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der NaturFreunde Schleswig-Holstein

Wasserschutz - was tun gegen Arzneimittelrückstände?

Kiel, im Oktober 2019 - in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landes (BNUR) veranstalten die NaturFreunde S-H am 18. November 2019 in Fintbek das Seminar "Wasserschutz - was tun gegen Arzneimittelrückstände?". Als Referenten und Ansprechpartner für Fragen eingeladen sind Experten des Bundesumweltministeriums (BMU), der Christian-Albrechts-Universität, des Landesumweltamtes (LLUR), vom Bund Deutscher Energie- und Wasserversorger (BDEW) und vom Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN Germany).

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Human- und Tierarzneimittel beeinflussen in bestimmungsgemäß erwünschter Weise Stoffwechsel und Körperfunktionen von Menschen oder Tieren. Wenn sie jedoch in die Umwelt gelangen, wirken sie als biologisch aktive Stoffe sehr wahrscheinlich in unerwünschter Weise auf andere Lebewesen. Darüber wollen wir uns informieren und erfahren, wie ein Eintrag in die Umwelt verhindert werden kann.

Kontakt: Dr. Ina Walenda   ina.walenda@naturfreunde-sh.de

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Zahlreiche Funde beim "Coastal Cleanup" am Stakendorfer Strand

Stakendorf, 27. September 2019 - Reichlich „Beute“ machten das Sammelteam der Klasse 7b des Gymnasiums Wellingdorf und ihre Lehrerin sowie den NaturFreunden Kiel und S-H, mit Rainer Kruse, Umweltbeirat Schönberg, und „One Earth – One Ocean“ bei ihrer Reinigungsaktion am Stakendorfer Strand. Insgesamt 3245 Einzelteile kamen zusammen. Größter Fund war ein Fischernetz mit gut 50 Kilogramm (Foto rechts unten). Zahlenmäßig den überwältigen Anteil machten Zigarettenkippen aus.

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„Ganz schön ekelig“, fanden die hochmotiviert sammelnden Schülerinnen und Schüler aus Wellingdorf auch die 16 Hygieneartikel und 38 gefüllten Hundekotbeutel. Die Gemeinde hat am Strandbereich einen Ständer aufgestellt. „Das ist vorbildlich, aber es fehlt ein Restmüllbehälter am Strand, um die benutzten Beutel zu entsorgen“, regte Katrin Wohlrab, Umweltpädagogin im NaturFreundehaus Kalifornien, an.

Kontakt:
Silke Zilz und Katrin Wohlrab
NFH Kalifornien, Tel. 04344/ 1342

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Strandsäuberung mit NaturFreunden: “Unglaublich, wie wenig Umweltbewusstsein Raucher haben“, kommentierte Silke Zilz (2.v.r.), Vorsitzende der Kieler NaturFreunde. “Dabei sind Kippen hochgiftig.“ Hans-Jörg Lüth (2.v.l), vom Landesvorstand ergänzte: “Bereits drei Kippen in einem Liter Wasser können einen kleinen Fisch töten. Und die Filter zerfallen im Meer zu Mikroplastik.“ Katrin Wohlrab, Naturpädagogin vom NaturFreundehaus Kalifornien, appellierte an die Gemeinde, Restabfallbehälter aufzustellen.

"Fridays for Future" in Kiel

Kiel, 20. September 2019 - Für eine wirksame Klimapolitik demonstrierten etwa 15.000 Jugendliche der "Fridays for Future"-Bewegung und Unterstützer - seit langem eine der größten Demos in Kiel. Die NaturFreunde S-H waren dabei. 

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NaturFreundehaus Kalifornien beteiligt sich am "Coastal Cleanup Day"

Kalifornien/ Schönberg, 13. September 2019 - Einige Tage vor dem "Coastal Cleanup Day" organisierten Silke Zilz, 2. Vorsitzende der OG Kiel, und Katrin Wohlrab, Naturpädagogin im NaturFreundehaus, eine Müll-Sammelaktion mit Kindergartenkindern am Strand von Kalifornien. Obwohl die Küste erst kurz zuvor von der Ostsee bis zum Dünenrand überspült wurde und die meisten unsachgemäß entsorgten Abfälle wohl bereits ins Meer gespült worden waren, sammelten Kinder und Erwachsene binnen weniger als zwei Stunden immerhin noch über vier Kilogramm Kleinstmüll - darunter 269 Zigarettenkippen.

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Diese giftgetränkten Kunststoffreste waren, wie so häufig bei anderen Aktionen schon festgestellt, also auch am Schönberger Strand der am häufigsten gefundene Müll.

Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten Quartalsprogramm der Ortgruppe Kiel.

Kontakt:
Silke Zilz und Katrin Wohlrab
NFH Kalifornien, Tel. 04344/ 1342

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NaturFreunde informierten auf dem Wochenmarkt in Pinneberg 

Pinneberg, 5. September 2019 - Trotz zum Teil heftigem Starkregen informierten die NaturFreunde Pinneberg an einem Markttag von 9.00 bis 14.00 Uhr auf dem Lindenplatz mit sieben Mitgliedern der Ortsgruppe über das Umweltproblem Zigarettenkippen.  Die Resonanz war von sehr positiv und zustimmend über eine verhaltene Reaktion bis zur völligen Ablehnung in breiter Palette vorhanden. Aber viele haben doch intensiver auf die Plakate und auf unseren Stand geblickt, was allein schon eine Botschaft war.

