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PM04/ 18.06.2024
NaturFreunde S-H rufen auf: Jetzt den gefährlichen Riesenbärenklau bekämpfen!

Kiel, 18.6.2024 - Der Riesenbärenklau steht ab Mitte Juni in voller Blüte – ein optimaler Zeitraum die invasive, auch in Schleswig-Holstein bis zu vier Meter hoch werdende Staude aus dem Kaukasus zu bekämpfen. Für Städte und Gemeinden gäbe es nur eine „Verkehrsicherungspflicht“, jedoch kein Muss die Pflanze an jedem Standort zu entfernen, so die NaturFreunde S-H. Um ihre aus ökologischen Gründen dringend ratsame Ausbreitung einzudämmen, bedürfe es daher vieler Hände, so die NaturFreunde S-H und rufen zur Bekämpfung auf.

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Vorsicht beim Umgang mit der giftigen Staude sei zwar geboten, doch mit entsprechenden Vorkehrungen wie einer den Körper bedeckenden Kleidung, Handschuhen und einer Schutzbrille vorausgesetzt, unproblematisch. „Bei Sichtung selbst nur eines Exemplars des Riesenbärenklau, sollte eine Bekämpfung starten“, so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde. Bereits eine einzelne Herkulesstaude könne, wenn nicht gehandelt werde, binnen weniger Jahre ein großes Areal überwuchern und sich von dort über weite Stecken verbreiten, insbesondere in Gewässernähe. Aufgrund ihrer immensen Vitalität, dem Fehlen von natürlichen Feinden und Krankheiten sowie ihrer hohen Reproduktionsrate setze sich die Staude auf nahezu allen Standorten durch. Wo sie wachse, überwuchere sie unsere heimischen Pflanzen, denen das Licht zum Leben genommen würde. Sie sei im Echten Norden von der Elbe bis zur dänischen Grenze in nahezu jeder Region anzutreffen. Wer die Bekämpfung selbst in Angriff nehmen möchte, kann am 24. Juni 2024 an einem NaturFreunde-Seminar in Klein Gladebrügge mit Theorie und praktischen Übungen im Gelände teilnehmen. Mehr Infos unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2024-06-24_Riesenbaerenklau.pdf

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PM03/ 23.05.2024
Einladung an die Medien
Gemeinde Wangels plant Start in eine „kippenfreie“ Strandsaison - drei Aufklärungstafeln sollen helfen

Kiel, 23.5.2024 - Für Freitag, den 31. Mai 2024, Weltnichtrauchertag, lädt der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr an den Weißenhäuser Strand, Ortsteil der Gemeinde Wangels, ein. Treffpunkt ist der Vorplatz der „Seebrücke“.

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Zusammen mit der Bürgermeisterin der Gemeinde, Christin Voß, möchten die NaturFreunde Schleswig-Holstein über die Folgen achtlos am Strand entsorgter Zigarettenkippen für die Ostsee informieren. Dazu sollen drei Aufklärungstafeln „Unser Strand kippenfrei – mach mit“ entlang des Küstenabschnittes Weissenhäuser Strand (Standorte Seebrücke, DLRG-Station Ost und DLRG-Station West) installiert werden.
Zigarettenkippen sind der am häufigsten anzufindende Müll am Strand. Die Gemeinde will nicht länger zuschauen, dass an ihren Stränden Zigarettenkippen illegal „entsorgt“ werden. Infotafeln sollen darüber aufklären, dass Kippen nicht nur ein ästhetisches Problem oder eine Gefahr für Kinder sind, sondern auch ein erhebliches Umweltproblem. Eigens angebrachte Leih-Aschenbecher können von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden. Das Wegschnippen der Kippen sei zwar seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit – trotzdem hielten sich zu Wenige an das Verbot, so die NaturFreunde S-H. Die NaturFreunde S-H setzen auf Aufklärung und führen seit 2019 Aktionen zum Umweltproblem Zigarettenkippen durch, haben mehr als 50 Aufklärungstafeln an den Stränden der Ostsee sowie an Seen - stets in Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik vor Ort - an „Kippen-Hotspots“ aufgestellt. Ergänzend informiert der Umwelt- und Naturschutzverband mit seiner Wanderausstellung „Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem“ sowie mit online-Vorträgen, dazu organisiert er Sammelaktionen. Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar seien.Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen vom Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html sowie gern am Donnerstag vor Ort am Weissenhäuser Strand.

Hinweistafeln „Unser Strand kippenfrei – mach mit!“ unter https://www.naturfreunde-sh.de/hinweisschilder-fuer-den-strand.html

Ausstellung „Zigarettenkippen – ein brenndendes Umweltproblem“ unter https://www.naturfreunde-sh.de/auststellung.html

Infomaterial zum Umweltproblem Zigarettenkippen https://www.naturfreunde-sh.de/broschuere-faltblatt.html

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PM02/ 13.05.2024
Zur Energieministerkonferenz in Kiel
Agri-PV braucht mehr Unterstützung in den Ländern – Schleswig-Holstein hat die Rote Laterne

Kiel, 13.5.2024 - Der Landesverband NaturFreunde appelliert an die Energieminister der Länder, die Chancen der Agri-Photovoltaik durch bessere Rahmenbedingungen und Förderprogramme wie in anderen europäischen Ländern voranzubringen.

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„Schleswig-Holstein hat sogar, die Unterstützung dieser innovativen Technologie betreffend, bundesweit die Rote Laterne – dabei besitzt Schleswig-Holstein mit noch 62 Prozent Landwirtschaftsanteil an der Landesfläche die größte Agrarfläche unter den Bundesländern,“ stellt Hans-Jörg Lüth, Landesvorsitzender der NaturFreunde S-H fest. Die Extra-Vergütung über den Technologiebonus im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reiche nach Ansicht der NaturFreunde S-H nicht aus. Um Agri-PV zum Marktdurchbruch zu verhelfen, Vertrauen auf Banken und Investorenseite zu schaffen, wären höhere Förderungen und verlässliche Rahmenbedingungen wie beispielsweise in Italien hilfreich: Dort habe die Regierung beispielsweise 1,7 Milliarden Euro zur Förderung von mehr als 1 GW Agri-PV mit Inbetriebnahme bis Ende 2026 bereitgestellt, während bei uns vorhandene Förderprogramme wie das in Nordrhein-Westfalen bedauerlicherweise gestoppt würden. Agri-PV kann ein echtes Prestigeprojekt dieser Landesregierung werden und Landwirtschaft mit Solarenergie in Einklang bringen, so der motivierende Aufruf der NaturFreunde Schleswig-Holstein an die beiden zuständigen Ministerien Landwirtschaft und Umwelt. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, so die Kritik der NaturFreunde S-H, werden im Echten Norden die Landwirte allein gelassen. Es gebe weder wissenschaftlich begleitete Versuchsanlagen noch eine Innovationsförderung oder sonstige Hilfestellungen für die Betriebe. An den wissenschaftlichen Agrarfakultäten Kiel und Rendsburg brauche es Testanlagen, wie es sie in vielen anderen Bundesländern längst gibt. Auch gelte es, Hindernisse in der Genehmigungspraxis von Agri-PV-Anlagen durch einen landesweiten Erlaß aus dem Weg zu räumen und den Behörden klare Vorgaben zu liefern. Länder wie Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen hätten gut nachgefragte Förderprogramme, Beratungsstellen oder „Agri-PV-Leitfäden“ auf den Weg gebracht. Schleswig-Holstein jedoch verpasse diese rasante Entwicklung. Gleichzeitig steige das Interesse der Betriebe an Agri-PV, so die Erfahrung der NaturFreunde S-H nach zahlreichen eigenen Veranstaltungen. „Agri-PV bewahrt unsere landwirtschaftliche Nutzflächen und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zu den erneuerbaren Energien“, so Agrarwissenschaftlerin Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde S-H. „Damit wird auch die Konkurrenz um die knappen Flächen entschärft und die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht.“ Agri-PV sei zudem eine wichtige Lösung zur Anpassung der Landbewirtschaftung an den Klimawandel. Neben der Kombination mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen besitze auch eine Doppelnutzung mit Tierhaltung ein sehr großes Potenzial.

NaturFreunde-Ausstellung Agri-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/ausstellung.html

Faltblatt Agri-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/agri-pv.html

Veranstaltung Moor-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/runde-tische.html


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PM01/ 02.05.2024
Agri-PV - NaturFreunde informieren zu bisher ungenutzten Chancen

Kiel, 2.5.2024 - Der Landesverband NaturFreunde möchte mit seiner neuen Ausstellung „Agri-PV“ - knappe Ressourcen mehrfach nutzen“ über die Chancen von Agri-PV, deren Anwendung in Schleswig.Holstein bisher noch verschlafen wird, informieren.

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Mit Agri-PV können auf einer landwirtschaftlichen Fläche gleichzeitig Energie und Lebensmittel erzeugt werden können, die Flächen bleiben damit für die Produktion von Nahrungsmiteln erhalten. Am kommenden Sonntag präsentieren die NaturFreunde auf dem Gottorfer Landmarkt erstmals ihre Ausstellung und stehen für Fragen zur Verfügung.

Hintergrund: Die Flächenansprüche von Gewerbe, Wohnungsbau, öffentlicher Infrastruktur und erneuerbaren Energien konkurrieren zunehmend mit Flächen, die zur Erzeugung von heimischen Lebensmitteln gebraucht werden. Reine Freiflächen-Photovoltaikanlagen verschärfen diese Flächenkonkurrenz. Mit Agri-PV hingegen werden auf derselben Fläche gleichzeitig Strom produziert und auf mindestens 85 Prozent der Fläche weiterhin Landwirtschaft betrieben. Die Doppelnutzung hilft, die notwendigen Ackerflächen zur Nahrungsmittelproduktion zu erhalten und Nutzungskonflikte mit erneubaren Energien zu entschärfen. Die Naturfreunde laden alle Interessierten zum Gespräch ein.

Ausstellung und Faltblatt unter Agri-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/ausstellung.html

Infos Agri-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/agri-pv.html


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PM09/ 13.09.2023
NaturFreunde S-H mit Zigarettenkippen-Schätzaktion auf „Autofreiem Straßenfest“ in Norderstedt

Kiel, 13.9.2023 - Für Sonntag, den 18. September 2023 lädt der Landesverband NaturFreunde anlässlich des „Autofreien Straßenfestes“ in der Ulzburger Straße in Norderstedt zwischen 11 und 15 Uhr zu einer Zigarettenkippen-Schätzaktion an den NaturFreunde-Info-Stand ein.

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Am Tag vor dem Straßenfest sammeln die Naturfreunde Schleswig-Holstein und weitere fleißige Helfer in der Norderstedter Innenstadt unsachgemäß am Boden entsorgte Zigarettenkippen. Zusammengetragen in einem Glaszylinder sind alle Besucher des Straßenfestes eingeladen, die Anzahl der Kippen zu schätzen. Für die drei besten Schätzergebnisse winken Preise, gespendet von der Firma Blume 2000. Darüber hinaus informieren die NaturFreunde S-H während des Straßenfestes über die Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt, die von unsachgemäß auf den Boden geworfenen Zigarettenkippen ausgehen. Zigarettenkippen seien in Städten und an der Schleswig-Holsteinischen Küste der am häufigsten zu findende Müll, dessen Giftstoffe durch Regen ausgewaschen würden. Über Gewässer sowie die Nahrungskette gelangten die Giftstoffe zum Menschen zurück. Kippen wegzuschnippen sei zwar seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit, aber es hielten sich nur wenige daran. Eine Verhaltensänderung erhoffe sich der Landesverband NaturFreunde durch Aufklärung.

Mehr Informationen über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen des Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html.

Für Rückfragen: Gerd Segatz, mobil 0160 3792863

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PM08/ 12.09.2023
Landeswandertag zu den Holmer Sandbergen bei Pinneberg

Kiel, 12.9.2023 - Kiel 12.09.2023 – Für den kommenden Samstag, 16. September 2023, laden die NaturFreunde S-H alle Interessierten zu einer gemeinsamen Wanderung zu den Holmer Sandbergen ein.
Treffpunkt? Um 10.00 Uhr am Bahnhof Pinneberg
Anmeldung?
naujox@naturfreunde-sh.de

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Das Programm besteht aus zwei geführten Wanderungen - die kurze Strecke beträgt sieben, die lange 12 Kilometer. Für Fahrradfahrer wird ebenfalls eine Tour angeboten. Im Anschluss findet ein geselliges Beisammensein statt. Weitere Informationen zum Landeswandertag auf der Homepage der NaturFreunde S-H unter https://www.naturfreunde-sh.de/aktuelles.html.

Die Holmer Sandberge liegen im Westen von Hamburg zwischen Appen, Holm und Wedel. Sie bilden die größten Binnendünen Schleswig-Holsteins. Ein Netz aus Wanderwegen zieht sich durch dieses faszinierende Landschaftsschutzgebiet, das Teil des Regionalparks Wedeler Au ist. Bis vor 100 Jahren prägten offene Sandflächen und Heiden das Landschaftsbild, dann begann die Aufforstung mit Kiefern. Ab 2005 legte die Gemeinde Holm mehr als 15 Hektar Dünenfläche wieder frei. Einzigartige Lebensräume sind nun wieder erlebbar.

