden des Widerstands, um den Militär Graf Stauffenberg zum Handeln entschließen konnten.

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Heute sei die Gefahr nicht minder, wenn ein dänischer NATO-General äußere „Der totale Krieg muss in Europa wieder führbar werden.“ Der Stellvertreterkrieg in Syrien und die zunehmende Zahl nicht anzukündigender militärischer Alarmübungen an der 1300 Kilometer langen Ostgrenze der NATO beinhalteten ausreichend Zündstoff für einen heißen Konflikt. Diese – so Müller klar analysierend – seien weniger weltanschaulicher Natur. „Es geht immer um geopolitische und ökonomische Interessen, nämlich um den Zugang zu Energie-, Rohstoff- und Wasserressourcen.“ Das sei gerade auch in Syrien zu beobachten, wo es letztlich um die Frage von Öl- und Gaspipelines gehe. Die rabiat ausgetragenen Streitigkeiten treffen immer wieder die Ärmsten der Armen, die millionenfach vor Krieg, Not und Elend aus ihre Heimat fliehen. Weltweit sei allerdings die Zahl der Flüchtlinge aus Gründen der Klimakatastrophe noch größer. „Und all diese Leute werden für die Entwicklung ihrer Regionen dringend gebraucht.“ Statt einer Kurzfrist-Ökonomie der „Börse vor 8“ benötigte es eine Wirtschaftsordnung, die Nachhaltigkeit als Ordnungsprinzip hat. Klar, dass er die Verdopplung der Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung der NATO-Staaten ablehnt. Diese jährlich zusätzlichen 30 Milliarden Euro für das Militär gehen zulasten der Investitionen in Bildung und Infrastruktur. „Ich halte dieses NATO-Ausgabenziel für eine gravierende Fehlentscheidung. Das kann man mit der Logik der Militärs begründen, mit Entspannungspolitik hat das nichts zu tun.“ Und er fügt zur aktuellen Personalisierung der Konflikte an: „Wenn Willy Brandt so gedacht hätte, ‚ich kann nicht mit Trump, ich kann nicht mit Putin’, wäre es nie zur Entspannungspolitik gekommen.“ Europa habe nach dem Zusammenbruch der Sovjetunion eine große Chance für eine neue Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands verspielt. „Die Möglichkeiten der Verständigung werden nicht abgerufen und die Chancen auf eine strategische Verbindung gen Asien werden nicht beachtet.“ Mit der Forderung die deutschen Rüstungsexporte in Krisengebiete zu stoppen und für Europa eine Rolle zur Verständigung anzunehmen, schloss Müller seinen eher leise argumentierend als pathetisch anklagend gehaltenen Vortrag. Die angeregte Diskussion musste zuletzt gar abgebrochen werden, da die naturschützerische Arbeit der NaturFreunde ihre Aufmerksamkeit verlangte. Die Gastgeber hatten für ihren Gast sowie die ebenfalls teilnehmende Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda und den Stellvertretenden Landesvorsitzenden Hans-Jörg Lüth noch einen Kurzbesuch des Fledermauszentrums Noctalis auf dem Programm. Peter Westendorf, der für die SPD-Senioren durch den Tag führte war denn auch zufrieden. Es war ein sehr interessanter Vortrag und eine lebhafte Diskussion. Leider haben wir – wegen des sommerlichen Wetters zur nachmittäglichen Zeit - die 50-Gäste-Marke nicht gepackt. Aber unsere Veranstaltungsreihe zur Re-Sozialdemokratisierung der SPD hat uns neben guten Gesprächen auch neue Gesichter in unsere Reihen gebracht. Um 20:03 Uhr war der Bundesvorsitzende wieder am Bahnhof Bad Segeberg und trat mit einem Flasche Segeberger Kräuterlikör als Dankeschön im Gepäck und einer Portion Segeberger Spirit in Erinnerung seine Rückreise gen Bundeshauptstadt an.

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Unsere neue Regionalgruppe, die NaturFreunde Gammelby-Schlei-Ostsee, wurde am 29. März 2018 gegründet

Mit den Gründungsmitgliedern Alexadra Florek (1. v. l.), Benita Klose, Sebastian Schulz (ab 5. v. l.), Katja Karrie, Brigitte Lott, Brigitte Lietzmann und Christiane Kreuzkam wurde die neue Regionalgruppe Gammelby-Schlei-Ostsee der NaturFreunde Deutschlands gegründet. Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda (3. v. l.) und Jürgen Klose, stellvertretender Landesvorsitzender (5. v. l.), begleiten die Gründung.

