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der NaturFreunde Schleswig-Holstein

SAVE THE DATE - 18. März 2022 in Kiel "Die Zukunft unserer Ernährung"

Was? Vortrags- und Diskussionsveranstaltung (Programm und weitere Infos folgen im Januar)

Mit wem? Prof. Dr. Nick Lin-Hi (Universität Vechta), Fachgebiet Wirtschaft und Ethik sowie mit Abgeordneten des  Umwelt- und Agrarausschuss des Landtags (angefragt)

Wann? Von 16.00 bis 18.30 Uhr

Wo? Kiel, Landeshaus (geplant) in Abhängigkeit von der Lage der COVID19-Pandemie

Kooperationspartner? Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, Ernährungsrat Kiel

Abholzungen im Wald endlich genehmigungspflichtig

Kiel, 31. Oktober 2021 - Schleswig-Holstein ist nach wie vor im Bundesgebiet mit nur 10,3 Prozent Wald an der Landesfläche das Flächenland mit dem weitaus geringsten Waldanteil. Umso wichtiger ist der Schutz und Erhalt der bestehenden Waldflächen. Dass der Gesetzgeber nun nach einer Häufung von zum Teil skrupellosen, illegalen Rodungen in Schleswig-Holstein mit einer Verschärfung des Ordnungsrechtes und höheren Bußgeldern reagiert, wird von den NaturFreunden S-H außerordentlich begrüßt.

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Bislang sind zulässige Kahlschläge im Forst lediglich anzeige-, jedoch nicht genehmigungspflichtig. Das Berufen auf die Verkehrssicherungspflicht diente bislang öfter als Vorwand für einen Kahlschlag. Die NaturFreunde begrüßen daher, dass diese Begründung entfallen soll. Kann künftig eine Genehmigung nicht vorgewiesen werden, eröffnet dies den zuständigen Behörden unmittelbar vor Ort einzuschreiten, um eine ggf. illegale Abholzung zu stoppen. Das Schaffen vollendeter Tatsachen, indem die mit dem Kahlschlag Beauftragten sich auf eine angeblich beim Eigentümer vorliegende Genehmigung berufen konnten, entfällt damit endlich. Somit können systematische, kriminelle Machenschaften leichter unterbunden werden. Das war bislang kaum rechtzeitig möglich. Aber auch der Auftragnehmer muss die Rechtmäßigkeit seiner Rodung belegen. Die Genehmigungspflicht jetzt festzuschreiben ist aus den gegebenen Anlässen heraus konsequent und wird von uns als längst überfällig bewertet. In Anbetracht der erheblichen Summen, die das Land über Förderprogramme für Aufforstungen zur Verfügung stellt, scheint es geradezu absurd, dass ein unrechtmäßiges Abholzen bisher kaum finanzielle Folgen hatte. Die Anpassung des Bußgeldrahmens (§ 38) in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße auf 100.000 Euro bzw. in den Fällen der Absätze 2 bis 4 mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro zu erhöhen, halten wir mit Blick auf eine abschreckende Wirkung für angebracht. Ein Bußgeld muss immer deutlich höher sein als der durch die illegale Maßnahme erlangte Vorteil. Vor allem aber die Pflicht zur Wiederaufforstung von Waldkahlflächen und deren Durchsetzung ist eine konsequente und effektive Maßnahme zum Erhalt unserer im Bundesdurchschnitt wenigen Waldflächen.

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Stellungnahme zum Energie- und Klimaschutzgesetz

27. September 2021 - Um globale Klimaschutzziele zu erreichen muss das Land alle gesetzgeberischen Möglichkeiten ausschöpfen. Daher begrüßen die NaturFreunde ein eigenes Energiewende- und Klimaschutzgesetz für Schleswig-Holstein. Für weitergehende Ziele fehlen dem Gesetzgeber offensichtlich die Rechtsgrundlagen. Nichtsdestotrotz wurden entscheidende Spielräume weiterhin nicht ausgeschöpft und somit Chancen durch einen Änderungsantrag vertan.

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Drei Aufklärungstafeln zum Coastal Cleanup Day 2021 in Eckernförde 

Eckernförde, 18. September 2021 - Zum „Coastal Cleanup Day“ stellten die NaturFreunde zusammen mit der Eckernförde Touristik & Marketing GmbH (https://www.ostseebad-eckernfoerde.de/) und mit Unterstützung von TRIXIE (https://www.trixie.de/)  drei weitere Aufklärungstafeln zum Umweltproblem Zigarettenkippen auf (Standorte siehe Bild links). Mit Leih-Aschenbechern an den Tafeln wird den Strandbesuchern nicht nur eine Entsorgungsmöglichkeit angeboten, sondern dazu über die Gefahren der Kippen für Umwelt und Natur aufgeklärt. Weitere Infos zu Zigarettenkippen und zu weiteren Standorten mit Aufklärungstafeln unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html

Standorte der drei Schilder zur ordnungsgemäßen Entsorgung der Kippen

Von links: Hans-Peter Buchholz (NaturFreunde), Claudia Menzel (Firma TRIXIE), Dr. Ina Walenda und Hans-Jörg Lüth (NaturFreunde) sowie Stefan Borgmann (Eckernförde Touristik & Marketing GmbH) am Strand in Eckernförde

Lebensmittel gehören nicht auf den Müll - warum werfen wir so viel weg?