Pressekontakt: Rainer Naujox, mobil 0176 924129 69

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PM07/ 03.07.2023
Einladung an die Medien: Damp will Zigarettenkippenflut am Strand vermindern - Aufklärungstafeln sollen helfen

Kiel, 3.7.2023 - Für Freitag, den 7. Juli 2023 laden die Bürgermeisterin Barbara Feyock und der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr an den Strand nach Damp ein. Treffpunkt ist das DLRG Gebäude am Fischleger Strand.

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Die Gemeinde und der Umweltverband wollen gemeinsam über die Folgen achtlos am Strand entsorgter Zigarettenkippen und die Gefahren für die Ostsee informieren, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Es sollen drei Aufklärungstafeln „Unser Strand kippenfrei“ an den Besucherschwerpunkten aufgestellt werden – das erste Schild neben dem DLRG-Gebäude am Fischleger Strand, das zweite am Übergang vom Campingplatz Dorotheenthal zum Strand sowie ein drittes am Hundestrand im Ostsee Resort. Zwei der Standorte seien im Eigentum der Gemeinde, der Ort am Campingplatz würde von dem Betreiber unterstützt. Das Aufstellen der Schilder wäre einstimmig im Tourismusausschuss und in der Gemeindevertretung beschlossen. Mit den Schildern möchte die Gemeinde über das Umweltproblem achtlos weggeworfener Zigarettenkippen aufklären und für eine sachgerechte Entsorgung werben. Zigarettenkippen am Strand seien im Touristenort Damp der dort am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner, da sie nach der Abgabe zahlreicher Giftstoffe zu Mikroplastik zerfallen. Die Hinweisschilder böten neben der Information zu den Umweltgefahren achtlos weggeschnippter Kippen zugleich eine konkrete Lösung an: Eigens angebrachte Leih-Aschenbecher an den Tafeln sollen von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden. Eine Lösung der Kippen-Problematik erhoffen sich die NaturFreunde S-H am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – Rauchverbote wären an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar. Obwohl die „Entsorgung“ der Kippen am Boden bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit sei – trotz Bußgeld hielten sich die wenigsten daran.

Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen vom Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html sowie gern am Freitag vor Ort in Damp.

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PM06/ 27.06.2023
Sitzung des Umwelt- und Agrarauschuss Mittwoch:
Experten-Anhörung zu Agri-Photovoltaik dringend erforderlich

Kiel, 27.6.2023 – Der Landespolitik fehle es nach Ansicht der NaturFreunde S-H an Informationen zur Agri-Photovoltaik. Das habe die zurückliegende Landtagsdebatte zu Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Juni deutlich gezeigt.

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Die NaturFreunde S-H fordern daher eine Experten-Anhörung im Landtag so wie sie in anderen Bundesländern wie in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen schon vor Jahren durchgeführt wurde. „Bei Agri-PV geht es eben nicht um eine Flächenkonkurrenz mit Agrarflächen, sondern um eine Weiterführung der Landwirtschaft mit zusätzlicher Energieerzeugung mit Solarzellen“, so Dr. Ina Walenda, Geschäftsführerin der NaturFreude S-H. „Die Nutzung wertvoller Ackerböden zur Energiegewinnung stehe mit Agri-PV daher – im Gegensatz zu Freiflächen-Photovoltaikanlagen - nicht im Widerspruch zur Sicherung der Lebensmittelproduktion.“ Bei den neuen innovativen Agri-PV-Techniken erübrige sich daher die in der Landtagsdebatte strittige Frage, ob landwirtschaftliche Nutzflächen für einen Ausbau von Freiflächenanlagen nach Wertigkeit wie Bodenpunkten zu beurteilen seien. Bei Agri-PV-Anlagen blieben landwirtschaftliche Böden erhalten und gingen zudem nicht als Sondernutzungsflächen für die Landwirtschaft verloren. „Agri-PV ist zugleich eine Klimawandel-Anpassungsmaßnahme für die zunehmend trockeneren Sommermonate,“ führt Walenda weiter aus. „Agri-PV schützt Böden und Ernte vor erhöhter Sonnenstrahlung und Extremwetterereignissen und erzeugt gleichzeitig Strom.“ Um weitere Fehlentwicklungen beim Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen zu vermeiden, sei im Vorfeld der Weiterentwicklung des Freiflächen-Photovoltaikerlasses eine umfassende Information der Landespolitik zu Alternativen wie Agri-PV von dringend erforderlich.

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PM05/ 13.06.2023
Landtagsdebatte am Mittwoch zu Freiflächen-Photovoltaik –
Landwirtschaftliche Flächen müssen erhalten bleiben!

Kiel, 13.6.2023 – Als „überfällig und dringend erforderlich“ begrüßen die Naturfreunde S-H den Antrag zur Überarbeitung des Erlasses zum Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen durch die Landesregierung. Bereits heute gebe es einen Wildwuchs, dem immer mehr wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen zum Opfer fielen.

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„Wir sehen leider, wie immer mehr agrarfremde Investoren wertvolles Ackerland aus bäuerlichem Besitz in Freiflächensolaranlagen umwandeln“ so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde S-H. „Agri-Photovoltaikanlagen - also solche, die eine Energiegewinnung unter Beibehaltung der landwirtschaftlichen Nutzung ermöglichen - müssten zum Standard werden. Den Genehmigungen hierfür dürfen nicht länger Steine in den Weg gelegt werden.“ In den letzten zwanzig Jahren habe der Echte Norden bereits über zehn Prozent seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche an Siedlung, Verkehr und weitere Infrastruktur verloren. Mit Blick auf eine Sicherstellung der Lebensmittelproduktion dürfe dies so nicht weitergehen – zumal es Flächen sparende Alternativen wie die Agri-Photovoltaik gebe. Aktuell verhinderten unklare Rechtsvorgaben, dass Gemeinden Agri-PV-Flächen ausweisen können und Genehmigungen würden sich extrem verzögern. Hier müsse ein neuer Erlass für Klarheit sorgen, damit Innovationen nicht länger ausgebremst würden. Techniken wie Agri-PV reduzierten nicht nur den Flächenverbrauch. Da sie zudem über Beschattung den Hitzestress und auch eine Bodenaustrocknung verminderten, sei Agri-PV als eine Klimawandel-Anpassungsmaßnahme zu werten - ein Resilienzkonzept für die Landwirtschaft, wofür es auch in Schleswig-Holstein zunehmend Bedarf gebe, so die NaturFrunde S-H. Die aktuelle Dürre-Situation im Land zeigt, dass Handlungsbedarf für eine Erleichterung der Genehmigungen für Agri-PV besteht“, ergänzt Walenda. Agri-PV sei weltweit und in anderen Bundesländern auf dem Vormarsch und müsse durch schnellere Genehmigungen nun auch in Schleswig-Holstein eine Chance bekommen. Darüber hinaus müssten bei der Genehmigung neuer Freiflächenphotovoltaik-Anlagen naturschutzfachliche Kriterien zur Verhinderung einer weiteren Zerschneidung der Landschaft und zur Nutzung vom Moorböden neu definiert werden.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 14. Juni 2023 ab 10.00 Uhr diskutiert der Landtag über eine Weiterentwicklung des Erlasses zu Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Dazu liegt ein Antrag der Fraktionen von CDU und Bündnis90/ DIE GRÜNEN im Landtag vor (Drucksache 20/1072)

Infos zum NaturFreunde-Projekt Agri-PV unter https://www.naturfreunde-sh.de/agri-pv.html

Weitere Infos zur Arbeit der NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/index.php

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PM04/ 12.06.2023
Seminar in Bad Schwartau: Den Riesenbärenklau mit Spaten und Machete bekämpfen – eine Herkulesarbeit, aber machbar

Kiel 12.6.2023 – Der Riesenbärenklau, auch als Herkulesstaude bekannt, ist als invasive Art in Deutschland und in großen Teilen Europas die Problempflanze Nummer 1, gefährdet die heimische Artenvielfalt und sollte deshalb bekämpft werden. Gemeinden in Schleswig-Holstein dürfen zur Beseitigung zwar keine Pestizide mehr einsetzen, können aber Ausnahmegenehmigungen beantragen. „Das muss nicht sein, es geht auch ohne umweltschädliche Substanzen“, rät Dr. Ina Walenda, Geschäftsführerin der NaturFreunde S-H.

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Zusammen mit dem Bildungszentrum des Landes für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek werden die NaturFreunde S-H am Donnerstag, den 22. Juni 2023, um 13.00 Uhr in Bad Schwartau, Schulstraße 12/ Ecke Hochkamp über den Riesenbärenklau als invasive Art, und seine Bekämpfungsmöglichkeiten informieren. Im naheliegenden Gelände werden die Veranstalter praktisch am Objekt demonstrieren, wie sich diese auch für Mensch und Tier gefährliche Staude ohne den Einsatz von Herbiziden sehr effektiv und dauerhaft bekämpfen lässt. Informationen zum Gesundheitsschutz gibt das Amt für soziale Dienste des Landes Schleswig-Holstein, denn Verletzungen durch den Riesenbärenklau können sehr schmerzhaft sein und dauerhafte Narben verursachen. Mitzubringen sind Handschuhe, idealerweise auch eine Sonnenbrille zum Schutz der Augen, und eine Körper bedeckende Kleidung (lange Hosen, lange Ärmel, festes Schuhwerk).

Anlage: Foto „Bekämpfung des Riesenbärenklau im Doldenstadium mit der Machete“

Programm unter www.naturfreunde-sh.de

Anmeldung unter anmeldung@bnur.landsh.de

Infos zur Bekämpfung des Riesenbärenklau unter https://www.naturfreunde-sh.de/bekaempfungsmassnahmen.html

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PM03/ 01.06.2023
Veranstaltung beim Thünen-Institut Trenthorst - Was bringt Agri-Photovoltaik für Schleswig-Holstein?

Kiel/ Westerau 1.6.2023 – Der Förderverein für Ökologischen Landbau Trenthorst und die NaturFreunde S-H laden für Donnerstag, den 8. Juni 2023 von 19 bis 21 Uhr auf das Gut Trenthorst zur Information und Diskussion über Agri-Photovoltaik ein. Referieren wird die Agrarwissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Wydra von der Fachhochschule Erfurt mit dem Arbeitsschwerpunkt „Pflanzenbau im Klimawandel“.

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Für Diskussionsbeiträge und Fragen stehen zudem der Vorsitzende des Umwelt- und Agrarausschusses im Landtag, Heiner Rickers, der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Stormarn, Jens Timmermann-Ann, sowie der Landesnaturschutzbeauftragte Prof. Dr. Holger Gerth zur Verfügung. Prof. Dr. Gerold Rahmann wird über die Planungen des Thünen-Instituts informieren. Der Ausbau erneuerbarer Energien, so die Veranstalter, bedeute leider zumeist den Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche – „Flächen, die wir für unsere Lebensmittelversorgung und einen möglichst hohen Selbstversorgungsgrad benötigen“, so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde S-H. „Im Gegensatz zu Freiflächenanlagen ermöglicht Agri-PV den Betrieben, weiter Landwirtschaft zu betreiben anstatt ihre Flächen an zumeist agrarfremde Investoren zu verlieren“, so Walenda. In den letzten zwanzig Jahren habe Schleswig-Holstein bereits zehn Prozent seiner landwirtschaftlichen Flächen eingebüßt. Die Doppelnutzung der Flächen durch Agri-PV ermögliche die Erfüllung zweier wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben: Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und mit erneuerbarer Energie.
Zur Anpassung an den Klimawandel böten Solarmodule Schutz vor Wetterextremen wie Hitze und Starkregen und reduzierten die Austrocknung des Bodens. „Agri-PV ist daher auch eine Klimawandel-Anpassungsmaßnahme für die Landwirtschaft in zunehmend trockeneren Jahren“, stellt Gerd Herrmann, Vorsitzender des Fördervereins für Ökologischen Landbau in Trenthorst fest. Für den Naturschutz ergäben sich durch eine Integration von Blühflächen zusätzliche Chancen. So gewinne Agri-PV weltweit und in Deutschland zunehmend an Relevanz – „Bislang leider noch nicht in Schleswig-Holstein!“, bedauert Herrmann.
Die Veranstaltung möchte eine Gelegenheit bieten, sich über die Vielfalt und Möglichkeiten dieser innovativen Techniken zu informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um eine Anmeldung unter
naturfreunde@naturfreunde-sh.de gebeten. Programm unter https://www.naturfreunde-sh.de/index.php

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PM02/ 05.05.2023
Neue Broschüre lädt zum Entdecken ein: Auf den Spuren der Hanse

Kiel 5.5.2023 – Mit ihrer zweiteiligen Broschüre „Hanseatenweg – Brücke zur Völkerverständigung“ wollen die NaturFreunde S-H einen alten Handelsweg der Hanse mit neuem Leben erfüllen. Mit Informationen über die Sehenswürdigkeiten entlang des abwechslungsreichen Rad- und Wanderweges seien alle eingeladen, auf den Spuren der mittelalterlichen Hanse zu wandern.