Die NaturFreunde in Schleswig-Holstein haben eine neue Gruppe gegründet, die NaturFreunde Gammelby-Schlei-Ostsee. Etwa 40 Mitglieder sind es bereits. Widmen wollen sie sich der Deponieproblematik vor Ort, dazu den Plänen des Bundes zur Atommüllendlagerung in Schleswig-Holstein sowie dem Auenschutz und dem Naturschutz in der Region allgemein.  Nach Gesprächen mit der Lokalpresse wurde die neue Zusammenarbeit in Gammelby bei bester Laune mit Sekt und Naschereien gefeiert.


Kieler Nachrichten vom 31. März 2018

Eckernförder Zeitung vom 31. März 2018

Einladung zur Diskussion zur Internationalen Entspannungspolitik am 19. April 2018 in Mözen

Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde
Was wir alle von der deutschen Politik verlangen sollten

Mit Michael Müller
Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands
Ex-MdB und Parlamentarischer Staatssekretär a. D.

Einladungsplakat

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Gute Nachbarschaft nach innen und außen, ein friedliches Miteinander und internationale Verständigung sind Ziele der einst aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen NaturFreunde, dem etwas anderen Naturschutzverband. Gemeinsam mit der SPD AG 60+ freuen wir uns, unseren Bundesvorsitzenden als Gast zu haben und laden alle Mitglieder und Interessierte ein  zu diesem Gedankenaustausch über die Notwendigkeit einer neuen Entspannungspolitik.

 

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Auch die NaturFreunde S-H unterzeichnen neue BNE-Vereinbarung

Vorbilder für Nachhaltigkeit: Landesregierung würdigt Engagement für ausgezeichnete Bildungsqualität in Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Karin Prien, Sozialminister Heiner Garg und Umweltminister Robert Habeck haben am 20. Februar 2018 gemeinsam mit 22 teilnehmenden Organisationen, darunter auch die NaturFreunde Schleswig-Holstein, erneut die Vereinbarung über die Zertifizierung von Bildungszentren, Bildungseinrichtungen und Bildungspartnern für Nachhaltigkeit im Rahmen der Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beim BNUR in Flintbek unterzeichnet.
Die BNE-Zertifizierungskommission in Schleswig-Holstein zeichnet die hohe Qualität von außerschulischer Bildungsarbeit im Sinne der BNE aus. Mittlerweile zeugen 45 zertifizierte Einrichtungen, im ganzen Land von der Relevanz und der Identifikation mit der Zertifizierung, so auch unsere NaturFreundehäuser Kalifornien und Priwall.


Mehr zur BNE-Zertifizierung unter http://www.bne.schleswig-holstein.de/

 

NaturFreunde machen mit beim Ernährungsrat Kiel

Kieler Ernährungsrat gegründet: Nun geht es los!

Wir sind Ernährungsrat: Rund 100 Gäste aus Kiel und Umland sind der Einladung gefolgt und am Ende war das Interesse an einer Zusammenarbeit und an einer aktiven Mitarbeit überwältigend. Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, hatte in ihrem Grußwort diese Initiative begrüsst und die Bereitschaft der Stadt zugesichert, die Arbeit des Ernährungsrates wohlwollend zu begleiten. Dr. Wilfried Bommert, Landwirtschaftsexperte, hatte in seinem Vortrag den großen Bogen geschlagen: Von der Krise des globalen Ernährungssystems bis auf den Kieler Teller. Ernährung, so sein Fazit, ist hoch politisch. Was die Themen sein könnten, die der Ernährungsrat bearbeiten könnte, machten die vielen Karten deutlich, auf denen die TeilnehmerInnen der Veranstaltung ihre Anregungen niedergeschrieben hatten: Kiel kann und soll sich künftig stärker regional ernähren, Schulen, Kindergärten, Kantinen in diese Entwicklung einbezogen werden, wir alle müssen dazulernen und Ernährung ist eine Schlüsselkompetenz, die in Schulen, Kindergärten und in der Bildungsarbeit noch intensiver bearbeitet und vermittelt werden muss. In der Diskussion kamen viele spannende Vorschläge auf, wie Stadt und Land besser vernetzt werden könnte, wie man die Landwirtschaft und vor allem die kleinen produzierenden Betriebe unterstützen könnte, damit uns allen die Ernährungswende gelingt. Die Bereitschaft der Zivilgesellschaft mit denen, die für die Städte die Lebensmittel erzeugen, zusammenzuarbeiten, ist groß.  Als nächster Schritt ist ein Arbeitstreffen im Februar geplant, das das Arbeitsprogramm des Ernährungsrates konkretisieren und fokussieren soll.