Die Ortsgruppe Pinneberg beim morgentlichen Start ihrer Info-Aktion zum leider immer noch verkannten Umweltproblem unsachgemäß entsorgter Zigarettenkippen, v. l. Bernd Vollert, Heidi Vollert, Brigitte Naujox, Rainer Naujox, Birgit Seibert-Frick, Jürgen Frick, Foto: Helmut Tilgner

Stellungnahme zur Anhörung im Landtag zum Export von Plastikmüll  

Kiel, 2. September 2019 - Zur Anhörung im Umwelt- und Agrarausschuss des Landtags zum "Exportverbot für Plastikmüll" haben wir unsere Stellungnahme abgegeben. Der Export von Plastikabfällen aus den Industrieländern wie Deutschland ist verantwortlich für massive Umweltverschmutzungen in weniger entwickelten Ländern und gilt als einer der wesentlichen Verursacher für die Verschmutzung der Weltmeere mit Mikroplastik. Die NaturFreunde begrüßen daher die Initiativen von SPD und Koalitionsfraktionen zur Regulierung von Plastikmüllexporten sehr.

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Eine weitergehende Regulierung von Plastikmüllexporten bis hin zu einem Verbot ist aus Sicht der NaturFreunde S-H aus ökologischen Gründen dringend erforderlich. Die beabsichtigte Verschärfung der Baseler Konvention als internationales Umweltabkommen würde hierfür eine internationale rechtliche Grundlage schaffen, die Erklärung der Bundesregierung, diesem Abkommen beizutreten, ist hierzu ein wichtiger Schritt.

Unabhängig vom Inkrafttreten einer novellierten Baseler Konvention sind bereits jetzt weitergehende Regelungen auf Ebene der EU und des Bundes dringend erforderlich.

Eine schnellstmöglich einzubringende Bundesratsinitiative speziell für Deutschland betreffende Regelungen unterstützen wir. Die NaturFreunde S-H begrüßen ein generelles Verbot des Exportes von nicht verwertbaren Plastikabfällen aus Deutschland. Hierbei müsste aber eindeutig definiert werden, dass auch Abfälle zur Verwertung nicht ohne vorherige Sortierung, nur sortenrein ohne Mischkunststoffe oder andere Verbunde und ohne Restmüllanteile exportiert werden dürfen. Die jetzige Regelungen im Kreislaufwirtschaftsgesetz lassen u.a. in § 17 Ausnahmen von der Überlassungspflicht vor, die bisher als Schlupflöcher für die Exporte von Abfällen zur Verwertung dienten, indem diese Abfälle zu einer angeblichen Sortierung exportiert werden. Eine Kontrolle, ob diese überhaupt erfolgt, über das Ausmaß einer Sortierung und dessen Verwertung sowie über den Verbleib des Restmülls ist den deutschen Behörden dabei kaum möglich bzw. erfolgt nicht. Eine Lösung wäre nur möglich über ein generelles Verbot des Exports von Abfällen zur Verwertung, die auch nicht verwertbare Anteile, also Restmüll, enthalten. Exportiert werden dürften danach nur sortenreine Kunststoffe, auch keine Mischkunststoffe oder Verbunde. Der Export gebrauchsfähiger Gegenstände wie Altfahrzeuge, medizintechnische Geräte, Energieanlagen u. ä. wäre hiervon nicht betroffen.

Eine Einschränkung des Plastikmüllexports darf daher nach unserer Ansicht nicht auf gemischten oder verunreinigten Plastikmüll begrenzt werden. Plastikmüll jeglicher Art wäre als „gefährlicher“ bzw. prüfungspflichtiger Abfall einzustufen, denn Plastikabfälle stellen per se eine massive potentielle Umweltgefahr dar, egal ob verschmutzt oder nicht. Länder wie Malaysia oder Indonesien gelten als bequeme Müllkippe für Plastikabfälle aus unserer sogenannten entwickelten Welt. Jegliche Einträge von Plastik in die Natur schaden der Umwelt dort, aber auch der lokalen Bevölkerung, denn sie leidet massiv darunter, wenn Luft, Böden und Gewässer vor Ort verschmutzt werden. Gerade neueste Erkenntnisse zu Mikroplastik belegen, dass sich Mikroplastikpartikel bereits generell in Blut, Leber und Lymphknoten von Mensch und Tier nachweisen lassen. Plastik ist also längst in der Nahrungskette von Mensch und Tier angekommen und kann hier Gewebe und Organe schädigen und Entzündungen auslösen. Plastikmüll ist ursächlich für die weltweite Verschmutzung der Meere, auch nach dem Zerfall der einzelnen Teile verbleiben kleinste Partikel als Mikroplastik, das als fast nicht abbaubar gilt und eine Dauerbelastung für die Meeresorganismen und damit für unsere Nahrungskette darstellt. Der von uns verursachte Plastikmüll gelangt somit über die Nahrung in unseren Körper mit bisher noch nicht absehbaren gesundheitlichen Folgen.