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Die Broschüren stehen unter https://www.naturfreunde-sh.de/index.php kostenfrei zum herunterladen bereit. Sie können zudem per E-Mail unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de als Druckversion bestellt werden, wobei um die Übernahme einer Versandkostenpauschale gebeten wird. Die NaturFreunde möchten mit den Informationen rund um den Hanseatenweg einen naturverträglichen Tourismus in der Region unterstützen und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Die Broschüren wurden daher Städten, Gemeinden und Tourismusbüros entlang der Wegstrecke zur Verfügung gestellt. Die Route verläuft von Hamburg nach Stettin und sollte einst die Staaten von Belgien bis Russland verbinden. Die NaturFreunde S-H bemühen sich seit über zehn Jahren um den Erhalt und den Bekanntheitsgrad des Hanseatenwegs, so weisen Hinweistafeln auf den historischen Handelsweg hin. Mit den neuen Broschüren, die jeweils eine Teilstrecke des Hanseatenwegs beschreiben, sollen Wanderer und Radfahrer gleichermaßen motiviert werden, Land und Leute kennenzulernen. Die Bedeutung des Hanseatenwegs für den regionalen und überregionalen Tourismus ist in den vergangenen drei Jahren aufgrund zunehmender Aktivitäten in der freien Natur kontinuierlich gestiegen. Hierbei spielten insbesondere Wander- und Radsportgruppen eine Rolle, die ebenso wie Einzelwanderer angesprochen werden.

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PM01/ 17.03.202
Einladung an die Medien - Weltwassertag in Neumünster
Gewässer und Trinkwasser schützen - Schulen für „Kippen-freie“ Städte

Kiel, 17. März 2023 – In Kooperation mit den NaturFreunden S-H laden Schulen aus Bad Segeberg, Elmshorn, Kiel, Neumünster und Rendsburg am 22. März 2023 gemeinsam zum „Tag des Wassers“ nach Neumünster ein. 

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Mit einer Zigarettenkippen-Sammelaktion soll exemplarisch für alle Städte auf das Umweltproblem der vielen unsachgemäß entsorgten schadstoffhaltigen Filter aufmerksam gemacht werden.Dabei sein wird zudem eine Partnerschule aus Kenia. Die Aktion startet um 10.00 Uhr auf dem „Gänsemarkt“ sternförmig in alle Richtungen. Ab 11.30 Uhr werden die Kippen auf dem Gänsemarkt zusammengetragen und ausgezählt. Schüler, Schülerinnen, Lehrkräfte sowie die NaturFreunde S-H möchten darauf hinweisen, dass achtlos weggeworfene Zigarettenkippen für die Gewässer und unser Trinkwasser immer noch eine weltweit unterschätzte Gefahr darstellen und erläutern, warum gerade Schulen sowie die NaturFreunde S-H sich hier engagieren, warum und wie „wasserbewusste Städte“ - das Motto des diesjährigen Weltwassertages - sich weitaus stärker um kippenfreie Böden bemühen sollten. Unterstützt wird die Sammelaktion vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

An der Veranstaltung Teilnehmende haben ihr Einverständnis gegeben, fotografiert/ gefilmt zu werden.

Rückfragen:
Dr. Ina Walenda (Landesverband NaturFreunde), mobil 0176 20508116
Dr. Mohamad Rajab (Walter-Lehmkuhl-Schule Neumünster), mobil 0157 71941190
Daniela Flaschmann (BBZ Bad Segeberg), mobil 0176 47731113
Dr. Kerstin Brix (RBZ Wirtschaft . Kiel), presse@rbz-wirtschaft-kiel.de
Anja Begemann (BBZ Rendsburg-Eckernförde), mobil 0179 6636682
Ilmira Michak(Theodor Litt Schule Neumünster ), ilmira.michak@tls-nms.de

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PM13/ 18.11.2022
NaturFreunde S-H appellieren an das Land: Chancen für Agri-Photovoltaik nutzen und Kompetenzen im Echten Norden aufbauen

Kiel, 18. November 2022 – Anlässlich ihrer Informationsveranstaltung am Freitag im Wissenschaftspark Kiel fordern sie das Land auf, Kompetenzen für „Agri-PV“ schnellstens in den Echten Norden zu holen.

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Agri-PV könne viele Spannungsfelder zwischen dem dringend benötigten Ausbau erneuerbarer Energien einerseits und Problemen wie dem Flächenverbrauch mit der Verdrängung heimischer Landwirtschaft oder einer Veränderung des Landschaftsbildes lösen. Zudem sei Agri-PV eine Klimawandel-Anpassungsmaßnahme in Zeiten zunehmend trockener werdender Sommer mit hoher Sonneneinstrahlung. Die NaturFreunde S-H fordern das Land auf, mit einer sofortigen Innovationsförderung landwirtschaftliche Betriebe, die diesen Schritt als erste sofort wagen, finanziell und beratend zu unterstützen Benötigt werde eine echte Innovationsförderung. Parallel bräuchte es verlässliche Daten zu verschiedenen Standorten über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Agri-PV-Nutzung. Dafür notwendig seien Pilotanlagen mit wissenschaftlicher Begleitung und eine Machbarkeitsstudie für Schleswig-Holstein. Wichtig sei, so die NaturFreunde S-H, dass das Landwirtschaftsministerium und das Umweltministerium zusammenarbeiteten und Agri-PV als gemeinsames Projekt begreifen. Eine Anhörung im Landtag, so wie sie in anderen Bundesländern längst bereits erfolgt seien, könne Ressourcen und Kompetenzen bündeln helfen.Für andere Bundesländer lägen entsprechende Daten für die landwirtschaftliche Praxis längst vor. Wissenschaftlich begleitete Anlagen seien in Betrieb, die ersten gingen bereits in die kommerzielle Phase. Der Echte Norden dürfe sich diese Chancen nicht entgehen lassen. „Statt an der Seitenlinie muss Schleswig-Holstein bei Agri-Photovoltaik ganz vorne mitspielen und seine Chancen nutzen!“, so der Landesverband NaturFreunde.

Hintergrund Agri-PV: Dass sich Landwirtschaft gut mit Energiegewinnung aus der Sonne verbinden lässt, zeigt ein neues innovatives Energiekonzept, die „Agri-Photovoltaik“. Am Boden weiden Tiere oder wachsen Kulturpflanzen, darüber oder daneben erzeugen Solarmodule erneuerbaren Strom. Diese Mehrfachnutzung von Fläche liefert Antworten auf zwei drängende Probleme - die Flächenknappheit und den Klimawandel. Dazu kann sie Schutz der Kulturen vor Wetterextremen bieten (Klimawandelanpassung), und wichtige Beiträge zum Naturschutz leisten.

Download Programm: https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2022-10-07_Einladung-APV-Wissenschaftspark-klein-01.pdf

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PM12/ 08.11.2022
SAVE THE DATE: Freitag, 18. November 2022
Agri-Photovoltaik – eine Chance für Landwirtschaft, Energiewende und Naturschutz im Echten Norden?

Kiel, 8. November 2022 – Für Freitag, den 18. November 2022 von 16 bis 19.00 Uhr laden die NaturFreunde S-H in den Wissenschaftspark nach Kiel zur Information und Diskussion über Agri-Photovoltaik ein.

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Ihre Teilnahme bereits zugesagt haben der Umweltminister Tobias Goldschmidt, die Agri-PV-Expertin Prof. Dr. Kerstin Wydra, von der Fachhochschule Erfurt, der Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein Klaus-Peter Lucht, der Geschäftsführer des Landesbaumschulverbandes Dr. Frank Schoppa, der Gründer und Hauptgesellschafter der Firma SUNfarming GmbH aus Dithmarschen Peter Schrum sowie der Landesnaturschutzbeauftragte Prof. Dr. Holger Gerth.

Worum geht es? In Schleswig-Holstein entstehen immer mehr Solarparks. Mit Blick auf die Energiewende und die Planungen hiesiger Gemeinden soll sich dieser Boom fortsetzen. Doch es gibt ein Problem. Solarparks benötigen große Flächen ebenso wie unsere Landwirtschaft. Rund 70 Prozent der Landesfläche in Schleswig-Holstein wird landwirtschaftlich genutzt. Dass sich Landwirtschaft gut mit Energiegewinnung aus der Sonne verbinden lässt, zeigt ein neues Energiekonzept, die sogenannte Agri-Photovoltaik: Am Boden weiden Tiere oder wachsen Kulturpflanzen, darüber oder daneben erzeugen Solarmodule erneuerbaren Strom.

Die Mehrfachnutzung von Fläche könnte eines der drängendsten Probleme der Energiewende, die Flächenknappheit, lindern und zugleich eine sinnvolle Alternative zu den großflächigen, nicht immer auf Akzeptanz stoßenden Freiflächen-Photovoltaikanlagen bieten: Mit nur etwa vier Prozent der deutschen Agrarflächen und aufgeständerter Agri-PV könnten laut dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) zirka 500 Terawattstunden Strom erzeugt werden, was in etwa dem heutigen Strombedarf in Deutschland entspräche. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern liegen für Schleswig-Holstein keine Erkenntnisse zu Agri-PV vor. Es gibt weder kommerziell betriebene noch wissenschaftlich begleitete Versuchsanlagen - Grund genug, endlich auch im Echten Norden die Chancen für Agri-PV auszuloten und voran zu bringen. Über das wie bleibt zu diskutieren. Die Veranstaltung wird einen Überblick zum Stand der Agri-PV-Technik geben und bietet darüber hinaus Gelegenheit, sich über diese innovativen Technologien mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verbänden auszutauschen. Die NaturFreunde S-H laden alle Interessierten herzlich ein!

Download Programm: https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2022-10-07_Einladung-APV-Wissenschaftspark-klein-01.pdf oder siehe Anlage

Weitere Infos unter www.naturfreunde-sh.de

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, Tel. 04346 3476, mobil 0176 20508116

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PM11/ 20.09.2022
„Coastal Cleanup Day“ in Kalifornien: Über 100 Teilnehmer, 130 Kilogramm Müll und eine großartige Spende für den Umwelt- und Naturschutz von EDEKA Nord

Kiel, 20.09.2022 – Über 100 Bürgerinnen und Bürger, neben NaturFreunden und EDEKA Mitarbeitenden zahlreiche Anwohner, Touristen und Dauercamper, folgten dem Aufruf von EDEKA Nord und dem Landesverband NaturFreunde zum Müll sammeln am Strand von Kalifornien (Schönberg) – dies trotz angesagtem Regenwetter.

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Begrüßt wurden sie vom Bürgermeister Peter Kokocinski, vom Geschäftsführer von EDEKA Nord, Stefan Giese, und vom Landesvorsitzenden der NaturFreunde S-H, Hans-Jörg Lüth. Unisono motivierten alle drei die Anwesenden, mit diesem Tag ein „starkes Signal“ gegen die Vermüllung zu setzen. „Wir brauchen ein Umdenken“, forderte Bürgermeister Kokocinski. Obwohl der Strand erst zwei Tage zuvor gründlich gereinigt wurde, kamen nach einer Stunde sammeln etwa 130 Kilogramm Müll zusammen - davon allein geschätzte 100 Kilogramm in den Dünen entsorgte Autoreifen. Der überwiegende Teil des restlichen Mülls - zirka 80 Prozent - bestand aus Plastik. Unter den Plastikanteilen kamen geschätzte 2000 unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippen zusammen. „Das Nikotin, dass hier mit den abgerauchten Kippen am Boden entsorgt wurde, ist eines der stärksten Nervengifte, das wir kennen. Die Filter belasten als Mikroplastik unsere Meere“, erläuterte Hans-Jörg Lüth den umweltgefährdenden Fund. EDEKA Geschäftsführer Giese mahnte „Wir müssen nachfolgenden Generationen eine zukunftsfähige Welt hinterlassen – wir haben nur diese eine Welt“ und erläutere dazu die Bemühungen der Supermarktkette, auch im Unternehmen selbst, der Müllvermeidung eine hohen Stellenwert einzuräumen. Aber auch Themen wie nachhaltige Lebensmittelproduktion und Tierwohl stehen stets auf der Agenda von EDEKA. Um den NaturFreunden weitere Projekte im Umwelt- und Naturschutz wie beim Coastal Cleanup zu ermöglichen, überreichte EDEKA einem sichtlich überraschten Vorsitzenden der NaturFreunde S-H eine Spende von 10.000 Euro. Hintergrund Coastal Cleanup Day: Jedes Jahr findet am dritten Samstag im September die größte Strandmüllsammelaktion der Welt, der „International Coastal Cleanup Day“ statt. Bereits seit 1986 sind an diesem Tag Menschen auf der ganzen Welt aktiv und sammeln Müll an den Stränden, um zu verhindern dass er ins Meer gelangt. Darüber hinaus soll das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Müllentsorgung geschärft werden.

Mehr Infos unter https://naturfreunde-sh.de/

Bildmaterial kann zur Verfügung gestellt werden.

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PM10/ 15.09.2022
NaturFreunde S-H informieren auf „Autofreiem Straßenfest“
Zigarettenkippen sind Gift für Norderstedt

Kiel 15.09.2022 - Für Sonntag, den 18. September 2022 lädt der Landesverband NaturFreunde anlässlich des „Autofreien Straßenfestes“ in Norderstedt von 11 bis 15 Uhr zu einer Zigarettenkippen-Schätzaktion in der Ulzburger Straße ein. In den Tagen vor dem Straßenfest sammeln fleißige Helfer in Norderstedt Zigarettenkippen und tragen sie in einem Glaszylinder zusammen.