Kiel, 13. September 2021 - Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ungebrochen hoch. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Etwa ein Drittel aller Lebensmittel aus Privathaushalten landen im Müll. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern belastet zudem unsere Umwelt. Für jedes weggeworfene Lebensmittel wurden Fläche, Wasser und Energie verschwendet. Weniger wegzuwerfen, bedeutet daher auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Dieser Zusammenhang ist aber ganz offensichtlich nicht im Bewusstsein vieler Menschen angekommen.

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 Aus diesem Grund hatten die NaturFreunde zusammen mit dem Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und dem Ernährungsrat Kiel zum Pressegespräch eingeladen. Die Frage, die uns beschäftigt lautet, wie bringen wir die Privathaushalte dazu, weniger wegzuwerfen? Die Studie der Christian-Albrechts-Universität soll helfen, Personengruppen zu identifizieren, bei denen übermäßig viel Lebensmittelmüll anfällt. Doch so einfach sei das nicht, erklärte uns Prof. Dr. Ulrich Jürgens, denn kein Mensch habe je eine Statistik darüber gemacht, wie hoch die Lebensmittelverschwendung tatsächlich ist. Man könne den Menschen nicht in die Mülltonne schauen. In einer Quelle heißt es, dass in Deutschland jährlich zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden, in einer anderen sei von 18 Millionen die Rede. Der häufigste gennannte Grund auf die Frage, warum die Menschen Lebensmittel entsorgten war mit 60 Prozent, dass die Lebensmittel verfault, vergammelt, verschimmelt oder sauer geworden waren - nicht selten wurde das Essen auch schlichtweg vergessen.

Es gibt eine Vielzahl von Projekten und Initiativen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung, die nebeneinander her arbeiten. Als NaturFreunde meinen wir, es bedarf einer konzertierten Aktion, die vom Ministerium koordiniert werden müsse. Auch sehen wir die Abfallwirtschaftsbetriebe in der Verantwortung, weil diese sehr nah an den Haushalten dran sind und bereits Aufklärung in Sachen Biotonnen und Abfalltrennung leisten. Den Menschen müssen zudem erklärt werden, wie viel Geld sie in den Mülleimer werfen. Da kommen sicherlich beträchtliche Summen zusammen.

Kontakt: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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Kiel-Dietrichdorf macht mobil gegen Kippen am Strand

Kommunalvertreter aus Dietrichsdorf, Hasselfelde und Mönkeberg ("Amtsbezirk Schrevenborn"), das Grünflächenamt, das Umweltschutzamt, die Baubehörde und Kiel's Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer (6. v. l.) kamen, um zusammen mit dem Landesverband NaturFreunde, dabei Hans-Jörg Lüth (3. v. r), gemeinsam gegen die Kippenflut vorzugehen. Wassergott Neptun (1. v. l.) wird darauf Acht geben.

Kiel-Dietrichsdorf, 12. August 2021 - Es war eine große Menschenansammlung an einem Mini-Strand.  Die Kommunalpolitik, das Grünflächenamt, das Umweltschutzamt, das Bauamt und Kiel's Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer kamen, um in Kiel-Dietrichsdorf für einen kippenfreien Strand an der Förde zu sorgen. Dazu sollte eigentlich auch unsere Aufklärungstafel "Unser Strand bleibt kippenfrei" einen Beitrag leisten und war sogar der Anlass für diesen Aktionstag. Doch das Ordnungsamt sagte nein. Der Grund liegt in der Munitionsbelastung des Bodens noch aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Zu groß sei das Risiko einer Explosionsgefahr, selbst wenn nur wenige 50 Zentimeter gegraben würden, eine Tiefe, die aber erforderlich wäre, um dem Schild sicheren Stand zu geben. Nichtsdestotrotz hatte das Umweltschutzamt unsere Idee, auf eine sachgerechte Kippenentsorgung hinzuweisen, aufgenommen und ein eigenes Schild unter dem Label ihres Zero-Waste-Projektes für Kiel aufgestellt. Dieses hatte einen Betonfuß größeren Ausmaßes erhalten und musste so nicht eingegraben werden. Die NaturFreunde-Aufklärungstafel soll statt dessen an den Strand von Kiel-Falkenstein gebracht werden. Unsere hier bereits in 2019 aufgestellte Tafel (siehe unter https://www.naturfreunde-sh.de/kiel.html) wurde leider entwendet.