Ein Verbot von Plastikmüll würde den Export aus Deutschland bzw. der EU in Länder mit wenig ausgebauten Entsorgungs- und Recyclingstrukturen beenden und die gewünschten positiven Effekte für Umwelt und Gesundheit erzielen. Eine Einschränkung des Exportverbots auf „nicht verwertbaren“ Plastikmüll halten wir auch deshalb für zu kurz gegriffen, weil jeglicher in Deutschland anfallender Plastikmüll auch bei uns in Deutschland entsorgt werden sollte – so wie es auch für Atommüllexporte als gesellschaftlicher Konsens gilt. Ohnehin sieht die deutsche Abfallgesetzgebung vor, Abfälle dort zu verwerten, wo sie entstehen. Problematisch sind übrigens auch Exporte in einige Länder der EU, wo eine Einhaltung der Standards kaum kontrolliert wird oder sogar kriminellen Banden als lukrative Geschäftsgrundlage dient.

Umso wichtiger wären ein Ausbau und eine Stärkung der hiesigen Kreislaufwirtschaft. Neben den positiven ökologischen Effekten in den bisherigen Importländern und für die Weltmeere bietet ein Plastikmüllexportverbot erhebliche wirtschaftliche Chancen für Exportländer wie Deutschland. Der Handlungsdruck, die Sortier- und Recyclingstrukturen innerhalb Deutschlands auszubauen und zu optimieren, würde zunehmen. Durch verstärkte Maßnahmen zur Verwertung, so wie es die deutsche Abfallgesetzgebung längst vorsieht, könnten der Ausbau beschleunigt und durch ein Exportverbot wirtschaftliche Anreize gegeben werden.

Neben einem Exportverbot müssen drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Plastikflut in Deutschland ergriffen werden. Die bisherigen gesetzlichen Regelungen und freiwillige Vereinbarungen haben sich als ungenügend und weitgehend wirkungslos erwiesen. Hauptverursacher des problematischen Plastikmülls sind die Verpackungsindustrie mit den Verpackungen bei Handel und Verbrauchern. Industrielle Kunststoffabfälle sind i.d.R. sortenrein und daher wieder dem Produktionsprozess zuführbar. Anders dagegen die nach Gebrauch entsorgten Plastikverpackungen. Daher sind nach Ansicht der NaturFreunde S-H eine Novellierung der Verpackungsverordnung und eine Abgabe auf Plastik zur Vermeidung der Entstehung von problematischen Plastikabfällen unabdingbar. Leider entsteht durch die Vermeidung von Plastikverpackungen keine zusätzliche Wertschöpfung, deshalb müssen hier gesetzliche Regelungen wie Verbote oder als marktwirtschaftliches Instrument Abgaben im Interesse der Allgemeinheit von der Politik, die hier in Verantwortung steht, getroffen werden. Eine Bundesratsinitiative sollte daher auch auf eine erneute Novellierung der Verpackungsverordnung abzielen, da die letzte Novellierung weit unter dem blieb, was einzelne Bundesländer wie Schleswig-Holstein gefordert hatten.

Was wäre, wenn der Müll bei uns bleiben und überhaupt kein Plastikmüll mehr ausgeführt würde und Deutschland diesen selbst entsorgte? Die Fragen der Regierungsfraktionen im Umdruck 19/2628 zielen vermutlich in diese Richtung. Für die NaturFreunde S-H stellt sich die Perspektive wie folgt dar: Ein Großteil des nicht mehr exportierten Plastikabfalls würde in die thermische Verwertung gehen. Laut einer Einschätzung von Experten würden zwei Drittel des Plastikmülls somit als Ersatzbrennstoff in der Industrie verfeuert – dies allerdings nicht in den klassischen Müllverbrennungsanlagen (MVA) mit höchsten Abgasstandards. Deutsche MVA sind derzeit bestens ausgelastet (insbesondere durch einen beachtlichen Anteil an Müllimporten). Vorwiegend würden wohl Zementwerke mit vergleichsweise geringeren Standards in der Abgasreinigung den zusätzlichen Plastikmüll verwerten. Sie würden ihn alternativ zu fossilen Brennstoffen einsetzen. Die Substitution von z. B. Öl durch Ersatzbrennstoffe aus Plastikmüll wäre aber nicht klimaneutral, weil der alte Kunststoff nicht mehr recycelt und die Industrie infolgedessen mit größerem Aufwand neuen Kunststoff produzieren würde und damit noch mehr Ressourcen verbraucht würden. D. h. ohne weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung des Plastikmüllaufkommens ergäbe sich bei einer vollständigen Verwertung des Plastikmülls in Deutschland eine nur unzureichende Lösung des Plastikproblems. Verbrennung ist daher keine Alternative zur werkstofflichen Verwertung.

Laut Prognosen ist davon auszugehen, dass die weltweite Plastikproduktion im nächsten Jahrzehnt sogar noch um weitere 40 Prozent zunehmen wird, sofern die Politik nicht regulierend eingreift. Trotz aller Notwendigkeit einer Regulierung von Plastikmüllexporten muss vorrangig die Müllproduktion an sich begrenzt werden. Das Verbot von Plastikhalmen, Plastiktüten und ähnlichem in der Europäischen Union ist hier lediglich ein erster mehr symbolischer Schritt. Nur drastische Maßnahmen zur Vermeidung von Plastikmüll können wirksame Veränderungen bewirken. Was wirklich fehlt, sind Anreize, weniger Plastik einzusetzen, zudem muss das Recycling sich lohnen. Der Rohstoff muss teurer werden, z. B. mit einer Plastikabgabe. Verpackungen, die aus Mischstoffen bestehen, die sich nicht trennen lassen, müssen ganz aus dem Verkehr gezogen werden. Dazu bedarf es neben dem Verbraucherverhalten entschlossenes politisches Handeln auf allen Ebenen: International mit dem Baseler Abkommen, auf Ebene der EU und des Bundes – und nicht zuletzt bei uns in Schleswig-Holstein. Die NaturFreunde begrüßen es daher sehr, dass sich der Schleswig-Holsteinische Landtag für ein Exportverbot von Plastikmüll einsetzt – und wünschen sich weitere mutige Schritte zur Eindämmung des Menschheitsproblems Plastikflut.