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Alle Besucher des Straßenfestes sind eingeladen, von 11 bis 15 Uhr die Anzahl der Kippen zu schätzen. Für die drei besten Schätzergebnisse winken Preise, gespendet von der Firma Blume 2000. Danach informieren die NaturFreunde Schleswig-Holstein noch bis 18 Uhr über die Umweltgefahren unsachgemäß auf den Boden geworfener Zigarettenkippen. Die Kippen sind in allen Städten der am häufigsten zu findende Müll. Er hat Langzeitwirkung, denn Nikotin, Blei, Arsen und andere Giftstoffe werden durch Regen ausgewaschen und schädigen Wasserlebewesen. Über das Grundwasser sowie die Nahrungskette gelangen die Giftstoffe zum Menschen zurück. Kippen wegzuschnippen ist zwar seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit, aber es halten sich nur Wenige daran. Eine Verhaltensänderung erhofft sich der Landesverband NaturFreunde durch Aufklärung. Mehr Informationen über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen des Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html. Für Rückfragen: Gerd Segatz, mobil 0160 3792863


 

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PM09/ 14.09.2022
NaturFreunde S-H und EDEKA Nord rufen zum Mitmachen beim „Coastal Cleanup Day“ in Kalifornien auf

Kiel 14. September 2022 – Die NaturFreunde S-H und EDEKA Nord rufen alle an einer sauberen Umwelt interessierten Bürgerinnen und Bürger für Samstag, dem 17. September 2022 zur Teilnahme am Internationalen „Coastal Cleanup Day“ in Kalifornien bei Schönberg auf. Treffpunkt ist das Naturfreundehaus Kalifornien im Deichweg 1 um 10.00 Uhr.

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Zum Auftakt der gemeinsamen Sammelaktion am Strand von Kalifornien gibt es Grußworte vom Bürgermeister der Gemeinde, Peter Kokocinski, vom Geschäftsführer von EDEKA Nord, Stefan Giese, und vom Landesvorsitzenden der NaturFreunde S-H, Hans-Jörg Lüth. Ab 12.00 Uhr ist ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und kleinem Imbiss geplant – je nach Wetter im Garten oder im Speisesaal des NaturFreundehauses im Deichweg. EDEKA Nord wird zudem an die ersten 100 Teilnehmer „Goodie Bags“ mit Snacks, Mehrwegtrinkflasche und T-Shirt überreichen. Hintergrund: Jedes Jahr findet am dritten Samstag im September die größte Strandmüllsammelaktion der Welt, der „International Coastal Cleanup Day“ statt. Bereits seit 1986 sind an diesem Tag Menschen auf der ganzen Welt aktiv und sammeln Müll an den Stränden, um zu verhindern dass er ins Meer gelangt. Darüber hinaus soll das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Müllentsorgung geschärft werden.

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PM08/ 16.08.2022
„Aalutsetten in de Schlie 2022“ am 17. August in Maasholm“
NaturFreunde fordern Fangstopp statt Party mit Besatzmaßnahmen!

Kiel 16.08.2022 – Die in diesem Jahr zum dreizehntenmal stattfindenden sogenannten Aalbesatzmaßnahmen in Maasholm kritisieren die NaturFreunde S-H scharf. Das von Angelvereinen und Schleifischern ausgerufene Ziel, den rückläufigen Aalbestand dadurch in der Ostsee zu erhöhen, ließe sich damit nicht erreichen.

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Das Aussetzen von Jungaalen wie jetzt in der Schlei oder anderswo ist nachweislich ökologischer Unsinn,“ stellt die Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda fest. „Die Aktion in Massholm trägt nichts zur Erholung der Aalbestände bei, denn die hier ausgesetzten Fische wurden andernorts wild gefangen und dann nach Schleswig-Holstein verbracht.Eine Nachzucht von Aalen sei bisher nicht möglich, der hiesige Besatz werde daher andernorts gefangen, um hier ausgesetzt und später gefischt zu werden. So fänden die Besatzmaßnahmen dann auch vornehmlich dort statt, wo intensiv gefischt werde, so in Maasholm an der Schlei. Der Besatz - auch noch gefördert durch die Fischereiabgabe des Landes und den Fischereifonds der Europäischen Union - diene daher nicht dem Artenerhalt, sondern reinen Wirtschaftsinteressen. Besatzmaßnahmen als Aal-Rettung zu verkaufen, sei ein bloßer Vorwand, um trotz rückläufiger Bestände weiter zu fischen, so die NaturFreunde S-H. Gründe für den Rückgang der Aale gäbe es zwar viele - so die Verbauung von Fluss- und Seenlandschaften, Wasserkraftnutzung, Gewässerverschmutzung durch Schadstoffe und Parasiten. Ein wesentlicher Grund der zum Bestandsrückgang geführt habe, sei jedoch die intensive Fischerei.Kritik üben die NaturFreunde S-H insbesondere an der Politik. Trotz wohl besseren Wissens – es lägen ausreichend Studien dazu vor - wohne diese regelmäßig dem Spektakel der Besatzmaßnahmen vor Ort bei. Ihre Aufgabe wäre es, jetzt Rahmenbedingungen zu setzen, die dem Aal tatsächlich nützten und nicht den kurzfristigen Interessen weniger auf Kosten anderer.Wer wirklich zur Erholung der Aalbestände beitragen will, darf den Aal mindestens einige Jahre lang nicht mehr fischen,“ so Ina Walenda. „Wir fordern deshalb einen längst überfälligen Fangstopp anstatt einer Besatzmaßnahmen-Party auf Kosten der Aalbestände!“.

Hintergrund: Die Kindertube des Europäischen Aals ist der Sargassosee im Atlantik südlich von Bermuda – etwa 8000 Kilometer von Maasholm an der Schlei entfernt. Sobald der Aal dort schlüpft, beginnt er die Reise in die Welt hinaus. Hat er Jahre später genügend Fett angelegt, schwimmt er zurück in die Heimat – dorthin, wo er geschlüpft ist. Diese Reise zurück zum Laichort in der Sargassosee dauert Monate. Nach der Fortpflanzung stirbt der Aal. Noch in den 80igern Jahren waren alle Binnengewässer in Schleswig-Holstein reich mit Aalen besiedelt.

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PM07/ 09.06.2022
NaturFreunde laden ein zur Exkursion zum Bio-Hof nach Kappeln

Kiel, den 9. Juni 2022 - für Samstag, den 18. Juni 2022 laden die NaturFreunde Schleswig-Holstein ein zum Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes in Kappeln, dem Hof Sandbek (https://www.gutes-vom-hof.sh/einkaufen-erleben/hof/biobente-vom-hof-sandbek/). Treffpunkt ist die Dorfstraße 40 in Kappeln um 11.00 Uhr. Der Hof Sandbek befindet sich in der Umstellung von konventionell zu bio.

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Mit Dirk und Bente Hopmann können wir über ihre Gründe für die Umstellung sprechen, Gespräche zur aktuellen Situation in Landwirtschaft führen und den Hof besichtigen. Der Samstag-Einkauf kann bei Interesse mit Bio-Erzeugnissen von über 20 Höfen und Verarbeitern aus der direkten Umgebung im hofeigenen Bioladen stattfinden. Wer dabei sein möchte, melde sich bitte an unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM06/ 27.05.2022
Koalitionsverhandlungen: Verbände fordern Ernährungswende in öffentlich finanzierten Einrichtungen

Kiel, 27. Mai 2022 – Anlässlich der Koalitionsverhandlungen wenden sich 19 zivilgesellschaftliche Organisationen an die zukünftige Landesregierung (Positionspapier).

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Die Verbände fordern eine Ernährung mit umweltverträglich erzeugten Lebensmitteln in öffentlich finanzierten Einrichtungen wie Kitas und Schulen.„Wir brauchen eine klimafreundliche, ökologisch vertretbare Außer-Haus-Verpflegung, insbesondere wenn es um Einrichtungen geht, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden“, argumentiert Dr. Ina Walenda vom Landesverband NaturFreunde S-H. Davon sei Schleswig-Holstein noch weit entfernt. „Und damit das 30 Prozent-Ziel Öko-Landbau bis 2030 nicht wieder nur ein politischer Konsens auf dem Papier bleibt, müssen Absatzwege geschaffen werden. Hierfür können wir die Außer-Haus-Verpflegung ins Boot holen und den Landwirten Planungssicherheit bieten.“ „Angesichts der massiven Herausforderungen in unserem Landwirtschafts- und Ernährungssystem und der großen verursachten Schäden und gesellschaftlichen Folgekosten, muss die Politik handeln und eine Ernährungswende aktiv voranbringen. Die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen ist dafür ein wichtiger Hebel. Die Landesregierung sollte ein Förderprogramm starten, um mit Beratung und Bildungsarbeit bei der Umstellung auf ein nachhaltiges Speiseangebot zu unterstützen“, fordert Julia Sievers von der Agrar Koordination.
Die Verbände fordern insbesondere bei tierischen Produkten verbindliche Mindeststandards, damit die Ernährung einen Beitrag zum Tier-, Klima- und Gesundheitsschutz leistet. Eine zentrale Forderung lautet zudem, für mehr Fairness in globalen Lieferketten zu sorgen, wie Martin Weber vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) erläutert: „Wir erwarten, dass die Landesregierung wieder verbindliche Regeln für eine sozial-ökologische öffentliche Beschaffung in Schleswig-Holstein einführt. Mindestens die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen sollten obligatorisch für Land und Kommunen sein. Gerade in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung sollte zudem auf Fairen Handel geachtet werden. So sollten z. B. ausschließlich fair gehandelter Reis und Bananen Verwendung finden.“
Die Verbände, zu denensich auch die Tierschutzorganisation PROVIEH, die Gewerkschaft ver.di, der Naturschutzbund (NABU) und ein Kreiselternverband angeschlossen haben, schlagen der Landesregierung zudem vor, eine umfassende Ernährungsstrategie zu entwickeln, um die Ernährung in öffentlich finanzierten Einrichtungen in Schleswig-Holstein insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Positionspapier unter https://www.naturfreunde-sh.de/index.php

Kontakt: Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H): Mobil 0176 20508116

 

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PM04/ 25.04.2022
Einladung an die Medien
Zigarettenkippen sind Gift für den Plöner See

Kiel, 25. April 2022 – Für Freitag, den 29. April 2022 lädt der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr in die Gemeinde Bosau im Kreis Ostholstein ein. Treffpunkt ist der Badestrand am Großen Plöner See, Parkplatz Ecke Stadtbeker Straße und Strandweg. Von dort gibt es einen unmittelbaren Zugang zum Badestrand.

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Zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Bosau, Eberhard Rauch, der Vorsitzenden des Wirtschafts- und Tourismus-Ausschusses der Bosauer Gemeindevertretung, Cornelia Frerichs, sowie dem Vorsitzenden der NaturFreunde S-H, Hans-Jörg Lüth, soll eine Aufklärungstafel „Unser See bleibt kippenfrei“ mit Leih-Aschenbechern unmittelbar am Badesee installiert werden. Die Gemeinde Bosau und die NaturFreunde S-H möchten mit dieser Aktion über das Umweltproblem Zigarettenkippen informieren und zugleich eine konkrete Lösung anbieten. Eigens angebrachte Mitnehm-Aschenbecher an der Tafel sollen von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden. Zigarettenkippen sind am Plöner See der dort am häufigsten zu findende Müll und bedeuten eine immense Gefahr für das Gewässer und deren Bewohner.

Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote rund um den Plöner See kaum kontrollierbar seien. Das Wegschnippen der Kippen, so die NaturFreunde S-H, sei bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich zu Wenige daran.

Gefördert wird diese Aktion von der Firma TRIXIE (https://www.trixie.de/) im Rahmen ihrer Meeresschutzprojekte. Interessierte sind herzlich zum Austausch über das Kippenproblem eingeladen.

Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen des Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html sowie am Freitag vor Ort in Bosau.

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PM03/ 30.03.2022
Bericht der Landesregierung: Flensburger Förde in schlechtem Zustand
Zuviel Dünger aus der Landwirtschaft - Konzept des Landes reicht nicht

Kiel, 30. März 2022 – Der schlechte Zustand der Flensburger Förde überrascht nicht, so die NaturFreunde S-H. Unstrittig und gegen jeglichen Rat auch aus der Wissenschaft gelange seit Jahrzehnten weit mehr Dünger auf Schleswig-Holsteins Felder als Böden und Gewässer vertragen würden.