Kreis Schleswig-Flensburg nimmt das Problem Riesenbärenklau jetzt in Angriff

Schleswig, 15. Juli 2021 - Donimanzbestände mit der giftigen Herkulesstaude fanden wir rund um das Schleswiger Kreishaus vor. Betroffen zeigte sich der gesamte Bereich der Pöhler Wiesen entlang der Gräben und der Grundstücksgrenzen im Norden (Thiessenweg) bis hin zu Teilen auf der gegenüberliegenden Seite der Schlossallee. Zusammen mit dem Experten Niels Jensen demonstrierten wir den Mitarbeitern vom Kreis und vom Grünflächenamt wie sich die invasive Art sehr effektiv mit der Machete zurückdrängen lässt. Der Kreis zeigte sich entschlossen, die Bekämpfung jetzt konsequent anzugehen. Etwa 20 Interessierte verfolgten die Aktion, darunter neben zwei Medienvertretern auch ein Landwirt und eine Vertreterin des örtlichen Kinderschutzbundes.

Auf den Pöhler Wiesen wachsen drei Meter hohe Herkulesstauden. Der Landesverband NaturFreunde demonstrierte den Behördenmitarbeitern den Einsatz mit der Machete als die effektivste Bekämpfungsmethode. Bild links oben zeigt die in Mexiko erworbene und im Dauereinsatz befindliche Machete vom Kieler Herkulesstauden-Experten Niels Jensen.

CAU Kiel - Blühender drei-Meter-Riesenbärenklau unweit der Hörsäle

Am 30. Juni 2021 um 11.00 Uhr ludt der Landesverband Naturfreunde nach Kiel auf das Gelände der Christian-Albrechts-Universität ein, um die Bekämpfung der hier mehr als drei Meter hohen Herkulesstaude  mit der Machete zu demonstrieren. SAT1 filmte die Aktion: https://www.sat1regional.de/giftiger-riesenbaerenklau-verbreitet-sich-rasant-uni-kiel-startet-pestizidfreie-bekaempfung/, auch die Kieler Nachrichten waren dabei.

Weitere Informationen zu unseren Aktionen zur Herkulesstaude unter https://www.naturfreunde-sh.de/riesenbaerenklau.html

Download 28-Seiten-Broschüre "Herkulesstauden richtig bekämpfen"

Aktionen zum Weltumwelttag in Mönkeberg: Aufklärung über Kippen am Strand geht weiter - Müllaktion mit Grundschule und Kita - online-Diskussion

Zum "Weltumwelttag" am 5. Juni 2021 setzten wir zusammen mit Gemeindevertretern von Mönkeberg unsere Aufklärungsarbeit zum Umweltproblem Zigarettenkippen am Strand fort und installierten eine zweite Hinweistafel mit Leih-Aschenbechern. Das Motto des Weltumwelttages in diesem Jahr lautet "Kampf gegen Wegwerf-Plastik", wozu auch Zigarettenkippen zählen. Darauf machten wir aufmerksam - am Abend zudem mit einer online-Veranstaltung. Besuch am Strand gab es von der Nachbargemeinde Dietrichsdorf, die auch eine Tafel erhielt.

Solarenergie auf dem Feld – eine intelligente Land(doppel)nutzung?

Einladung zur Diskussion
Mittwoch, der 2. Juni 2021 von 19 bis 21.00 Uhr per Video

Ohne einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien sind die Klimaziele in Deutschland nicht erreichbar. Auch in Schleswig-Holstein werden Solaranlagen errichtet und dafür wertvolles Ackerland in Anspruch genommen. Wäre eine doppelte Nutzung der Flächen für Energie und Landwirtschaft eine Lösung? Kann „AgriPV“ den Klimaschutz voran bringen, eine Option für landwirtschaftliche Betriebe sein und zugleich dem Schutz der biologischen Vielfalt dienen? Dies möchten wir mit der Wissenschaft, Betroffenen und allen Teilnehmenden diskutieren. Die Agrarwissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Wydra von der Fachhochschule Erfurt wird über den Stand der Entwicklung berichten. Dazu erhalten wir Statements von Bauernverbänden sowie aus der Solarbranche. Das Fraunhofer Institut steht für Fragen zur Verfügung. Hier zum Programm

Anmeldung unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de.
Infos unter https://www.naturfreunde-sh.de/agri-photovoltaik.html

Foto: Next2Sun GmbH

Mit sechs Aufklärungstafeln und Leih-Aschern hofft Steinberg auf eine Kippen-freie Strandsaison

Steinberg, 30. April 2021 - Die Gemeinde Steinberg mit ihren rund 800 Einwohnern hat den längsten Küstenabschnitt im Amt Geltinger Bucht. Jahr für Jahr besuchen mehr 2500 Urlauber die kleine Gemeinde. In den Sommermonaten entsteht so ein ausgedehntes Kippenproblem. Deshalb haben wir als Landesverband NaturFreunde zusammen mit Roy Bonde, dem Bürgermeister der Gemeinde, gleich sechs Hinweisstafeln „Unser Strand bleibt kippenfrei, mach mit“ aufgestellt – für jeden Besucherspot eines. Durch die Vielzahl der Schilder hofft die Gemeinde nun auf eine deutliche Wahrnehmung und eine unmittelbare Bewusstmachung des Umweltproblems unsachgemäß entsorgter Zigarettenkippen an diesem wunderschönen Fleckchen Erde im Kreis Schleswig-Flensburg.