Kontakt:
Hans-Jörg Lüth    hans-joerg.lueth@web.de
Dr. Ina Walenda   ina.walenda@naturfreunde-sh.de

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Beim "Rendsburger Herbst" mit Infos zu Zigarettenkippen als Umweltgift

Rendsburg, 31. August 2019 - Mit einem Infostand zu den Umweltgefahren unsachgemäß entsorgter Zigarettenkippen war der NaturFreunde-Landesverband am Wochenende auf dem alljährlich stattfindenden "Rendsburger Herbst" vertreten. Auch die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli besuchte uns am Stand. Sie versprach, sich für unsere Forderungen zu stringenteren Maßnahmen gegen die Kippenvermüllung einzusetzen und auch, einen Antrag in den Landtag einzubringen. Wir sind gespannt!

V. l. Jürgen Klose (NaturFreunde S-H), Serpil Mydiatli (SPD-Landesvorsitzende), Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H)

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Mehr unter Projekt Zigarettenkippen

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NaturFreunde diskutieren mit Parteien auf dem Südermarkt in Flensburg

Flensburg, 16. August 2019 - Gespräche zur Suche nach den effektivsten Maßnahmen zur Lösung für das Umweltproblem Zigarettenkippen am Infostand der NaturFreude S-H.


Von links: Heiner Dunckel (MdL SPD), Benita Klose und Ina Walenda (NaturFreunde S-H), Birgit Wohlsen (SPD Flensburg), Erik Jäger (FDP Flensburg) und Katja Claussen (GRÜNE Flensburg)

Mit weniger Pestiziden die biologische Vielfalt erhalten - lebhafte Diskussion in Bellin

Bellin, 9. August 2019 - Die Gemeinde Lammershagen lud ein und rund 50 Interessierte aus Bellin und umgebenden Ortschaften kamen am Freitag Abend in das Gemeinschaftshaus. Diskutiert wurde über den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Bernd Oelke hielten die NaturFreunde S-H einen einführenden Vortrag über die Folgen des Einsatzes von Pestiziden, an den sich eine lebhafte Diskussion anschloss.

V. l.: Moderatorin Marie Luise Stiawa, Referentin Dr. Ina Walenda, Bürgermeister der Gemeinde Lammershagen Bernd Oelke 

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Die unterschiedlichen Ansichten zum Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, zu ihren Gefahren für Mensch und Umwelt sowie zu alternativen Anbaumethoden führten zu Reibung. Eine Teilnehmerin, deren Grundstück an drei Seiten von mit Pestiziden behandelten Ackerflächen umgeben ist, drückte ihren Kummer über den Rückgang der Insekten in ihrem Garten aus. Die anwesenden konventionell arbeitenden Bauern führten ihren Beitrag gegen den Welthunger ins Feld, der ihrer Meinung nach nur durch die Benutzung von Ackergiften zu leisten ist. Dem wurde entgegen gehalten, dass in Deutschland tonnenweise Lebensmittel im Müll landen. Auch gibt es Berechnungen, dass eine wachsende Erdbevölkerung mit Biolandbau ernährt werden kann, allerdings müsste der Fleischkonsum deutlich reduziert werden. Zur Sprache kam auch die lobbygesteuerte Subventionspolitik der EU und die Rolle, die diese bei der Zerstörung der bäuerlichen Strukturen in Afrika spielt. Albert Teschemacher vom Bioland-Hof Berg sagte, dass es ihm nicht möglich sei, die Erde als lebendigen Organismus mit Gift zu behandeln. Jan Birk vom Umweltamt Preetz schilderte, wie seine Gemeinde pestizidfrei wurde. Einige engagierte Teilnehmende brachten mit kenntnisreichen Beiträgen zusätzlichen Schwung in den Austausch. Am Ende stand der Wunsch diese Veranstaltung im nächsten Jahr fortzusetzen - nach Möglichkeit auch in benachbarten Dörfern.

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NaturFreunde informieren in Lübeck über Zigarettenkippen als Umweltgefahr

Lübeck, 3. August 2019 - Zusammen mit dem Landesverband informierten die NaturFreunde Lübeck über die Umweltgefahren von Zigarettenkippen in der Breiten Straße vor dem Rathaus. An unseren Stand kam auch ein Lübecker, der über mehrere Jahre in Singapur gelebt hat. Er berichtete von Geldbußen mit bis zu 1000 Singapur-Dollar, die für eine unsachgemäße Entsorgung von Zigarettenkippen (und anderem Müll) auf Straßen und in der Natur zu bezahlen seien. Kontrolliert würde in Singapur konsequent, mit dem Ergebnis, dass die Straßen sauber seien. Unsere noch leeren Behälter zum sammeln der Kippen standen versehentlich auf dem Standtisch. Am Ende der Aktion fanden wir darin ein paar Euro für die Kaffeekasse.