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Der jetzige schlechte Zustand der Flensburger Förde verstößt gegen geltendes EU-Recht“ stellt Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde S-H fest. „Das Land muss schnellstens die Nährstoffausträge von den Feldern in die Gewässer und damit in die Förde verringern – wir brauchen sofort eine Absenkung der maximal zulässigen „Brutto-Hoftorsalden“.“ Für die Betriebe bedeute dies runter mit den Tierbeständen, weg von der jetzigen Konzentration der Tierhaltung in den gefährdeten Regionen im Einzugsgebiet der Förde. Der Tierbesatz müsse endlich an die landwirtschaftliche Nutzfläche angepasst werden, damit die Nährstoffausträge von den landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht fortgesetzt in die Ostsee fließen würden.
Allein mit der aktuell geltenden Düngeverordnung des Bundes und den wenigen ergänzenden Maßnahmen des Landes wie eine Intensivierung der landwirtschaftlichen Beratung, breiteren Gewässerrandstreifen sowie einer Wiederherstellung von Feuchtgebieten und Auen - auf deren Wirksamkeit die Landesregierung zur Verringerung des Nährstoffeintrags allein baue - sei die erforderliche Trendwende hin zum „guten ökologischen Zustand“ der Förde nicht zu erreichen.
Nach Einschätzung der NaturFreunde wisse die Landesregierung dies auch, doch fehle gegenwärtig offenbar ein Konzept, wie der Zustand Förde den Qualitätsstands der EU gerecht werden könne. Die NaturFreunde vermissen zudem einen Zeitplan, bis wann die Landesregierung die Qualitätsvorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie hin zu einem guten Zustand der Förde zu erreichen plane. De facto jedoch fehle es keineswegs an wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen und praktischen Handlungsempfehlungen, so Walenda. Es bedürfe lediglich eines politischen Willens, unstrittig erforderliche Maßnahmen zur Verringerung des Düngereinsatzes endlich in Angriff zu nehmen - seien sie auch teuer oder unbeliebt.

Stellungnahme der Naturfreunde S-H vom Februar 2022 zum Wasserschutz an der Flensburger Förde unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2022-02-25_Stelln-Flensburger-Foerde_IW-02.pdf

Stellungnahme der NaturFreunde S-H vom November 2020 zur Umsetzung der Düngeverordnung in Schleswig-Holstein unter
https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2020-11-06_Stelln-LandesduengeVO_IW.pdf

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PM02/ 25.03.2022
Pestizideinsatz an Gewässern: Umweltminister will Ausnahmen zum Gewässerschutz zur Regel machen !

Kiel, 25. März 2022 - Seit dem letzten Jahr gibt es bundesweit eine neue Pflanzenschutz-Anwendungverordnung (PflSchAnwV). Diese will die Gewässer besser vor dem Eintrag von Pestiziden aus der Landbewirtschaftung schützen, und sieht mit bis zu zehn Metern deutlich größere Pufferzonen an Gewässern bei der Ausbringung von Pestiziden vor als die in Schleswig-Holstein geltende „Ein-Meter-Regelung“ im Landeswassergesetz.

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Der Landesverband NaturFreunde und der Landesnaturschutzverband (LNV) begrüßen ausdrücklich, dass die Landesregierung jetzt die Regelungen des Bundesrechts ab August auf Landesebene umsetzen will. Entschieden kritisieren beide Verbände die umfangreichen Ausnahmen für die Westküste.
Mit seinen pauschalen Ausnahmeregelungen konterkariert das Land die Ziele des Gewässerschutzes! Die für den Erhalt biologischer Vielfalt wichtigen neuen Schutzregelungen für den Pestizideinsatz an Gewässern werden für nahezu ein Drittel der Landesfläche faktisch ausgehebelt“, kommentiert Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda den vorliegenden Entwurf des Landwirtschaftsministeriums. „Dort, wo der Schutz vor Pestizideinträgen am dringendsten benötigt wird – in wasserreichen Regionen – ausgerechnet dort soll der neue Schutzstatus flächendeckend fallen? Durchgehende breite Gewässerrandstreifen sind eine wichtige Maßnahme, um Gewässer besser vor Pestiziden zu schützen. Zusätzlich stellen sie einen wichtigen Lebensraum für Pflanzen und Wanderkorridore für Tiere dar“, erläutert Agrarwissenschaftlerin Walenda.
Von den rund 1100 Gemeinden in Schleswig-Holstein würden mit den vorgesehen Ausnahmeregelungen in den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg rund 300 Gemeinden vom Schutzstatus der Bundesregelung ausgenommen. In diesen Gemeinden würden bundesweit die schwächsten Regelungen für den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenbehandlungsmitteln in Gewässerrandstreifen gelten.
Anstatt unter dem Vorwand „erhebliche wirtschaftliche Beeinträchtigung“ den Gewässerschutz pauschal gerade für die ökologisch bedeutsamen Kleingewässer weiterhin zu vernachlässigen, solle das Land nach Ansicht der NaturFreunde S-H und des Landesnaturschutzverbandes mit dem Mittel der Kompensation arbeiten. Auch Umweltschäden wie hier durch den Eintrag von Pestiziden in Wasserläufe seien als „wirtschaftliche Schäden“ zu kalkulieren – Umweltschäden, die letztlich von der Allgemeinheit getragen würden.
Dem nach der Landtagswahl im Mai zur Heinrich-Böll-Stiftung wechselnden Landwirtschaftsminister Albrecht rät Walenda, die neuste Publikation seines künftigen Arbeitgebers, den „Pestizid-Atlas“ vom Januar 2022, vor Verabschiedung des S-H-Entwurfs genau zu studieren. Dieser bescheinige Schleswig-Holstein, insbesondere der Mitte und der Westküste, eine schlechte Wasserqualität. Minister Jan Philipp Albrecht solle dies zum Anlass nehmen, seine geplanten Ausnahmeregelungen nochmals zu überdenken.

Stellungnahme der Naturfreunde S-H vom März 2022 zum Entwurf des MELUND zur Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung für Schleswig-Holstein https://www.naturfreunde-sh.de/stellungnahmen.html

Pestizid-Atlas 2022, Heinrich-Böll-Stiftung (Herausgeber) unter https://www.boell.de/sites/default/files/2022-01/Boell-Pestizidatlas-2022.pdf

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116 (NaturFreunde S-H)
Dr. Iris Pretzlaff, Tel. 0431 93027 (LNV)

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PM01/ 17.03.2022
Zum Weltwassertag am 22. März 2022:
Schleswig-Holsteins Grundwasser in schlechtem Zustand:
Grundwasserschutz endlich umsetzen – Nährstoffeinträge reduzieren

Kiel, 18. März 2022 - Seit Jahrzehnten ist das Grundwasser in Schleswig-Holstein übermäßig durch Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft, vor allem mit Stickstoff, belastet. Angesichts des Kriegs gegen die Ukraine werden Stimmen laut, so im letzten Umwelt- und Agrarausschuss des Landtags, den europaweit vorgeschriebenen Schutz des Grundwassers vorerst „auszusetzen“.

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Die Landwirtschaft solle nicht unnötig mit Auflagen belastet werden, heißt es. Die NaturFreunde S-H widersprechen entschieden - das wäre eine Bankrotterklärung für den Gewässerschutz in Schleswig-Holstein. „Wer gesetzlich geltende Standards zum Schutz unseres Trinkwassers aussetzen will, handelt unverantwortlich. Für die Kosten einer aufwändigen Reinigung des Trinkwassers und die die Schädigung unserer Ökosysteme müssen dann alle Bürgerinnen und Bürger aufkommen“, so die Kritik von Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda der NaturFreunde S-H, „Außerdem drohen zusätzlich Strafzahlungen seitens der EU, wenn geltendes Recht nicht endlich umgesetzt wird.“
Sauberes Wasser sei eine Grundvoraussetzung für unsere Überlebenssicherheit und für funktionsfähige Ökosysteme. Unser Leitungswasser in Schleswig-Holstein werde zu 100 Prozent dem Grundwasser entnommen. Grundwasserschutzziele aufzugeben, um die Produktion zu intensivieren und dabei in der Bevölkerung im Echten Norden Ängste vor vermeintlichen Versorgungsengpässen zu schüren, bedeutete den Krieg für eine Verhinderung der Umsetzung von Düngevorschriften zu instrumentalisieren.
Bereits seit Jahrzehnten gelangte – gegen jeglichen Rat auch aus der Wissenschaft - durch Überdüngung weit mehr Stickstoff auf Schleswig-Holsteins Felder als Böden und Gewässer vertragen würden. Dokumentiert im „Nährstoffbericht des Landes“ befinde sich das Grundwasser im unter einem großen Teil der Landesfläche sogar in einem „schlechten chemischen Zustand“. Offizielle Angaben gehen von der Notwendigkeit einer Minderung der Stickstoffeinträge in das Grundwasser von 5.000 Megagramm (Tonnen) jährlich aus, um die Umweltziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Schleswig-Holstein zu erreichen. Die EU hatte im Januar 2022 Deutschland bereits klare Schranken gesetzt und mahnt nun ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland an. Unterlässt Schleswig-Holstein Maßnahmen, um dieses Minderungsziel glaubhaft zu erreichen, würden Strafzahlungen von bis zu 900.000 Euro täglich fällig.
Der Weltwassertag am 22. März, zu dem die Vereinten Nationen (VN) seit 1992 alljährlich aufrufen, erinnert an die Besonderheiten von Wasser als essenzielle Ressource allen Lebens. Der Weltwassertag 2022 steht unter dem Motto "Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz". Mit diesem Jahresthema wollen die VN weltweit auf die Bedeutung unseres Grundwassers aufmerksam machen und es ins Bewusstsein der Menschen rufen.

Stellungnahme der Naturfreunde S-H vom Februar 2022 zum Wasserschutz an der Flensburger Förde unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2022-02-25_Stelln-Flensburger-Foerde_IW-02.pdf

Aktionen der NaturFreunde S-H in 2021 zum Gewässerschutz unter https://www.naturfreunde-sh.de/coastal-cleanup-days.html

Stellungnahme der NaturFreunde S-H vom November 2020 zur Umsetzung der Düngeverordnung in Schleswig-Holstein unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2020-11-06_Stelln-LandesduengeVO_IW.pdf

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM13/ 10.09.2021
Coastal Cleanup Day 2021
Zigarettenkippen verschmutzen die Eckernförder Bucht, Aufklärungstafeln mit Leihaschenbechern sollen Abhilfe schaffen

Kiel, 10.09.2021 - Für Samstag, den 18. September 2021 lädt der Landesverband NaturFreunde anlässlich des „Coastal Cleanup Day“ um 11.00 Uhr nach Eckernförde an den Strand ein. Treffpunkt ist die Kieler Straße 59 (Willers Jessen Schule). Zusammen mit der Eckernförde Touristik & Marketing GmbH (https://www.ostseebad-eckernfoerde.de/) und mit Unterstützung aus der Wirtschaft (https://www.trixie.de/) möchte der Landesverband Naturfreunde drei Hinweisschilder zum Umweltproblem Zigarettenkippen aufstellen (Standorte unter https://www.naturfreunde-sh.de/).

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Damit soll über Zigarettenkippen als Verschmutzungsgefahr für die Eckernförder Bucht und für das Trinkwasser aufgeklärt werden. Mit Leih-Aschenbechern an den Tafeln wird den Strand besuchenden Rauchern eine Entsorgungsmöglichkeit angeboten. Interessierte sind herzlich zum Austausch über weitere Maßnahmen zum Kippenproblem eingeladen. Für die Eckernförder Touristik nimmt der Geschäftsführer Stefan Borgmann teil und für die Firma TRIXIE, die Marketingleiterin Claudia Menzel, die die Aktion mit einer Spende gefördert hat. Vom Landesverband NaturFreunde werden der Landesvorsitzende Hans-Jörg Lüth sowie die Geschäftsführerin Dr. Ina Walenda dabei sein.

Zigarettenkippen am Strand sind auch in Eckernförde am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner. Die Zigarettenreste geben dort ihre zahlreichen Giftstoffe ab und zerfallen früher oder später zu Mikroplastik. Gerade am Strand lassen sich die Kippen nur schwer entfernen. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen.html sowie vor Ort am Eckernförder Strand. Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein sowie rund um die über 300 Seen des Landes kaum kontrollierbar seien. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich zu Wenige daran.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM12/ 07.09.2021
Gemeinsame Pressemitteilung
Lebensmittel - warum werfen wir so viel weg?

Kiel, 7. September 2021 – Das Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel, die NaturFreunde S-H, und der Ernährungsrat Kiel laden ein zum Pressegespräch "Warum werfen wir so viel weg?"

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Lebensmittel – warum werfen wir so viel weg?

Wann und wo? Montag, der 13. September um 11.00 Uhr bei Zoom
Anlass? Neue Studienergebnisse für Schleswig-Holstein
Mir wem? Prof. Dr. Ulrich Jürgens (Christian-Albrechts-Universität Kiel)
Dr. Ina Walenda (Landesverband NaturFreunde, Ernährungsrat Kiel)
Nicoline Henkel (Umweltschutzamt Landeshauptstadt Kiel, Ernährungsrat Kiel)
Anmeldung? Ja, wegen Erhalt der Zugangsdaten unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de

Unsere Ernährung ist erheblich für unser Klima mitverantwortlich, für die Erzeugung von Lebensmitteln werden wertvolle Rohstoffe verbraucht und die Umwelt mit Schadstoffen und Emissionen belastet. Um so unverständlicher erscheint es, dass in Deutschland laut aktueller Zahlen des Umweltbundesamtes rund 75 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr und Person im Müll entsorgt werden. Obwohl diese Verschwendung von Lebensmitteln seit Jahren als vermeidbar diskutiert wird und Maßnahmen dagegen sich in Gesetzen und Richtlinien wieder finden, ändert sich bislang in der breiten Bevölkerung dennoch kaum das Wegwerf-Verhalten. Prof. Dr. Ulrich Jürgens von Christian-Albrechts-Universität Kiel (Geographisches Institut) wird seine Studienergebnisse erläutern. Der Ernährungsrat Kiel, der Landesverband NaturFreunde und das Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel werden Maßnahmen diskutieren, die helfen, gegenzusteuern.