Einwohner in Steinberg hatten bereits eigene Maßnahmen gegen die Kippenflut durch den Tourismus entwickelt - geholfen hat bis dato nichts.

Klärten am Strand von Steinberg gemeinsam über die Folgen ordnungswidrig weggeworfener Zigarettenkippen auf (v. l.): Bürgermeister Roy Bonde, Claudia Menzel (Firma TRIXIE aus Tarp) sowie Dr. Ina Walenda und Hans-Peter Buchholz vom Landesverband NaturFreunde

Rund um unser NaturFreundehaus Kalifornien soll es Kippen-frei bleiben

 

Kalifornien/ Schönberg, 22. März 2021 - Auch vor unserem vereinseigenen NaturFreundehaus in Kalifornien in unmittelbarer Strandnähe steht jetzt ein Hinweisschild zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Zigarettenkippen, dazu Leih-Aschenbecher, von links:  Die Leiterin des „Tourist-Service Ostseebad Schönberg“, Vanessa Böhnke, der Landesvorsitzende der NaturFreunde Hans-Jörg Lüth, der Bürgermeister der Gemeinde Schönberg, Peter Kokocinski, die Marketingleiterin der Firma TRIXIE, Claudia Menzel, und der Geschäftsführer des NaturFreundehauses Kalifornien Oliver Wendenkampf.

Weltwassertag am 22. März - Taschenaschenbecher helfen, Gewässer zu schützen

Kiel 18. März 2021 – Auf Zigarettenkippen als ein erhebliches Problem für unsere Gewässer weist der Landesverband NaturFreunde anlässlich des Weltwassertages am 22. März hin. Er appelliert an alle Raucherinnen und Raucher, beim Rauchen im Freien ihre Kippen in Taschenaschenbechern zu sammeln. Zigarettenreste und Kippen dürfen nicht achtlos in die Umwelt weggeworfen werden, sondern müssten endlich ordnungsgemäß entsorgt werden. An die Politik appelliert der Verband, zu prüfen, inwieweit beim Rauchen in der Öffentlichkeit eine Nutzung von Taschenaschenbechern verpflichtend werden könnte.

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Tag für Tag gelangten Schadstoffe aus gedankenlos weggeschnippten Kippen in Stadtgewässer, Seen sowie über die Strände in Nord- und Ostsee. „Wie hoch der ökologische Schaden ist, den sie damit anrichten, wissen leider immer noch zu wenige“, so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde Schleswig-Holstein. „Zigarettenreste sind keinesfalls harmlos. Sie gehören in den Restmüll.“ Das Nikotin aus den Stummeln, früher in der Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung als Vorläufer des gesundheitsschädigenden E605 und der inzwischen ebenfalls verbotenen Neonicotinoide eingesetzt, sei hochgradig fischgiftig. Eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen könne etwa 40 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen.

An Seen und Stränden gelangen die Kippen mit ihren Schadstoffen auf direktem Wege ins Wasser. Zusätzlich würden über das Regenwasser die Gewässer schädigenden Substanzen eingeleitet, selbst in Kläranlagen könnten die Schadstoffe nicht vollständig abgebaut werden. So gelange ein Sammelsurium an chemischen Substanzen über die Gewässer und die Fische letztlich in die Nahrungskette des Menschen, vor allem Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenstoffe.

„Unsere Landschaft ist kein Aschenbecher. Wer Kippen einfach in die Umgebung wegwirft, ist nicht cool, sondern ein Umweltverschmutzer“, so Walenda. Nach Beobachtungen der NaturFreunde, die sich seit drei Jahren dem Umweltproblem Zigarettenkippen widmen, habe sich dieser Mißstand als Nebenwirkung der Corona-Pandemie sogar noch ausgeweitet - Menschen und Kippen hielten sich nun vermehrt in der freien Natur oder auf öffentlichen Grünflächen auf.

An die für die Entsorgung der Kippen zuständigen Kommunen appelliert der Landesverband NaturFreunde, Aktionstage zur Aufklärung durchzuführen, aber auch solche mit Bußgeldbewährung ähnlich den konzertierten landesweiten Radarkontrollen. „Wir brauchen dringend mehr Aufklärung, auch mehr Hinweisschilder zur sachgerechten Entsorgung an Hotspots wie Fußgängerzonen, großen öffentlichen Parkplätzen und insbesondere in Gewässernähe.Umweltverschmutzung unserer Gewässer ist kein Kavaliersdelikt“, erklärt Walenda abschließend.