Infotafeln und Aschenbecher für den Falkensteiner Strand

Kiel, 18. Juli 2019 - Zusammen mit Studenten der Christian-Albrechts-Universität, denen der Meeresschutz am Herzen liegt, haben wir unsere Aktionen zur Umweltgefährdung von Zigarettenkippen am Fähranleger Falkensteiner Strand in Kiel fortgesetzt. Begleitet vom Kieler Express und den Kieler Nachrichten wurde ein Schild mit Hinweisen zur sachgerechten Entsorgung der Kippen aufgestellt, dazu windstabil angebrachte Mitnehm-Aschenbecher gebastelt von den Studenten. Die Hinweistafel wurde vom "High Spirits Hochseilgarten", der sich am Falkensteiner Sttand befindet, gespendet.  Auch für andere Strände sind Schilder geplant. Dafür werden noch interessierte Strand-Gemeinden gesucht. Die Reaktionen von Badegästen und Nutzern des Fähranlegers waren durchweg positiv.

Weltnichtrauchertag - Infostand und Zigarettenkippen-Sammelaktion in Eckernförde

Eckernförde,  31. Mai 2019 - Auf viel Resonanz stießen die NaturFreunde am Weltnichtrauchertag mit ihrer Forderung, endlich entschiedener gegen das Umweltproblem Zigarettenkippen vorzugehen (Pressemitteilung Nr. 7).  Bei unserer Sammelaktion erwies sich der Bahnhof von Eckernförde als ein "Hotspot" für unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippen. Rund um den Bahnhof brauchten wir nur 10 Minuten, um einen 4 Liter-Eimer mit Kippen vom Boden zu füllen. An unseren Informationsstand in der Fußgängerzone kam auch ein Raucher, die uns in vorbildlicherweise seinen Taschenaschenbecher zeigte. Dieser wurde über die Touristeninformation kostenfrei verteilt, um den Strand kippenfrei zu halten - eine gute Idee fanden wir.

Umweltgefahr Zigarettenkippen
Eckernförder Nachrichten 1. Juni 2019

Zigarettenkippen am Strand - Tod für das Meer
Kieler Nachrichten 11. Juni 2019

Umweltproblem Zigarettenkippen - unsere Forderungen an die Politik

Bordesholm, 25. Mai 2019 - Unser stellvertretender Landesvorsitzender Hans-Jörg Lüth nutzt den Wahlkampf für das EU-Parlament in Bordesholm, um Forderungen der NaturFreunde S-H zur Lösung des Umweltproblems Zigarettenkippen an Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Ralf Stegner (Photo links) zu übergeben. Unsere Forderungen wurden ebenso an alle anderen Parteien übergeben.

Forderungen NaturFreunde

Faltblatt "Zigarettenkippen - eine verkannte Umweltgefahr"

 

Zigarettenkippen - ein Umweltproblem auch in Bordesholm

Bordesholm, 24. Mai 2019 - Über Zigarettenkippen als eine verkannte Umweltgefahr informierte der NaturFreunde Landesverband in Bordesholm in der Einkaufszone vor der Drogerie Ilius. Parallel startete unsere erste Kippensammelaktion. Obwohl innerlich darauf vorbereitet, waren wir dennoch erstaunt, wie schnell sich unsere Sammelgläser füllten. Interessanterweise fanden wir die meisten Kippen am "rauchfreien Bahnhof" von Bordesholm. Auf dem kurzen Weg vom Hohenheisch bis zur Christuskirche kam ein kleines Marmeladenglas zusammen. Auch in Bordesholm gibt es keine Straße, in deren Rinnstein oder Fußweg sich nicht Kippen finden.

NaturFreunde informieren auf dem Gottorfer Landmarkt über das Umweltproblem Zigarettenkippen

Schleswig, 19. Mai 2019 - Gute Laune beim "Standdienst", auf dem Ökomarkt von Schloss Gottorf an dem sich über den Tag hinweg zehn NaturFreunde beteiligten. Der Landesverband informierte über Zigarettenkippen als eine verkannte Umweltgefahr. Erläutert wurde, warum die Kippen nicht nur ein rein ästhetisches Problem sind, was Kippen und Plastiktüten gemeinsam haben und wie enthaltene Giftstoffe der weggeworfenen Kippen zurück auf unseren Teller gelangen. Dazu wurden konkrete Vorschläge vorgestellt, was getan werden müsste, um das Problem zu lösen.

Gespräch zu den Wahlen für das EU-Parlament

Ahrensburg, 15. Mai 2019 - Auf Einladung des NABU diskutierten die NaturFreunde auf dem ökologisch bewirtschafteten Gut Wulfsdorf mit Delara Burghardt, die auf Platz 5 der SPD-Bundesliste für das Europaparlament kandidiert, über die EU-Landwirtschaftspolitik. Man war sich einig, dass die Subventionen, allein in Schleswig-Holstein jährlich rund 250 Millionen Euro, nicht länger für das bloße Eigentum an landwirtschaftlichen Flächen gezahlt werden sollten, sondern für Leistungen der Landwirte für die Allgemeinheit, so für Knicks und deren Pflege, Ackerrandstreifen mit Blühwiesen, extensive Grünlandbewirtschaftung, den Erhalt von Biotopen

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und für das Tierwohl. Seitens der NaturFreundewurden auch die europäischen Direktzahlungen für den Tabakanbau und die Verwendung von Pestiziden angesprochen. Schade nur, dass Martin Schulz nicht wie angekündigt kommen konnte, sondern eine halbe Stunde vor dem Termin aus persönlichen Gründen absagen musste.

