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Nächster Termin:

Einladung zum 5. Runden Tisch "Pestizide reduzieren"

Für Montag, den 19. Februar 2018 um 18.30 Uhr organisieren wir unseren nächsten Runden Tisch "Pestizide reduzieren" im Naturerlebnisraum Kollhorst, Kollhorster Weg 1, 24109 Kiel.
Die Themen dieses Treffens sollen sein:

  •  "Ausstiegsplan Glyphosat" - Vorbereitung Anhörung im Landtag (Ende Februar)
  • Formulierung von Forderungen an die Landesregierung zur Pestizidreduktion (Gemeinsames Papier?)
  • Planung einer Veranstaltung zu Gesundheitsrisiken (Vorschläge?)
  • Kampagne pestizidfreie Kommune

Damit wir eine Diskussionsgrundlage haben, versenden wir ggf. einige Tage vor der Veranstaltung eine erste Zusammenstellung an Forderungen zur Pestizidreduktion. Wer also mag, kann uns bereits jetzt seine Vorschläge zusenden. Wir nehmen sie dann mit auf einen Entwurf für ein gemeinsames Positionspapier.

Weitere Anregungen nehmen wir gern entgegen und hoffen auf reges Interesse. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine zeitnahme Anmeldung unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de.

Letzte Veranstaltung:


Tagung Pestizide reduzieren im Echten Norden

Mit 150 Personen - einschließlich der Referenten und Teilnehmer an den Diskussionsrunden - übertraf die Veranstaltung unsere Erwartungen bei weitem. Der Schleswig-Holstein Saal im Landeshaus war bis auf den letzten Platz belegt. Zu danken haben wir insbesondere dem Pestizid-Aktionsnetzwerk aus Hamburg mit denen die Zusammenarbeit hervorragend geklappt hat.

Zum Bericht

Letzter Runder Tisch:

4. Runder Tisch "Pestizide reduzieren" am 29.01.2018

Beim vierten Runden Tisch haben wir in einer kleinen Runde neben einer kurzen Übersicht zur aktuellen Lage über die geplante Ausstellung der NaturFreunde zum Thema Pestizide gesprochen und konnten schon viele Ideen und Vorschläge hierfür sammeln.
Wir freuen uns aber auch weiterhin sehr über Anregungen und weitere Vorschläge, gerne können diese an uns via Telefon oder E-Mail übermittelt werden.

NaturFreunde machen mit:

Kieler Ernährungsrat gegründet: Nun geht es los!

Wir sind Ernährungsrat: Rund 100 Gäste aus Kiel und Umland sind der Einladung gefolgt und am Ende war das Interesse an einer Zusammenarbeit und an einer aktiven Mitarbeit überwältigend. Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt, hatte in ihrem Grußwort diese Initiative begrüsst und die Bereitschaft der Stadt zugesichert, die Arbeit des Ernährungsrates wohlwollend zu begleiten. Dr. Wilfried Bommert, Landwirtschaftsexperte, hatte in seinem Vortrag den großen Bogen geschlagen: Von der Krise des globalen Ernährungssystems bis auf den Kieler Teller. Ernährung, so sein Fazit, ist hoch politisch. Was die Themen sein könnten, die der Ernährungsrat bearbeiten könnte, machten die vielen Karten deutlich, auf denen die TeilnehmerInnen der Veranstaltung ihre Anregungen niedergeschrieben hatten: Kiel kann und soll sich künftig stärker regional ernähren, Schulen, Kindergärten, Kantinen in diese Entwicklung einbezogen werden, wir alle müssen dazulernen und Ernährung ist eine Schlüsselkompetenz, die in Schulen, Kindergärten und in der Bildungsarbeit noch intensiver bearbeitet und vermittelt werden muss. In der Diskussion kamen viele spannende Vorschläge auf, wie Stadt und Land besser vernetzt werden könnte, wie man die Landwirtschaft und vor allem die kleinen produzierenden Betriebe unterstützen könnte, damit uns allen die Ernährungswende gelingt. Die Bereitschaft der Zivilgesellschaft mit denen, die für die Städte die Lebensmittel erzeugen, zusammenzuarbeiten, ist groß.  Als nächster Schritt ist ein Arbeitstreffen im Februar geplant, das das Arbeitsprogramm des Ernährungsrates konkretisieren und fokussieren soll.

Letzte Pressemitteilung:

PM 25/18.12.2017

Zum Biodiversitätsbericht der Landesregierung
Pestizideinsatz drastisch reduzieren – sofort

Kiel, 18.12.2017. Der Biodiversitätsbericht der Landesregierung liefere nach Ansicht der NaturFreunde S-H bedauerlicherweise keine schönen Weihnachtsüberraschungen. Die intensive Landwirtschaft mit ihrem Trend zur industrialisierten Agrarproduktion, mit Monokulturen und hohem Pestizideinsatz, mache in Schleswig-Holstein immerhin noch rund 70 Prozent der Landesfläche aus.

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Sie gelte demnach, wie auch in den Jahren zuvor, als Biodiversitätskiller Nr. 1. Deshalb fordern die NaturFreunde Sofortmaßnahmen für diesen Bereich. „Die Landesregierung darf nicht weiter nur Ankündigungen machen, sondern muss ein Sofortprogramm zur Pestizidreduzierung umsetzen“, fordert Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin vom NaturFreunde-Landesverband. „Selbst der Jamaika-Koalitionsvertrag sieht dies vor.“ Chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel trügen nach Ansicht der NaturFreunde entscheidend zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Eingetragen in natürliche Lebensräume verdrängten sie hier die heimische standortangepaßte Vegetation, auf dem Acker vernichteten die Lebensgrundlage zahlreicher Tierarten der Agrarlandschaft. „Nach einem halben Jahr im Amt und den Geschehnissen und dem Streit rund um die Glyphosat-Zulassung und deren Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und mögliche Gesundheitsauswirkungen müsse man dies erwarten können,“ so Walenda.

Darüber hinaus müssten die Verantwortlichen alle Hebel in Bewegung setzen und sich für ein Verbot der Anwendung von Pestiziden als auch Mineraldüngern in den schleswig-holsteinischen Naturschutz- und Wasserschutzgebieten einsetzen. Die viel zu hohen Stickstoffmengen aus der Landwirtschaft veränderten die Ökosysteme und führten zu einer Vereinheitlichung der Standortbedingungen. Biodiversität sei dann nicht mehr möglich.

Zugleich, so die NaturFreunde, müsse das Angebot an Programmen für den Vertragsnaturschutz und für den Ökologischen Landbau weiter verbessert werden, so dass die Nachfrage der interessierten Betriebe gedeckt werden könne. Aktuell sei die Nachfrage deutlich höher als das Angebot der Landesregierung.

Der Biodiversitätsbericht zeige, die Artenvielfalt gehe zurück. Es sei keine Zeit mehr für Ankündigungen, sondern für sofortiges Handeln, so die NaturFreunde S-H.

Pressekontakt:
Dr. Ina Walenda
mobil 0176 20508116

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Umfrage Pestizide

Unsere Umfrage zu Pestiziden in privat Gärten läuft noch immer und wir bitten Sie hier auch weiterhin um rege Teilnahme. Die Bearbeitung des online Fragebogens dauert nur 5 Minuten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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