Ausführliche Informationen auf unserer Homepage unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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Zigarettenkippen verschmutzen unsere Gewässer - Aufklärung kann helfen

Plön und Hohwacht, 10. März 2021 - Im Vorfeld zum zum „Tag des Wassers“ hat der Landesverband NaturFreunde zusammen mit Vertretern aus Gemeinden, Politik und mit Unterstützung aus der Wirtschaft drei weitere Aufklärungstafeln zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Zigarettenkippen installiert - zwei in der Gemeinde Hohwacht und eine am Plöner See. Zigarettenkippen geben ihre zahlreichen Giftstoffe bereits nach einem heftigen Regenguss in die Umgebung ab. Wenn diese schließlich in die Gewässer gelangen,  sei es am Strand, am See oder indirekt über die Kanalisation, gelangen sie über die Nahrungskette zu uns auf den Teller zurück. Das kann niemand wollen, deshalb unser Appell: Zigarettenkippen gehören in den Restmüll!

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Der Landtagsabgeordnete Stefan Weber initiierte die Aktion für Hohwacht zusammen mit Wolfgang Vogel vom Umweltforum der SPD

Neue Aufklärungstafel zur umweltgerechten Entsorgung von Zigarettenkippen - links der Plöner Bürgermeister Lars Winter. Er wünscht sich eine erholsame, kippenfreie Saison am Plöner See. Aufklärung, so Winter, sei eine wesentliche Maßnahme. Weiter im Bild Hans-Peter Buchholz vom Landesverband NaturFreunde, MdL Stefan Weber, NaturFreunde-GF Dr. Ina Walenda und Wolfgang Vogel. 




So kann die Gülleflut in Schleswig-Holstein nicht gestoppt werden!

Kiel, 15. Dezember 2020 - Mit der heute im Kabinett verabschiedeten Landesdüngeverordnung werde nach Ansicht des Landesverband NaturFreunde die Gülleflut auf den Äckern, insbesondere in den seit Jahrzehnten erheblich belasteten Gebieten, nicht gestoppt. Der Anteil an den Gebieten mit erheblichen Nährstoffbelastungen wurde von einst 50 Prozent der Landesfläche auf nunmehr 10 Prozent künstlich kleingerechnet. Diese Modellierungen sind fachlich höchst umstritten und für eine Verringerung der Nährstoffbelastungen kontraproduktiv.
Stellungnahme der NaturFreunde S-H.

NaturFreunde und SHHB geben gemeinsam Knick-Buch "Das grüne Netz" heraus

V. l.: Die Autoren Prof. Dr. Holger Gerth und Jürgen Eigner, Umweltminister Jan Philipp Albrecht, Hans-Jörg Lüth für die NaturFreunde Schleswig-Holstein als Mitherausgeber und Dr. Jörn Biel als Präsident des SHHB präsentieren das neue Knick. Buch in der Postseemark im Kreis Plön der Öffentlichkeit.

Kiel, 29. Oktober 2020 - Die Natur- und Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins wäre ohne seine Knicks kaum vorstellbar. Als grünes Netz verbinden sie unterschiedliche Naturräume und prägen unsere Landschaften. Knicks sind einzigartige Lebensräume für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten, wichtig für die Naherholung und den naturnahen Tourismus und sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Grund genug für den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund e. V. (SHHB) und den Landesverband NaturFreunde, mit einem Buch die Aufmerksamkeit auf unsere heimatlichen Knicks zu richten. „Wir können aus diesem Buch, das uns sehr am Herzen liegt, viel lernen.“ stellt Dr. Jörn Biel, Präsident des SHHB, zufrieden fest. „Der Schutz von Natur und Kultur unserer Heimat ist unseren Verbänden ein wichtiges Anliegen, der Schutz und Erhalt unserer Knicks gehört unbedingt dazu. Das Knicknetz macht unsere Heimat einzigartig.“ „Mit dem Knickbuch möchten wir zum Naturerleben anregen und Verständnis für die Schönheit, Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit unserer heimatlichen Knicks fördern“, ergänzt Hans-Jörg Lüth, Landesvorsitzender der NaturFreunde. „Wir wollen nicht auf Schäden oder schlechte Pflege hinweisen, sondern gute Vorbilder hervorheben und präsentieren.“ Mit Jürgen Eigner, vormals beim Landesumweltamt (LLUR) für Knicks zuständig, und dem Landesnaturschutzbeauftragten Prof. Dr. Holger Gerth konnten zwei profunde Experten gewonnen werden, die vielen Fotos bekannter Naturfotografen zeigen eindrucksvoll die Schönheiten unserer Knicks. Dank einer Förderung durch "BINGO-Die Projektförderung!" konnte das Projekt realisiert werden, das Buch ist im Handel für 22 Euro erhältlich.