 

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Mit dem Umweltproblem Zigarettenkippen auf dem Naturerlebnistag in Falshöft

Falshöft/ Nieby, 12. Mai 2019 - Seit mehr als 20 Jahren findet auf der Naturwiese am Strand von Falshöft in der Nähe von Gelting der Naturerlebnistag statt. Ein tolles Programm für die ganze Familie bot er auch 2019 mit den unterschiedlichsten Angeboten für Familien mit Kindern und für Begegnung zwischen den Generationen. Mit unserer Ausstellung "Zigarettenkippen - ein brennendes Umweltproblem" sind wir auf viel Zuspruch gestoßen. Bei bestem Wetter kamen wir nicht nur mit vielen Interessierten aus Gelting und Umgebung, sondern zudem mit Touristen ins Gespräch, bekamen selbst auf viele Hinweise, wo das Problem am größten sei und Tipps, um weiter aktiv zu werden. Rauchern sind wir nicht begegnet, denn auf dem gesamten Gelände herrschte striktes Rauchverbot.

 

Auf der New Energy in Husum

Husum, 21. bis 24. März 2019 - Drei Tage lang haben der Landesverband sowie unsere Regionalgruppe Gelting-Angeln-Flensburg über die Arbeit der NaturFreunde informiert, dabei unsere Wanderausstellung "Pestizide - Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt" präsentiert und viele gute Gespräche mit umweltinteressierten Messebesuchern geführt.

 

Diskussion mit Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht

Kiel, 22. Februar 2019 - Unsere Dialog-Veranstaltung „Pestizide reduzieren“ am 22. Februar 2019 Wissenschaftszentrum Kiel zusammen mit dem Öko-Anbauverband Bioland war mit knapp 140 Teilnehmenden aus Verbänden, Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung bestens besucht. Nach Grußworten auch von der Fernsehköchin Sarah Wiener und zwei Expertenvorträgen stellte Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht die Grundzüge seiner Pestizidpolitik vor. Mit dem Netzwerk Öko-Landbau, dem Netzwerk blühende Landschaft, der Verbraucherzentrale S-H, dem NABU S-H, dem Bauernverband S-H sowie den Teilnehmenden folgte eine kontroverse, aber sachlich geführte Diskussion.

Programm

Videobotschaft Sarah Wiener, Fernsehköchin und Betreiberin eines Öko-Betriebes in der Uckermarck

Vortrag Dr. Peter Clausing, Toxikologe und Vorstand von PAN Germany

Vortrag Lars Neumeister, Gutachter und Autor aus Stuttgart

Baumrindenstudie - Biomonitoring der Pestizidbelastung der Luft

Vorschläge Minister und Diskussion

 

Ausstellung: "Pestizide - Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt"

Unsere Ausstellung stellt die Risiken des Pestizid-Einsatzes kurz und prägnant dar. Die 24 Rollups stehen mit diesen Themen zum Verleih zur Verfügung:

Pestizide - Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt

Mittel und Mengen

Vom Winde verweht

Unfälle - und es passiert doch

Keine Bienen, keine Bestäubung

Sag mir wo die Blumen sind

Und die Vögel bleiben stumm

Fehlanwendungen - leider keine Einzelfälle

Risiko Kontrolldefizite

Risiko Privatanwender

Pestizide gehören nicht in Lebensmittel

Vom Acker in den Bach

Unter Verdacht - Gesundheit in Gefahr

Besser kein Bett im Kornfeld

Importiertes Gift - Schmuggel von Pestiziden

Gefahr aus dem Nebel

Bärenklau - auch ohne Pestizide gefährlich genug

Noch immer Pestizide in Dorf und Stadt

So sollte es sein - Landwirtschaft ohne Pestizide

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https://www.dropbox.com/s/k2qrlb6fy5pcmr6/Ausstellung%203.pdf?dl=0

Für Rückfragen:
Dr. Ina Walenda
mobil 0176 20508116

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Runder Tisch "Pestizide reduzieren" in Kiel

Kiel, 2. August 2019 - Beim Runden Tisch "Pestizide reduzieren" im August 2018 in Kiel im NEZ Kollhorst hielt Christiane Dingler, Initiatorin des Ökomarktes von"Schloss Gottorf", einen Vortrag zu Pestiziden und Gesundheit.

Zu Besuch in der Destille Dollerup bei Flensburg zur Information über Pestizidbelastungen 

Dollerup, 8. Juni 2018 - Pestizide im Bier haben im letzten Jahr Schlagzeilen produziert. Die NaturFreunde S-H wollten es genau wissen und haben die Destille in Dollerup nahe Flensburg besucht und sich umfassend informiert. Wir haben erfahren, dass in der kleinen Destille ausschließlich garantiert pestizidfreie Rohstoffe verwendet werden. Analysen seien bislang stets negativ gewesen, d. h. frei von jeglichen Pestizifbelastungen. Bio ist in Dollerup seit Jahren Programm.