Letzte Veranstaltung: Pestizide reduzieren im Echten Norden


Tagung im Landeshaus: Pestizide reduzieren im Echten Norden

Mit 150 Personen - einschließlich der Referenten und Teilnehmer an den Diskussionsrunden - übertraf die Veranstaltung unsere Erwartungen bei weitem. Der Schleswig-Holstein Saal im Landeshaus war bis auf den letzten Platz belegt. Zu danken haben wir insbesondere dem Pestizid-Aktionsnetzwerk aus Hamburg mit denen die Zusammenarbeit hervorragend geklappt hat.

Zum Bericht

 

Letzte Pressemitteilung:

PM 05/23.04.2018

Friedenspolitik und Fledermäuse

Gemeinsame Pressemitteilung
SPD | Arbeitsgemeinschaft 60plus im Kreis Segeberg 
 
NaturFreunde Deutschlands | Landesverband Schleswig-Holstein

Bad Segeberg/Mözen. Die Diskussion zum Thema „Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde“ brachte die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus im Kreis und der Landesverband Schleswig-Holstein der NaturFreunde am Donnerstag zusammen.

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Nach einer regen Diskussion um Geopolitik, Energieinteressen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklungspolitik statt kriegerischer Auseinandersetzugen im Saal von Dunker‘s Gasthof wurde Vortragsredner Michael Müller, Bundesvorsitzender des „etwas anderen Naturschutzverbandes“, von Tierpflegerin Jasmin Bulang in die Geheimnisse der Bad Segeberger Welt der Fledermäuse eingeführt.

Das Foto zeigt die Gruppe am Eingang des Noctalis, darunter Dr. Peter Westendorf (2. von links) Stellvertretender Vorsitzender 60plus, Dr. Ina Walenda (3.v.l.) Landesgeschäftsführerin und Hans-Jörg Lüth (4.v.l.) Stellvertretender Vorsitzender der NaturFreunde Schleswig-Holstein und Michael Müller (5.v.l.), Bundesvorsitzender der NaturFreunde und Ex-Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Hintergrund:
Diese gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD Segeberg mit dem Landesverband der NaturFreunde fand im Zyklus der monatlichen 60plus-Zusammenkünfte statt. In ihrem Stammlokal diskutieren die SPD-Senioren immer wieder wichtige Themen sozialdemokratischer Politik. Sie werben mit dem Slogan „60plus – sozialdemokratische Erfahrung aus Segeberg“ und beteiligen sich an der Debatte zur Reform der Partei. Bereits im Januar starteten die monatlich jeden 3. Donnerstag ab 15:00 Uhr tagenden Genossen eine sechsteilige Themenreihe mit der Frage „Was ist ‚Strategie?’. Nach der Diskussion zur „Wirtschafts- und Finanzpolitik“ im Februar folgte eine „Rentendebatte“ im März. Es stehen noch „Organisationspolitk“ am 17. Mai mit SPD-Landesgeschäftsführer Götz Borchert sowie „Personal/Bilanz der Diskussionsreihe“ am 21. Juni auf dem Terminplan. Dann ohne Gast in eigener Runde.

 

Kontakt für die Medien:

Udo Fröhlich (SPD-SE, AG 60plus), mobil 0173 2400444
Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H), mobil 0176 20508116

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Umfrage zum Pestizideinsatz in Privatgärten

Unsere Umfrage zu Pestiziden in Privatgärten läuft weiter! Wir bitten Sie um rege Teilnahme.

Die Bearbeitung des online Fragebogens dauert nur 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

 

 

 

NaturFreunde gewinnen Preis für "Natura-Trails"

Für Ihr Engagement im Naturschutz wurde die NaturFreunde S-H im Oktober 2016 mit dem Preis der Sparda Bank Hamburg ausgezeichnet.

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