In Mönkeberg gemeinsam mit der CDU gegen Kippen am Strand

Die CDU Mönkeberg, die Bürgermeisterin, die Firma TRIXIE und der Landesverband NaturFreunde beim "Coastal Cleanup Day" bei allerbestem Schleswig-Holstein-Wetter


Mönkeberg, 19. September 2020 - Schon lange hatte die Gemeinde Mönkeberg geplant, gegen das immer noch unterschätzte Umweltproblem Kippen am Strand gezielter vorzugehen. Derek Palme, Fraktionsvorsitzender der CDU Mönkeberg, nahm den „Coastal Cleanup Day 2020“ zum Anlass, um gemeinsam mit der Bürgermeisterin Hildegard Mersmann und dem Landesverband NaturFreunde ein Hinweisschild „Unser Strand kippenfrei“ mit Mitnehm-Aschenbechern aufzustellen und am Strand über die Umweltprobleme infolge einer unsachgemäßen Entsorgung zu informieren. Bereits am Vortag hatten Schüler der Klasse 3 der Grundschule an der Bake unter der Leitung ihrer Lehrerinnen am Mönkeberger Strand über 3000 Zigarettenkippen gesammelt. Bei dieser „Kippenausbeute“ sei es um so wichtiger, so war man sich einig, es bereits den Kindern zu vermitteln, welche Folgen das Wegschnippen haben kann. Derek Palme brachte so auch gleich zwei seiner vier Kinder mit zum Aktionstag.

Gespräch mit der Stiftung Naturschutz

Kalifornien/ Schönberg 18. September 2020 - Der Stiftungsvorstand und Landesvorstand NaturFreunde trafen sich, um sich zukünftig besser zu vernetzen und in Sachen Naturschutz noch mehr an einem Strang zu ziehen. V. l. Sandra Redmann, Hans-Jörg Lüth, Jürgen Strack, Dr. Ina Walenda, Oliver Wendenkampf, Jürgen Klose und Dr. Walter Hemmerling

Schulleiter macht "Zigarettenkippen" zur Chefsache -
gemeinsame Aktion mit dem BBZ und Sportfischerverband in Bad Segeberg

Sechs Schulklassen, ihre Lehrkräfte, Sportfischerverband und  der Landesverband NaturFreunde erläutern Medienvertretern die Umweltprobleme durch unsachgemäß wegschnippte Zigarettenkippen am Großen Segeberger See.

Bild oben, v. l.: Josef Niggemann, Jürgen und Benita Klose, Jürgen Strack und Hans-Peter Buchholz bauen bei bestem Wetter den Natur-Freunde-Info-Tisch auf.

Bild links: Schüler und Schülerinnen des Berufsbildungszentrum (BBZ) sammelten rund um das Gelände ihrer Schule an einem Nachmittag weit über 12.000 unsachgemäß auf den Gehwegen entsorgte Kippen. Auf dem Weg von der Schule durch Bad Segeberg hin zum Großen Segeberger See kamen noch mehrere tausend Kippen hinzu.

Bad Segeberg, 4. September 2020 - „Bis vor kurzem war mir die Giftigkeit von Zigarettenkippen gar nicht bewusst“, so eröffnete der Schulleiter des Berufsbildungszentrums in Bad Segeberg, Heinz Sandbrink, den gemeinsamen Aktionstag beim Aufstellen unserer Info-Tafel „Unser See bleibt kippenfrei“ am Großen Segeberger See. Erst durch den Landesverband NaturFreunde sei die Schule auf die Umweltproblematik aufmerksam geworden. Und so beteiligten sich sechs Schulklassen an einer Kippen-Sammelaktion: Binnen kurzer Zeit kamen allein rund um das Schulgelände weit über 12.000 Kippen zusammen. Die Schule möchte die neuen Erkenntnisse jetzt als Unterrichtsthema angehen. Unsere Broschüre und unsere Ausstellung „Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem“ kommen dabei auch zum Einsatz. Dieter Struck, Vorsitzender des Sportfischerverbandes, zögerte keine Minute, die Aufklärungsmaßnahme zu unterstützen und stellte das Geländes des Vereins als Standort für unsere Info-Tafel zur Verfügung.

Schulleiter und Geschäftsführer des BBZ Heinz Sandbrink (rechts) und Dieter Struck (mitte), Vorsitzender des Segeberger Sportfischerverbandes verfolgen wie sich die Plexiglassäule mit den gesammelten Zigarettenkippen füllt.