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Als Mitglied von Feinheimisch - Genuss aus Schleswig-Holstein e. V. und der Stiftung Naturschutz liegt der Firma die Herstellung regionaler Produkte am Herzen. Wir haben auch erfahren, dass Kunden seit dem letzten Jahr verstärkt nach Rückständen wie Pestiziden fragen. Am Ende des Besuchs konnten wir einer kleinen Verkostung der Bio-Liköre nicht widerstehen.

Photo: Dr. Axel Hartwig, Inhaber der Destille Dollerup (1. v. r), erklärt den drei NaturFreunden S-H den Destillationsprozess

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Diskussion mit der SPD "Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde"

Mözen im Kreis Segeberg, 19. April 2018 - Michael Müller, Bundesvrsitzender der NaturFreunde war nach Mözen gekommen. „Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde“ lautete die Themen-Vorgabe. Und Müller, der noch am Vortag am Brandenburger Tor zur brandheißen Weltlage vor 1.500 Demonstranten gesprochen hatte, lieferte auch im Saal von Dunker’s Gasthof. „Wir sind aus der Arbeiterbewegung hervorgegangen und die gute Nachbarschaft mit anderen Völkern ist bei uns Programm“ klärt er gleich zu Beginn über die historischen Wurzeln auf.

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Und zum Beleg erinnert er an einen der Seinen, der um ein Haar zu einem frühen Zeitpunkt dem Hitlerfaschismus ein Ende bereitet hätten. Der Schreiner Georg Elser, dem jüngst auch per Kinofilm ein Denkmal gesetzt worden ist, „war NaturFreund In Konstanz am Bodensee und sah früh das Unheil über Europa hereinbrechen. Nur ein Zufall vereitelte den Erfolg des Anschlags im Münchner Bürgerbräukeller, Jahre bevor sich die offiziellen Helden des Widerstands, um den Militär Graf Stauffenberg zum Handeln entschließen konnten.Heute sei die Gefahr nicht minder, wenn ein dänischer NATO-General äußere „Der totale Krieg muss in Europa wieder führbar werden.“ Der Stellvertreterkrieg in Syrien und die zunehmende Zahl nicht anzukündigender militärischer Alarmübungen an der 1300 Kilometer langen Ostgrenze der NATO beinhalteten ausreichend Zündstoff für einen heißen Konflikt. Diese seien weniger weltanschaulicher Natur. „Es geht immer um geopolitische und ökonomische Interessen, nämlich um den Zugang zu Energie-, Rohstoff- und Wasserressourcen.“ Das sei gerade auch in Syrien zu beobachten, wo es letztlich um die Frage von Öl- und Gaspipelines gehe. Die rabiat ausgetragenen Streitigkeiten treffen immer wieder die Ärmsten der Armen, die millionenfach vor Krieg, Not und Elend aus ihre Heimat fliehen. Weltweit sei allerdings die Zahl der Flüchtlinge aus Gründen der Klimakatastrophe noch größer. „Und all diese Leute werden für die Entwicklung ihrer Regionen dringend gebraucht.“ Statt einer Kurzfrist-Ökonomie der „Börse vor 8“ benötigte es eine Wirtschaftsordnung, die Nachhaltigkeit als Ordnungsprinzip hat. Klar, dass er die Verdopplung der Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung der NATO-Staaten ablehnt. Diese jährlich zusätzlichen 30 Milliarden Euro für das Militär gehen zulasten der Investitionen in Bildung und Infrastruktur. „Ich halte dieses NATO-Ausgabenziel für eine gravierende Fehlentscheidung. Das kann man mit der Logik der Militärs begründen, mit Entspannungspolitik hat das nichts zu tun.“ Und er fügt zur aktuellen Personalisierung der Konflikte an: „Wenn Willy Brandt so gedacht hätte, ‚ich kann nicht mit Trump, ich kann nicht mit Putin’, wäre es nie zur Entspannungspolitik gekommen.“ Europa habe nach dem Zusammenbruch der Sovjetunion eine große Chance für eine neue Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands verspielt. „Die Möglichkeiten der Verständigung werden nicht abgerufen und die Chancen auf eine strategische Verbindung gen Asien werden nicht beachtet.“ Mit der Forderung die deutschen Rüstungsexporte in Krisengebiete zu stoppen und für Europa eine Rolle zur Verständigung anzunehmen, schloss Müller seinen eher leise argumentierend als pathetisch anklagend gehaltenen Vortrag. Die angeregte Diskussion musste zuletzt gar abgebrochen werden, da die naturschützerische Arbeit der NaturFreunde ihre Aufmerksamkeit verlangte. Die Gastgeber hatten für ihren Gast sowie die ebenfalls teilnehmende Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda und den Stellvertretenden Landesvorsitzenden Hans-Jörg Lüth noch einen Kurzbesuch des Fledermauszentrums Noctalis auf dem Programm. .

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Unsere neue Regionalgruppe Gammelby-Schlei-Ostsee wurde am 29. März 2018 gegründet

Mit den Gründungsmitgliedern Alexadra Florek (1. v. l.), Benita Klose, Sebastian Schulz (ab 5. v. l.), Katja Karrie, Brigitte Lott, Brigitte Lietzmann und Christiane Kreuzkam wurde die neue Regionalgruppe Gammelby-Schlei-Ostsee der NaturFreunde Deutschlands gegründet. Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda (3. v. l.) und Jürgen Klose, stellvertretender Landesvorsitzender (5. v. l.), begleiten die Gründung.