Von 17.00 bis 19.00 Uhr findet für alle Interessierten eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Lebensmitttelverschwendung per Zoom statt, siehe unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2021-09-13_Programm-VA-Lebensmittelverschwendung-af150c09364d43cbad511305603cf576.pdf

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM11/ 12.07.2021
Invasive Art bedroht Natur, Tiere und Menschen
Herkulesstaudenbekämpfung in Schleswig

Kiel, 12. Juli 2021 – In Kooperation mit dem Kreis Schleswig-Flensburg lädt der Landesverband NaturFreunde für Donnerstag, den 15. Juli 2021 um 11.00 Uhr zur Bekämpfung der Herkulesstaude nach Schleswig ein. Treffpunkt ist der Parkplatz des Kreishauses in der Flensburger Straße 7.

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Als Vertreter des Kreises werden Petra Janmieling und Marcel Dönicke vor Ort dabei sein. Eine Methode zur effektiven Bekämpfung der über drei Meter hohen auch Riesenbärenklau genannten Stauden mit der Machete werden der Kieler Experte Niels Jensen sowie Hans-Jörg Lüth und Dr. Ina Walenda vom Landesverband NaturFreunde demonstrieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu informieren.

Nach Angaben der Naturfreunde möchte der Kreis das Naturschutzproblem Herkulesstaude nach Jahren ihrer Ausbreitung in der Umgebung von Schloss Gottorf unter fachlicher Anleitung des Umwelt- und Naturschutzverbandes jetzt konsequent angehen. Betroffen sei der gesamte Bereich der Pöhler Wiesen entlang der Gräben und der Grundstücksgrenzen im Norden (Thiessenweg) bis hin zu Teilen auf der gegenüberliegenden Seite der Schlossallee. Hier hätten sich bereits sogenannte Dominanzbestände entwickelt, deren Fläche auf den zumeist gut wasserführenden Böden jährlich um etwa 20 Prozent zuzunehmen drohe, wenn nicht gehandelt werde. Die Ausbreitung der invasiven Art aus dem Kaukasus sei mittlerweile so groß, dass auch Anwohner besorgt seien, da der Bewuchs auf deren Grundstücke dränge.

Wie eine weitere Ausbreitung der Herkulesstaude umweltverträglich und effektiv eingrenzt werden könne und warum dies unverzüglich erforderlich sei, solle gemeinsam vor Ort erläutert und praktisch demonstriert werden.

Infos zur Herkulesstaude auf unserer Homepage unter https://www.naturfreunde-sh.de/gefaehrlicher-neubuerger.html

Unsere druckfrische 28-Seiten Broschüre "Herkulesstauden richtig bekämpfen" unter https://www.naturfreunde-sh.de/info-materialien.html

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM10/ 25.06.2021
Gelting will Zigarettenkippenflut am Strand vermindern

Kiel/ Gelting, 25. Juni 2021 – Für Donnerstag, den 1. Juli 2021 laden der Bürgermeister der Gemeinde Gelting und der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr nach Geltung in Wackerballig ein. Zusammen mit dem Bürgermeister Boris Kratz soll über die Folgen achtlos am Strand entsorgter Zigarettenkippen für die Ostsee informiert werden.

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Zigarettenkippen sind der am häufigsten anzufindende Müll am Strand. Die Gemeinde Gelting will es nicht länger hinnehmen, dass an seinen Stränden Zigarettenkippen illegal „entsorgt“ werden. Mit dem Aufstellen von Infotafeln soll darüber informiert werden, dass Kippen nicht nur ein ästhetisches Problem oder eine Gefahr für Kinder sind, sondern auch ein erhebliches Umweltproblem. Als eine bequeme Lösung sollen eigens angebrachte Leih-Aschenbecher von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden.

Gefördert wird diese Aktion von der Firma TRIXIE (https://www.trixie.de/) aus Tarp im Rahmen ihrer Meeresschutzprojekte.

Durch die Schilder hofft die Gemeinde auf eine deutliche Wahrnehmung und eine Bewusstmachung des Umweltproblems unsachgemäß entsorgter Zigarettenkippen.

Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen vom Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/aktionstage.html sowie gern am Donnerstag in Gelting/Wackerballig vor Ort.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM09/ 23.06.2021
Herkulesstauden richtig bekämpfen -
NaturFreunde demonstrieren Doldenentfernung

Kiel, 22.06.2021 – Für Dienstag, den 29. Juni 2021 um 11.00 Uhr lädt der Landesverband Naturfreunde nach Kiel ein, um die Bekämpfung der Herkulesstaude auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu demonstrieren. Treffpunkt ist die Olshausenstraße 75 am Eingang zum Hans Heinrich Driftmann Hörsaal. Vor Ort dabei sein wird auch der Herkulesstauden-Experte Niels Jensen aus Kiel.

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Ende Juni bis Anfang Juli ist die auch Riesenbärenklau genannte Pflanze eine imposante Erscheinung. Der „Neubürger“ aus dem Kaukasus wird selbst bei uns in Schleswig-Holstein bis zu vier Meter hoch. Die Bienen lieben ihre bis zu einem halben Meter großen Blütenstände. Doch wer mit ihrem Saft in Berührung kommt, kann schmerzhafte Verletzungen und bleibende Narben erleiden. Ihre Giftigkeit allein ist allerdings kein Grund für die Notwendigkeit der Bekämpfung. Es sind die Auswirkungen auf unsere heimischen Arten und das gesamte Ökosystem, weshalb die Herkulesstaude in der EU-Liste der invasiven Arten als Problempflanze aufgeführt wird. Bereits eine einzelne Herkulesstaude kann, wenn nicht gehandelt wird, binnen weniger Jahre ein größeres Gebiet überwuchern und sich von dort über weite Stecken verbreiten. Wo sie wächst, überwuchert sie alles. Heimischen Pflanzen wird das Licht zum Leben genommen. Aufgrund ihrer immensen Vitalität, dem Fehlen von natürlichen Feinden und Krankheiten sowie ihrer hohen Reproduktionsrate setzt sich die Staude auf nahezu allen Standorten durch. So ist sie im Echten Norden von der Elbe bis zur dänischen Grenze anzutreffen.

Was tun gegen Riesenbärenklau? Das möchte der Landesverband vor Ort demonstrieren und steht für Fragen bereit. Seine jahrzehntelange praktische Erfahrung im Umgang mit der Herkulesstaude wird der Riesenbärenklau-Experten Niels Jensen aus Kiel demonstrieren.

Weitere Informationen auf unserer Homepage unter https://www.naturfreunde-sh.de/riesenbaerenklau.html sowie am kommenden Dienstag vor Ort in Kiel.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM08/ 31.05.2021
Aktionen zum Weltumwelttag in Mönkeberg: Aufklärung gegen Kippen geht weiter - Müllaktion mit Grundschule und Kita - online-Diskussion

Kiel/ Mönkeberg, 31.05.2021 – Für Freitag, den 4. Juni 2021 um 11.00 Uhr laden die CDU Mönkeberg und der Landesverband NaturFreunde zum „Weltumwelttag 2021“ an den Strand nach Mönkeberg ein. Treffpunkt ist der Fähranleger in Mönkeberg, Strandweg (mit Zufahrt über Stubenrauchstrasse).

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Zum Tag der Umwelt 2021 möchte die CDU-Fraktion Mönkeberg gemeinsam mit dem Landesverband NaturFreunde Schleswig-Holstein durch die Aufstellung eines weiteren Schildes am Naturstrand in Mönkeberg wieder das Bewusstsein für Umweltschäden durch Zigarettenkippen wecken und dafür Sorge tragen, dass der Mönkeberger Strand Kippen-frei bleibt. Die Aktion wird auch in diesem Jahr von einer Müllsammelaktion der Klasse 4b der Mönkeberger Grundschule unter der Leitung von Rektorin Kirsten Sandberg und einer Gruppe der Kita AWO Kinderhaus Mönkeberg begleitet.

Im letzten Jahr wurde bereits ein Kippenschild am Mönkeberg Fähranleger aufgestellt und von einer Müllsammelaktion am Mönkeberger Strand anlässlich des Coastal Cleanup Day begleitet. Die wiederverwertbaren Strandaschenbecher und die an Zantopps Fährhaus kostenlos zur Verfügung gestellten Taschenaschenbecher werden sehr gut angenommen. Am kommenden Freitag dabei sind die Bürgermeisterin Hilla Mersmann, Derek Palme von der CDU-Fraktion und der Landesverband NaturFreunde. Unterstützt wird die Aktion von der Firma TRIXIE aus Tarp (https://www.trixie.de/) sowie von Irmgard Zantopp vom Fährhaus Zantopp als Vertreterin der örtlichen Gastronomie. Zusätzlich wird die Aktion in diesem Jahr auf den Nachbarstrand Hasselfelde im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf ausgeweitet. Dort erfolgt die erstmalige Aufstellung eines Schildes durch den Ortsbeiratsvorsitzenden Torsten Stagars (SPD) und seinen Stellvertreter Björn Sander (CDU) vom Kieler Ortsbeirat Neumühlen/ Dietrichsdorf/ Oppendorf.

Der internationale Tag steht im Jahr 2021 unter dem Motto „Nein zu Wegwerfplastik“ – dazu zählen auch Zigarettenkippen aus Zelluloseacetat.

Der Landesverband NaturFreunde führt seit 2019 Aufklärungsaktionen zum Umweltproblem Zigarettenkippen durch, hat etwa 50 Aufklärungstafeln an den Stränden der Ostsee - stets in Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik vor Ort - an „Kippen-Hotspots“ aufgestellt. Ergänzend informiert der Umwelt- und Naturschutzverband mit seiner Wanderausstellung „Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem“ sowie mit online-Vorträgen, dazu organisiert er Sammelaktionen. Eine Lösung der Kippen-Problematik erhoffen sich die CDU Mönkeberg und der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar seien. Die CDU-Fraktion Mönkeberg engagiert sich seit längerem für den Umweltschutz in Mönkeberg und speziell für einen müllfreien Strand.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen und vier Jahre später auch die Bundesrepublik Deutschland den 5. Juni zum jährlichen "Tag der Umwelt" erklärt.

Begleitet wird die Veranstaltung von einer Online-Diskussion am gleichen Abend ab 19 Uhr mit den folgenden Themen:

  • 19.00 Begrüßung: Derek Palme (Fraktionsvorsitzender CDU Mönkeberg)

  • 19.15 Umweltschäden durch Zigarettenkippen: Dr. Ina Walenda (NaturFreunde Schleswig-Holstein)

  • 19.30 Projekt Strandentwicklung Mönkeberg, Sanierung Ölpier

  • 20.00 Ausblick Strandentwicklung Hasselfelde

  • 20.30 Ende der Veranstaltung

Anmeldung bitte unter kippenfrei@moenkeberg.net
Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen.html sowie vor Ort am Freitag in Mönkeberg.

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PM07/ 27.05.2021
Der Landesverband NaturFreunde lädt ein zur Diskussion über „AgriPV“
2. Juni 2021 von 19.00 bis 21.00 Uhr per Video
Solarenergie auf dem Feld – eine intelligente Land(doppel)nutzung?

Kiel, 27. Mai 2021 – Ohne einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien sind die Klimaziele in Deutschland nicht erreichbar. Auch in Schleswig-Holstein werden Freiflächen-Solaranlagen von mehreren Hektar Größe errichtet und wertvolles Ackerland dafür in Anspruch genommen – ein Boom, der gerade erst beginnt. Doch die landwirtschaftlichen Nutzflächen sind knapp und heiß begehrt – Konflikte daher vorprogrammiert.

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Könnte die Lösung eine gemeinsame Nutzung der Flächen für Energie und Landwirtschaft sein? Seit einigen Jahren wird geforscht, ob und wie sich Photovoltaik und Landbewirtschaftung sinnvoll kombinieren lassen. Kann „AgriPV“ den Klimaschutz voran bringen, eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit für landwirtschaftliche Betriebe bieten und zugleich dem Schutz der biologischen Vielfalt im Echten Norden dienen? Wie ist der Stand der Technik? Welche Rahmenbedingungen müssten erfüllt sein? Diese und weitere Fragen möchte der Landesverband NaturFreunde mit der Wissenschaft, Betroffenen und allen Interessierten diskutieren.

Die Agrarwissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Wydra von der Fachhochschule Erfurt wird umfassend über den Stand der Entwicklung von Lebensmittelerzeugung und Energiegewinnung auf demselben Feld berichten. Es folgen Statements vom Bauernverband Schleswig-Holstein, vom Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) sowie vom Landesverband Erneuerbarer Energien (LEE.SH). Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) steht für Fragen zur Verfügung.

Anmeldung unter naturfreunde@naturfreunde-sh.de

Download Programm unter https://www.naturfreunde-sh.de/media/files/2021-05-20_Programm-VA-AgriPV_NaturFreunde.pdf

Weitere Infos unter https://www.naturfreunde-sh.de/agri-photovoltaik.html


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PM06/ 14. Mai 2021
Baumpflanzung - Büdelsdorf hat jetzt einen Erinnerungswald

Kiel, 14. Mai 2021 - Zur Einweihung des neuen Erinnerungswaldes laden wir Sie herzlich am Donnerstag, 20. Mai 2021 um 9 Uhr, nach 24782 Büdelsdorf, Sieverskamp, ein.