Glücksburg für kippenfreie Strände - Leih-Aschenbecher sollen helfen

Glücksburg, 20. August 2020 - Zigarettenkippen überfluten Städte, aber auch Strände. Da macht der Strand Sandwig in Glücksburg leider keine Ausnahme. Der Bürgermeisterin Kristina Franke und Annika Mensson von der Förderland Therme Glücksburg GmbH ist das Problem schon länger ein Dorn im Auge – nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern wegen der Reinigungskosten und der Gefahr für Wasserlebewesen. Mit der Initiative der NaturFreunde soll mit Aufklärung dagegen vor gegangen werden. „Unser Strand kippenfrei – mach mit!“ heißt es auf einer Infotafel, die am vergangenen Donnerstag am Strandzugang aufgestellt wurde. Eine weitere Tafel steht am Strand von Holnis.

Das Hinweisschild für Glücksburg steht. Unsere Spenderin, die Firma Trixie mit Claudia Menzel (rechts), ist mit dabei.

Hans-Peter Buchholz, (links) und Oliver Wendenkampf tragen das massive Hinweisschild an den Strand.

Der Landesverband NaturFreunde gegen Kippen am Strand: Es muss in die Köpfe der Menschen hinein, dass Kippen in den Restmüll gehören, so Wilfried Porath, Hans-Peter Buchholz, Regina Porath, Denise Hanisch und Hund, Dr. Ina Walenda und Oliver Wendenkampf (von links).

Dringender Handlungsbedarf: "Klein Kaukasus" in Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg

Hinter den Herkulesstauden fließt der Höftgraben, der die Samen des Riesenbärenklau über die Trave bis zur Ostseeküste transportiert. Eine vollständige Beseitigung erweist sich hier als eine Herausforderung, ist aus Naturschutzgründen aber dringend erforderlich.

Kiel, den 4. Juli 2020 – In Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg kamen wir aus dem Staunen nicht heraus, sind wir doch anscheinend auf das Epizentrum einer Herkulesstaudenausbreitung gestoßen. Die Pflanze hatte sich entlang am Gewässer Höftgraben großflächig  auf Privatgrundstücken, öffentlichen Flächen, auch direkt an Wegen, und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebreitet - über drei Meter hohe Pflanzen undurchdringlich dicht an dicht. "Herkulesstauden-Wälder" trifft es wohl am ehesten. Aus Gründen des Naturschutzes und zum Schutz von Mensch und Tier vor dieser Giftpflanze besteht dringender Handlungsbedarf für die Behörden. Besonders schwer wiegt, dass die Samen der Staude über den Höltgraben in die Trave transportiert werden, von wo eine weitere Ausbreitung entlang der Ostseeküste möglich ist. Die Gemeinde von Klein Gladebrügge, die wir beraten haben, möchte die invasive Art aus dem Kaukasus nun umgehend umweltschonend beseitigen.

Luftbild von einem der zahlreichen Dominanzbestände

Der Riesenbärenklau breitet sich seit Jahren ungebremst aus

Riesenbärenklau-Bekämpfung in der Gemeinde Lutterbek mit der Stiftung Naturschutz

Lutterbek, 26. Juni 2020 -  Bei einer gemeinsamen Aktion des Landesverband NaturFreunde mit der Stiftung Naturschutz und dem Herkulesstauden-Experten Niels Jensen erklärten wir zweien Lokalredakteurinnen sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Lutterbek, dass diese wunderschönen Pflanzen aus Gründen des Naturschutzes leider beseitigt werden müssen. Das etwa 400 Quadratmeter große mit dem Riesenbärenklau bewachsene Areal im Eigentum der Stiftung Naturschutz lag gut versteckt inmitten einer Waldlichtung neben einem Gerstenfeld. Ausgerüstet mit Schutzkleidung, um nicht mit dem Pflanzengift in Berührung zu kommen, und Macheten demonstrierten wir das fachgerechte Abschlagen der Dolden. Die Stiftung Naturschutz plant nun eine vollständige Beseitigung.

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Zu viel Gülle - 30 Jahre Politikversagen beim Gewässerschutz

Kiel, 24. März 2020 – Den heute veröffentlichten Nährstoffbericht bewerten wir als die Geschichte eines jahrzehntelangen Versagens beim Gewässerschutz. Die Politik drückt sich seit zwanzig Jahren um stringente Obergrenzen für die Tierhaltung, damit um eine Begrenzung der Güllemengen. Daran aber führt kein Weg vorbei - mehr als die Hälfte des Grundwassers in Schleswig-Holstein ist gesetzeswidrig hoch mit Nitrat aus der Landwirtschaft belastet. Die Grundwasserwerte haben sich teilweise sogar noch verschlechtert.

Download Nährstoffbericht des Landes

Die Toxikologie muss als eigenständiges Institut erhalten bleiben

Kiel, 14. März 2020 – Eines der letzten fünf unabhängigen Institute für Toxikologie steht auf der Kippe. Zwar soll der Name Umweltmedizin mit weitergeführt werden, inhaltlich ist jedoch eine Neuausrichtung der Forschung auf Digitale Medizin, Onkologie und Neurologie geplant. Die Umwelttoxikologie würde dadurch aber unter den Tisch fallen.