 

Die NaturFreunde in Schleswig-Holstein haben eine neue Gruppe gegründet, die NaturFreunde Gammelby-Schlei-Ostsee. Etwa 40 Mitglieder sind es bereits. Widmen wollen sie sich der Deponieproblematik vor Ort, dazu den Plänen des Bundes zur Atommüllendlagerung in Schleswig-Holstein sowie dem Auenschutz und dem Naturschutz in der Region allgemein.  Nach Gesprächen mit der Lokalpresse wurde die neue Zusammenarbeit in Gammelby bei bester Laune mit Sekt und Naschereien gefeiert.


Kieler Nachrichten vom 31. März 2018

Eckernförder Zeitung vom 31. März 2018

Auch die NaturFreunde S-H unterzeichnen neue BNE-Vereinbarung

Vorbilder für Nachhaltigkeit: Die Landesregierung (Robert Habeck, stellvertretender Ministerpräsident, 5. v. r.) würdigt das Engagement für ausgezeichnete Bildungsqualität in Schleswig-Holstein

 

Flintbek, 20. Februar 2018 - Bildungsministerin Karin Prien, Sozialminister Heiner Garg und Umweltminister Robert Habeck haben gemeinsam mit 22 teilnehmenden Organisationen, darunter auch die NaturFreunde Schleswig-Holstein, erneut die Vereinbarung über die Zertifizierung von Bildungszentr n, Bildungseinrichtungen und Bildungspartnern für Nachhaltigkeit im Rahmen der Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beim BNUR in Flintbek unterzeichnet. Die BNE-Zertifizierungskommission in Schleswig-Holstein zeichnet die hohe Qualität von außerschulischer Bildungsarbeit im Sinne der BNE aus. Mittlerweile zeugen 45 zertifizierte Einrichtungen, im ganzen Land von der Relevanz und der Identifikation mit der Zertifizierung, so auch unsere NaturFreundehäuser Kalifornien und Priwall.


Mehr zur BNE-Zertifizierung unter http://www.bne.schleswig-holstein.de/

 

NaturFreunde machen mit beim Ernährungsrat Kiel

Kieler Ernährungsrat gegründet: Nun geht es los!

 

Wir sind Ernährungsrat: Rund 100 Gäste aus Kiel und Umland sind der Einladung gefolgt und am Ende war das Interesse an einer Zusammenarbeit und an einer aktiven Mitarbeit überwältigend. Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, hatte in ihrem Grußwort diese Initiative begrüsst und die Bereitschaft der Stadt zugesichert, die Arbeit des Ernährungsrates wohlwollend zu begleiten. Dr. Wilfried Bommert, Landwirtschaftsexperte, hatte in seinem Vortrag den großen Bogen geschlagen: Von der Krise des globalen Ernährungssystems bis auf den Kieler Teller. Ernährung, so sein Fazit, ist hoch politisch. Was die Themen sein könnten, die der Ernährungsrat bearbeiten könnte, machten die vielen Karten deutlich, auf denen die TeilnehmerInnen der Veranstaltung ihre Anregungen niedergeschrieben hatten: Kiel kann und soll sich künftig stärker regional ernähren, Schulen, Kindergärten, Kantinen in diese Entwicklung einbezogen werden, wir alle müssen dazulernen und Ernährung ist eine Schlüsselkompetenz, die in Schulen, Kindergärten und in der Bildungsarbeit noch intensiver bearbeitet und vermittelt werden muss. In der Diskussion kamen viele spannende Vorschläge auf, wie Stadt und Land besser vernetzt werden könnte, wie man die Landwirtschaft und vor allem die kleinen produzierenden Betriebe unterstützen könnte, damit uns allen die Ernährungswende gelingt. Die Bereitschaft der Zivilgesellschaft mit denen, die für die Städte die Lebensmittel erzeugen, zusammenzuarbeiten, ist groß.  Als nächster Schritt ist ein Arbeitstreffen im Februar geplant, das das Arbeitsprogramm des Ernährungsrates konkretisieren und fokussieren soll.

Veranstaltung Landeshaus Kiel: Pestizide reduzieren im Echten Norden


Tagung im Landeshaus: Pestizide reduzieren im Echten Norden

Kiel, 1. Dezember 2017 - Mit 150 Personen einschließlich der Referenten und Teilnehmer an den Diskussionsrunden übertraf die Veranstaltung unsere Erwartungen bei weitem. Der Schleswig-Holstein Saal im Landeshaus war bis auf den letzten Platz belegt. Zu danken haben wir insbesondere dem Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN Germany) aus Hamburg mit denen die Zusammenarbeit hervorragend geklappt hat.

Zum Bericht

Umfrage zum Pestizideinsatz in Privatgärten

Kiel im Mai 2017 - Unsere Umfrage zum Einsatz von  Pestiziden in Privatgärten läuft weiter. Wir bitten Sie um rege Teilnahme.

Die Bearbeitung des online Fragebogens dauert nur 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

NaturFreunde gewinnen Preis für "Natura-Trails"

Kiel/ Hamburg im Oktober 2016 - Für Ihr Engagement im Naturschutz wurde die NaturFreunde S-H mit dem Preis der Sparda Bank Hamburg nach einem online-Voting, an dem mehrere tausend Personen abstimmten, ausgezeichnet.