Download Stellungnahme

Unsere Kippen-Konferenz im Wissenschaftspark Kiel

Von links: Hans-Jörg Lüth, Landesvorstand NaturFreunde S-H, Prof. Dr. Edmund Maser, Leiter des Toxikologischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Dr. Ina Walenda, Geschäftsführung NaturFreunde S-H und Claudia Menzel, Marketingleiterin der Firma Trixie demonstrieren "Kippen gehören nicht auf den Boden, sondern in den Restmüll".

Kiel, 6. März 2020 - Mit leider nur knapp über 50 Teilnehmern war unsere Konferenz zum Umweltproblem Zigarettenkippen wohl "Corona-bedingt" zwar nicht ganz so gut besucht wie erhofft. Über die Medien, die zahlreich vertreten waren, konnten wir jedoch eine Vielzahl von Menschen erreichen, Kontakte zu anderen Initiativen knüpfen und erhielten im Nachgang der Veranstaltung eine Vielzahl an Mails und Anrufen mit der Bitte, das Kippenproblem weiter zu verfolgen. Ganz herzlich bedanken wir uns bei der Firma Trixie aus Tarp für die Unterstützung,, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Die diskutierten Vorschläge zur Eindämmung der Kippenflut wollen wir zusammenfassen und sie als Info an interessierte Kommunen, die für die Entsorgung der Kippen zuständig sind, weiterleiten.

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Wasserschutz - was tun gegen Arzneimittelrückstände

Kiel, im Oktober 2019 - in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landes (BNUR) veranstalten die NaturFreunde S-H am 18. November 2019 in Fintbek das Seminar "Wasserschutz - was tun gegen Arzneimittelrückstände?". Als Referenten und Ansprechpartner für Fragen eingeladen sind Experten des Bundesumweltministeriums (BMU), der Christian-Albrechts-Universität, des Landesumweltamtes (LLUR), vom Bund Deutscher Energie- und Wasserversorger (BDEW) und vom Pestizid-Aktionsnetzwerk (PAN Germany).

Download Programm

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Zahlreiche Funde beim "Coastal Cleanup" am Stakendorfer Strand

Stakendorf, 27. September 2019 - Reichlich „Beute“ machten das Sammelteam der Klasse 7b des Gymnasiums Wellingdorf und ihre Lehrerin sowie den NaturFreunden Kiel und S-H, mit Rainer Kruse, Umweltbeirat Schönberg, und „One Earth – One Ocean“ bei ihrer Reinigungsaktion am Stakendorfer Strand. Insgesamt 3245 Einzelteile kamen zusammen. Größter Fund war ein Fischernetz mit gut 50 Kilogramm (Foto rechts unten). Zahlenmäßig den überwältigen Anteil machten Zigarettenkippen aus.

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Strandsäuberung mit NaturFreunden: “Unglaublich, wie wenig Umweltbewusstsein Raucher haben“, kommentierte Silke Zilz (2.v.r.), Vorsitzende der Kieler NaturFreunde. “Dabei sind Kippen hochgiftig.“ Hans-Jörg Lüth (2.v.l), vom Landesvorstand ergänzte: “Bereits drei Kippen in einem Liter Wasser können einen kleinen Fisch töten. Und die Filter zerfallen im Meer zu Mikroplastik.“ Katrin Wohlrab, Naturpädagogin vom NaturFreundehaus Kalifornien, appellierte an die Gemeinde, Restabfallbehälter aufzustellen.

"Fridays for Future" in Kiel

Kiel, 20. September 2019 - Für eine wirksame Klimapolitik demonstrierten etwa 15.000 Jugendliche der "Fridays for Future"-Bewegung und Unterstützer - seit langem eine der größten Demos in Kiel. Die NaturFreunde S-H waren dabei. 

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Runder Tisch "Pestizide reduzieren"

6. November 2017 - Weniger Pestizide oder Systemwechsel? Unser 3. Runder Tisch „Pestizide reduzieren“ fand im Naturerlebniszentrum Kollhorst in Kiel statt. Wir haben uns mit der Frage „Pestizide reduzieren oder einen Systemwechsel hin zu einer giftfreien Landbewirtschaftung einfordern?“ beschäftigt. In Anbetracht unverändert hoher Pestizidabsatzmengen hätten Skeptiker die Hoffnung für einen geringeren Pestizideinsatz längst aufgegeben. Für Pragmatiker hingegen seien kleine Schritte zusammen mit den Betroffenen der Weg zum Ziel, so die NaturFreunde. Auf der Tagesordnung stand neben einer Erarbeitung von Forderungen an die Landespolitik, eine für Dezember geplante Tagung zu Pestiziden im Landeshaus, die Glyphosat-Zulassung und ein Rückblick auf den vorherigen Runden Tisch.