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Mit dem ersten Baum, einen stattlichen Feldahorn, werden der Bürgermeister der Stadt Büdelsdorf, Rainer Hinrichs, zusammen mit dem langjährigen Landesvorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden der NaturFreunde Landesverband Schleswig-Holstein, Dieter Neumann aus Büdelsdorf, sowie dem Landesvorsitzenden Hans-Jörg Lüth den neuen Erinnerungswald der Stadt Büdelsdorf einweihen. Der Baum ist Dieter Neumann in Anerkennung seiner Verdienste um die NaturFreunde gewidmet. Die Idee eines Erinnerungswalds geht auf eine Anregung der NaturFreunde Büdelsdorf zurück, die von der Stadt Büdelsdorf aufgegriffen wurde und jetzt umgesetzt werden soll. Bürgerinnen und Bürger können aus einer Auswahl von acht unterschiedlichen Baumarten einen Baum erwerben und pflanzen lassen, eine Plakette weist auf den Beschenkten hin. 

Anfahrt: Aus Richtung Büdelsdorf kommend am SHZ-Verlagsgebäude vorbei in Richtung Borgstedt, gleich dahinter befindet sich ein kleiner Parkplatz bei der Fläche Sieverskamp

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PM05/ 29.04.2021
Der Ernährungsrat Kiel lädt ein zum Pressegespräch:
Start der Kampagne „Du bist hier der Chef“ in Schleswig-Holstein -
Mit Verbrauchern raus aus der „Milch(-bauern)krise“

Kiel, 29. April 2021 - Schleswig-Holstein ist das Land der Wiesen und Weiden, prädestiniert also für die Milchviehwirtschaft, denn Rinder können allein mit Gras und Kräutern hochwertige Milch und Fleisch erzeugen. In den Regalen der Supermärkte hingegen ist Milch aus hiesiger Erzeugung rar und immer weniger Kühe können auf die Weide.

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Stattdessen erhalten sie im Stall Getreide oder Soja für welches Regenwald abgeholzt wurde, während die Weiden, die so wichtig für das Klima und die Biodiversität sind, an Bedeutung verlieren. Gleichzeitig hören immer mehr Betriebe auf, weil zu viel Milch auf dem Markt ist und diese zu schlecht bezahlt wird.

Der Ernährungsrat wurde gegründet, um sich kreativ für die Verbraucherwünsche nach mehr Regionalität, Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz sowie Ernährungs-souveränität in Stadt und Land einzusetzen. Eine Idee aus Frankreich, wie diese Ansprüche im Echten Norden umgesetzt werden können, möchten wir vorstellen.

Wann?
Dienstag, 4. Mai, 11.00 bis 11.30 Uhr

Wo?
Per Video bei Zoom

Wer ist dabei?
Nicoline Henkel (Umweltschutzamt Kiel, Ernährungsrat)
Dr. Ina Walenda (Landesverband NaturFreunde, Ernährungsrat)
Monika Friebl (Ernährungsrat)
Nicolas Barthelmé (Verbraucherinitiative „Du bist hier der Chef!“)
Janine und Elias Kubera (Landwirte aus Lutzhorn, Kreis Pinneberg)
Achim Bock (Meierei Horst)

Anmeldung?
Ja, bitte – wegen Erhalt der Zugangsdaten:
naturfreunde@naturfreunde-sh.de

Für Rückfragen?
Dr. Ina Walenda
mobil 0176 20508116
Bei schwachem Internet: Tel. 04346 3476
ina.walenda@naturfreunde-sh.de

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PM04/ 26.04.2021
Einladung an die Medien
Steinberg plant Start in eine „kippenfreie“ Strandsaison -
sechs Aufklärungstafeln sollen helfen

Kiel, 26. April 2021 - Für Freitag, den 30. April 2021 lädt der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr nach Steinberg in die Fischerstraße 25 ein. Zusammen mit dem Bürgermeister Roy Bonde, soll über die Folgen achtlos am Strand entsorgter Zigarettenkippen für die Ostsee informiert werden.

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Dazu sollen sechs Aufklärungstafeln installiert werden, die zugleich eine konkrete Lösung anbieten. Eigens angebrachte Leih-Aschenbecher an den Tafeln sollen von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden. Gefördert wird diese Aktion von der Firma TRIXIE (https://www.trixie.de/) im Rahmen ihrer Meeresschutzprojekte. Deren Marketingleiterin, Claudia Menzel, wird ebenfalls vor Ort dabei sein.

Zigarettenkippen am Strand sind in Steinberg der dort am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner. Die Gemeinde Steinberg hat den längsten Küstenabschnitt im Amt Geltinger Bucht. Deshalb sollen gleich sechs Hinweisstafeln „Unser Strand kippenfrei – mach mit“ entlang dieses Küstenabschnittes installiert werden – für jeden Besucherspot eines. Durch die Vielzahl der Schilder hofft die Gemeinde auf eine deutliche Wahrnehmung und eine Bewusstmachung des Umweltproblems unsachgemäß entsorgter Zigarettenkippen.

Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar seien. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich zu Wenige daran. Hinzu käme, dass seit über einem Jahr nicht nur der Mensch an Corona leide, sondern ebenso die Natur - nach Beobachtungen des Landesverband NaturFreunde hat sich die Kippenvermüllung an den Stränden sogar weiter ausgedehnt.

Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen vom Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html sowie gern am Montag vor Ort in Steinberg.


Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM03/ 18.03.2021
Zum Weltwassertag am 22. März
Taschenaschenbecher helfen, Gewässer zu schützen

Kiel, 18. März 2021 – Auf Zigarettenkippen als ein erhebliches Problem für unsere Gewässer weist der Landesverband NaturFreunde anlässlich des Weltwassertages am 22. März hin. Er appelliert an alle Raucherinnen und Raucher, beim Rauchen im Freien ihre Kippen in Taschenaschenbechern zu sammeln. Zigarettenreste und Kippen dürfen nicht achtlos in die Umwelt weggeworfen werden, sondern müssten endlich ordnungsgemäß entsorgt werden.

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An die Politik appelliert der Verband, zu prüfen, inwieweit beim Rauchen in der Öffentlichkeit eine Nutzung von Taschenaschenbechern verpflichtend werden könnte. Tag für Tag gelangten Schadstoffe aus gedankenlos weggeschnippten Kippen in Stadtgewässer, Seen sowie über die Strände in Nord- und Ostsee. „Wie hoch der ökologische Schaden ist, den sie damit anrichten, wissen leider immer noch zu wenige“, so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde Schleswig-Holstein. „Zigarettenreste sind keinesfalls harmlos. Sie gehören in den Restmüll.“ Das Nikotin aus den Stummeln, früher in der Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung als Vorläufer des gesundheitsschädigenden E605 und der inzwischen ebenfalls verbotenen Neonicotinoide eingesetzt, sei hochgradig fischgiftig. Eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen könne etwa 40 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen.

An Seen und Stränden gelangen die Kippen mit ihren Schadstoffen auf direktem Wege ins Wasser. Zusätzlich würden über das Regenwasser die Gewässer schädigenden Substanzen eingeleitet, selbst in Kläranlagen könnten die Schadstoffe nicht vollständig abgebaut werden. So gelange ein Sammelsurium an chemischen Substanzen über die Gewässer und die Fische letztlich in die Nahrungskette des Menschen, vor allem Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenstoffe.

„Unsere Landschaft ist kein Aschenbecher. Wer Kippen einfach in die Umgebung wegwirft, ist nicht cool, sondern ein Umweltverschmutzer“, so Walenda. Nach Beobachtungen der NaturFreunde, die sich seit drei Jahren dem Umweltproblem Zigarettenkippen widmen, habe sich dieser Mißstand als Nebenwirkung der Corona-Pandemie sogar noch ausgeweitet - Menschen und Kippen hielten sich nun vermehrt in der freien Natur oder auf öffentlichen Grünflächen auf.

An die für die Entsorgung der Kippen zuständigen Kommunen appelliert der Landesverband NaturFreunde, Aktionstage zur Aufklärung durchzuführen, aber auch solche mit Bußgeldbewährung ähnlich den konzertierten landesweiten Radarkontrollen. „Wir brauchen dringend mehr Aufklärung, auch mehr Hinweisschilder zur sachgerechten Entsorgung an Hotspots wie Fußgängerzonen, großen öffentlichen Parkplätzen und insbesondere in Gewässernähe. Auch über eine Pflicht zum Mitführen von Taschenaschenbechern beim Rauchen im Freien sollte die Politik nachdenken. Umweltverschmutzung unserer Gewässer ist kein Kavaliersdelikt“, erklärt Walenda abschließend.

Ausführliche Informationen auf unserer Homepage unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM02/ 17.03.2021
Einladung an die Medien
Zigarettenkippen sind Gift für die Ostsee

Kiel, 17. März 2021 - Für Montag, den 22. März 2021, am Weltwassertag, lädt der Landesverband NaturFreunde um 11.00 Uhr nach Kalifornien/ Schönberg in den Deichweg 1 ein.

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Zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schönberg, Peter Kokocinski, der Leiterin des „Tourist-Service Ostseebad Schönberg“, Vanessa Böhnke, dem Geschäftsführer des NaturFreundehauses Kalifornien, Oliver Wendenkampf, und dem Vorsitzenden des Landesverbandes der NaturFreunde, Hans-Jörg Lüth, soll über die Folgen achtlos am Strand und in der Gemeinde entsorgter Zigarettenkippen für die Ostsee informiert werden. Zigarettenkippen am Strand sind in Kalifornien der dort am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner. Auf dem Gelände des unmittelbar am Strand gelegenen „NaturFreundehauses Kalifornien“ (http://www.naturfreundehaus-kalifornien.de/) soll eine Aufklärungstafel „Unser Strand bleibt kippenfrei“ installiert werden. Gemeinde, Tourist-Service und NaturFreunde möchten mit dieser Aktion über das Kippenproblem informieren und zugleich konkrete Lösungen anbieten. Eigens angebrachte Leih-Aschenbecher an der Tafel sollen von Rauchern und Raucherinnen zur Entsorgung genutzt werden. Gefördert wird diese Aktion von der Firma TRIXIE (https://www.trixie.de/) im Rahmen ihrer Meeresschutzprojekte. Interessierte sind herzlich zum Austausch über das Kippenproblem eingeladen.

Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar seien. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich zu Wenige daran. Hinzu käme, dass seit über einem Jahr nicht nur der Mensch an Corona leide, sondern ebenso die Natur - nach Beobachtungen des Landesverband NaturFreunde hat sich die Kippenvermüllung in die Wälder und Parks hinein und an die Strände sogar weiter ausgedehnt.

Mehr Infos über die Schädlichkeit von Zigarettenkippen und über die Aktionen des Landesverband NaturFreunde unter https://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen-01.html sowie am Montag vor Ort Kalifornien/ Schönberg.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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PM01/ 04.03.2021
Einladung an die Medien
Zigarettenkippen verschmutzen unsere Gewässer
- Hohwacht und Plön handeln

Kiel, den 4. März 2021 - Für Mittwoch, den 10. März 2021 lädt der Landesverband NaturFreunde im Vorfeld zum „Tag des Wassers“ um 11.00 Uhr in die Gemeinde Hohwacht und um 14.00 Uhr nach Plön ein. Zusammen mit Vertretern der Gemeinden, der Politik und mit Unterstützung aus der Wirtschaft möchte der Landesverband NaturFreunde drei Hinweisschilder mit Aufklärung zum Umweltproblem Zigarettenkippen aufstellen.

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Mit „Unser Strand bleibt kippenfrei“ soll auf zwei Schildern in Hohwacht informiert werden, in Plön mit unser „Unser See bleibt kippenfrei“. Damit soll über Zigarettenkippen als Verschmutzungsgefahr für unsere Gewässer und für das Trinkwasser aufgeklärt werden. Mit Leih-Aschenbechern an den Tafeln wird eine Entsorgungsmöglichkeit angeboten. Interessierte sind herzlich zum Austausch über das Kippenproblem eingeladen.

Treffpunkt in Hohwacht um 11.00 Uhr ist der Parkplatz „Seestraße“, dort am Eingang zum Restaurant „Seaside“, Seestraße 14. Für die Gemeinde Hohwacht nehmen teil der Bürgermeister Karsten Kruse, der Vorsitzende des Tourismusausschuss Volkmar Thiele und für die Hohwachter Bucht Touristik, die Geschäftsführerin Grit Wenzel. Ein zweites Schild soll am Parkplatz in Alt-Hohwacht installiert werden. Der Parkplatz ist über die Straße „Am Buchholz“ zu erreichen.

Treffpunkt in Plön um 14.00 Uhr ist das Freibad „An der Fegetasche“ (Badestelle an der Fegetasche an der B76). Teilnehmen werden der Plöner Bürgermeister Lars Winter sowie der Landtagsabgeordnete Stefan Weber.

Ebenfalls zugegen sein wird Claudia Menzel von der Firma TRIXIE aus Tarp (https://www.trixie.de/), die die Aktionen mit einer Spende gefördert hat, vom Landesverband NaturFreunde werden der Landesvorsitzende Hans-Jörg Lüth sowie die Geschäftsführerin Dr. Ina Walenda dabei sein.

Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein sowie rund um die über 300 Seen des Landes kaum kontrollierbar seien. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich zu Wenige daran. Hinzu käme, dass seit über einem Jahr nicht nur der Mensch an Corona leide, sondern ebenso die Natur - nach Beobachtungen des Landesverband NaturFreunde hat sich die Kippenvermüllung in die Wälder und Parks hinein sogar weiter ausgedehnt.

Zigarettenkippen am Strand sind der dort am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner. Gleiches gilt für andere Gewässer. Die Zigarettenreste geben dort ihre zahlreichen Giftstoffe ab und zerfallen zu Mikroplastik. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen.html sowie vor Ort Hohwacht und Plön.

Für Rückfragen: Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116


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PM22/ 11.10.2020
Anhörung im Landtag zur Landesdüngeverordnung:
So kann die Gülleflut in Schleswig-Holstein nicht gestoppt werden!

Kiel, den 11. November 2020 - Mit dem neuen Entwurf für eine schleswig-holsteinische Düngeverordnung werde nach Meinung des Landesverband NaturFreunde die Gülleflut auf den Äckern, insbesondere in den bereits erheblich belasteten Gebieten, nicht gestoppt.

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„Zwar lassen die Vorgaben der Bundesdüngeverordnung den Ländern nur marginale Kompetenzen, aber das Land muss seine Spielräume voll nutzen“, fordert Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda zumal der Anteil an den Gebieten mit erheblichen Nährstoffbelastungen von einst 50 Prozent der Landesfläche in Schleswig-Holstein auf nunmehr 10 Prozent künstlich kleingerechnet wurde. Diese Modellierungen seien fachlich höchst umstritten und für eine Verringerung der Nährstoffe kontraproduktiv.

Eine verpflichtende Beratung der Betriebe in den übermäßig mit Nitrat belastenden Gebieten einmal in drei Jahren genüge bei weitem nicht. Der Landesverband NaturFreunde fordere diese mindestens einmal jährlich in den ersten drei Jahren. Für eine schnellere Einarbeitungszeit der Gülle, wie sie vom Land für den 1. Januar vorgesehen sei und ab 2025 ohnehin bundesweit verpflichtend sein werde, sollten Schleppschlauchsysteme verpflichtend sein. Das sei längst Stand der Technik und werde vom Land in den kommenden drei Jahren sogar mit bis zu 1,6 Millionen Euro jährlich bezuschusst. Weiterhin müssten die Sperrfristen zur Gülleausbringung in den mit Nitrat übermäßig belasteten Gebieten ausgedehnt werden.

Entscheidend sei, die Zahl der Tiere pro Hektar klar zu begrenzen und zwar mit zusätzlichen Obergrenzen für jeden Landkreis. Oft, so Walenda, würden Obergrenzen schöngerechnet, indem diese auf die Gesamtfläche Schleswig-Holsteins bezogen würden. Das sage aber überhaupt nichts über die teilweise deutlichen Überschreitungen in einzelnen Gebieten aus. Neue Konzepte aus der Wissenschaft zur Tierhaltung - so seitens der Christian-Albrechts-Universität Kiel - liegen längst vor. Diese Konzepte müssten weiterentwickelt und vor allem endlich umgesetzt werden.

„In allen Gebieten, die übermäßig mit Nitrat belastet sind und somit gegen geltendes EU-Recht verstoßen, müssen die Abstände zu Gewässern auch ohne Hangneigung weiter erhöht und die Kontollwerte für Stickstoff weiter abgesenkt werden“, fordert Walenda weiter. „Aber ohne eine Begrenzung der Tierhaltung kann es keine Reduzierung der Gülleflut geben, es gibt einfach zu viele Tiere auf zu wenig Fläche. Wenn das Land dieses Kernproblem nicht angeht, wird sich an der Nährstoffüberflutung unserer Landschaft, die unser Grundwasser und Gewässer gefährdet und schwere Schäden in der Pflanzen- und Tierwelt hinterlässt, nichts ändern.“

Hintergrund:Zeitgleich in allen Bundesländern werden nun unter großem Zeitdruck Landesdüngeverordnungen verabschiedet. Sie müssen am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Dies geschieht, um das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 21. Juni 2018 wegen nicht richtlinienkonformer Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie umzusetzen und das laufende Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland zu beenden und so empfindliche Strafzahlungen zu vermeiden.

Stellungnahme Landesverband NaturFreunde

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PM21/ 29.10.2020
Knicks gehören zu Schleswig-Holstein - das grüne Netz

Kiel, den 29. Oktober 2020 - Die Natur- und Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins wäre ohne seine Knicks kaum vorstellbar. Als grünes Netz, so auch der Titel eines neuen Buchs, verbinden sie unterschiedliche Naturräume und prägen unsere Landschaften.

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Knicks sind einzigartige Lebensräume für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten, wichtig für die Naherholung und den naturnahen Tourismus und sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Grund genug für den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund und dem Landesverband NaturFreunde, mit „Das grüne Netz – unsere Knicklandschaft in Schleswig-Holstein“ die Aufmerksamkeit auf unsere heimatlichen Knicks zu richten. "Wir können aus diesem Buch, das uns sehr am Herzen liegt, viel lernen.“ stellt Dr. Jörn Biel, Präsident des SHHB, zufrieden fest. „Der Schutz von Natur und Kultur unserer Heimat ist unseren Verbänden ein wichtiges Anliegen, der Schutz und Erhalt unserer Knicks gehört unbedingt dazu. Das Knicknetz macht unsere Heimat einzigartig.“ „Mit dem Knickbuch möchten wir zum Naturerleben anregen und das Verständnis für die Schönheit, Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit unserer heimatlichen Knicks fördern“, ergänzt Hans-Jörg Lüth, Landesvorsitzender der NaturFreunde. „Wir wollen nicht auf Schäden oder schlechte Pflege hinweisen, sondern gute Vorbilder hervorheben und präsentieren.“ Mit Jürgen Eigner, vormals beim Landesumweltamt in Flintbek (LLUR) für das Thema zuständig, und dem Landesnaturschutzbeauftragten Prof. Dr. Holger Gerth konnten zwei profunde Experten gewonnen werden, die vielen Fotos bekannter Naturfotografen zeigen eindrucksvoll die Schönheiten unserer Knicks. Dank einer Förderung durch "BINGO- Die Projektfördering!" konnte das Buchprojekt realisiert werden, das Buch ist im Buchhandel für 22 Euro erhältlich.

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PM20/ 19.09.2020
Einladung an die Medien - Mönkeberg gegen Kippen am Strand

Kiel, den 16. September 2020 - Für Samstag, den 19. September 2020 um 12.00 Uhr laden der Landesverband NaturFreunde und die CDU Mönkeberg anlässlich des „Coastal Cleanup-Days“ an den Strand nach Mönkeberg ein.

Mehr…

Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Hilla Mersmann möchten der Landesverband Naturfreunde und die CDU Fraktion ein Hinweisschild „Unser Strand kippenfrei“ mit Mitnehm-Aschenbechern aufstellen und über das Umweltproblem Zigarettenkippen am Strand informieren, wozu auch Interessierte herzlich eingeladen sind. Ebenfalls dabei sein wird Claudia Menzel von der Firma TRIXIE aus Tarp (https://www.trixie.de/), die die Aktion durch eine Spende ermöglicht hat sowie Derek Palme, Vorsitzender der CDU-Fraktion, und Peter Zantopp als Vertreter der örtlichen Gastronomie. Treffpunkt ist der Fähranleger in Mönkeberg (Strandweg, Zufahrt über Stubenrauchstrasse). Eine Lösung der Kippen-Problematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde am ehesten durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung – insbesondere, da Rauchverbote an den 1.300 Kilometern Strandlinie in Schleswig-Holstein kaum kontrollierbar seien. Zudem sei das Wegschnippen der Kippen bereits seit vielen Jahren eine Ordnungswidrigkeit - vielerorts sogar Bußgeld bewährt – trotzdem hielten sich die wenigsten daran. Zigarettenkippen am Strand sind zumeist der dort am häufigsten zu findende Müll und eine immense Gefahr für das Meer und deren Bewohner. Die Zigarettenreste geben dort ihre zahlreichen Giftstoffe ab und zerfallen zu Mikroplastik. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/zigarettenkippen.html sowie vor Ort in Mönkeberg.

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PM19/ 31.08.2020
Einladung an die Medien
Gegen Kippen in Bad Segeberg

Kiel, den 31. August 2020 - Für Freitag, den 4. September 2020 um 13.00 Uhr lädt der Landesverband NaturFreunde nach Bad Segeberg an den Großen Segeberger See ein. Treffpunkt ist das Gelände des Segeberger Sportfischervereins.

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Es befindet sich direkt am Spazierweg zwischen der Großen Seestraße („Backofenwiese“) und dem Winklersgang. Gemeinsam mit dem Schulleiter und Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums des Kreises Segeberg (AöR), Heinz Sandbrink, und dem Vorsitzendenden des Segeberger Sportfischervereins, Dieter Struck, wird der Landesverband NaturFreunde ein Hinweisschild „Unser See bleibt kippenfrei“ mit Mitnehm-Aschenbechern aufstellen. Der Standort des Schildes ist für unmittelbar am See geplant und wird sich damit gleichzeitig an einer Weggabelung mit viel Publikumsverkehr befinden. Dabei soll über das Umweltproblem Zigarettenkippen informiert werden, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Bereits ab 12.15 Uhr werden vier Schulklassen des Berufsbildungszentrums unter Begleitung von vier Lehrkräften eine Zigarettenkippen-Sammelaktion auf drei verschiedenen Routen vom Bildungszentrum auf dem Weg zu Segeberger See starten. Anschließend werden sie ihre Funde am Schild präsentieren.

Ab 12.00 Uhr kann die Ausstellung vom Landesverband NaturFreunde „Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem“ im Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg (AöR), Theodor-Storm-Stra9e 9-11 besichtigt werden – corona-bedingt allerdings nur nach vorheriger Absprache.

Eine Lösung der Kippenproblematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung - weniger durch kaum kontrollierbare Rauchverbote in der Öffentlichkeit. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits jetzt eine Ordnungswidrigkeit, aber leider hielten sich zu wenige daran. Zigarettenkippen seien ein überall anzutreffender Müll und ein gravierendes Umweltproblem. Die Zigarettenfilter geben ihre zahlreichen Giftstoffe in die Umwelt ab und zerfallen zu Mikroplastik. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/aktionen-01.html sowie vor Ort in Bad Segeberg.

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PM18/ 18.08.2020
Einladung an die Medien
Glücksburg gegen Kippen am Strand

Kiel, den 18. August 2020 - Für Donnerstag, den 20. August 2020 um 12.00 Uhr lädt der Landesverband NaturFreunde nach Glücksburg an den Strand ein.

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Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Kristina Franke und Annika Menssen von der Fördeland Therme Glücksburg GmbH möchte der Landesverband Naturfreunde ein Hinweisschild „Unser Strand kippenfrei“ mit Leih-Aschenbechern aufstellen und über das Umweltproblem Zigarettenkippen informieren. Interessierte sind herzlich eingeladen.Ebenfalls dabei sein wird Claudia Menzel von der Firma TRIXIE aus Tarp (https://www.trixie.de/), die die Aktion durch eine Spende ermöglicht hat. Treffpunkt ist der Strand Sandwig am Schäferwagen (am Strand vor dem Hotel Intermar, Fördestraße 2-4). „Eine Lösung der Kippenproblematik erhoffen wir uns eher durch Aufklärung und Hilfen zur Ents orgung - weniger durch kaum kontrollierbare Rauchverbote am Strand“, so Hans-Peter Buchholz, Gewässerschutzbeauftragter im Landesverband NaturFreunde. Das Wegschnippen der Kippen, so Buchholz weiter, sei bereits jetzt schon eine Ordnungswidrigkeit, aber die wenigsten hielten sich daran. Zigarettenkippen am Strand sind zumeist der dort am häufigsten anzufindende Müll und ein gravierendes Umweltproblem. Sie geben dort ihre zahlreichen Giftstoffe ab und zerfallen zu Mikroplastik. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/aktionen-01.html sowie vor Ort in Glücksburg.

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PM17/ 18.08.2020
Anhörung im Landtag zur Landesplanung:
Öffnungsklausel ohne überprüfbare Kriterien öffnet Tür und Tor für Wildwuchs und schränkt Bürgerbeteiligung ein

Kiel, den 31. August 2020 - Für Freitag, den 4. September 2020 um 13.00 Uhr lädt der Landesverband NaturFreunde nach Bad Segeberg an den Großen Segeberger See ein. Treffpunkt ist das Gelände des Segeberger Sportfischervereins.

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Es befindet sich direkt am Spazierweg zwischen der Großen Seestraße („Backofenwiese“) und dem Winklersgang. Gemeinsam mit dem Schulleiter und Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums des Kreises Segeberg (AöR), Heinz Sandbrink, und dem Vorsitzendenden des Segeberger Sportfischervereins, Dieter Struck, wird der Landesverband NaturFreunde ein Hinweisschild „Unser See bleibt kippenfrei“ mit Mitnehm-Aschenbechern aufstellen. Der Standort des Schildes ist für unmittelbar am See geplant und wird sich damit gleichzeitig an einer Weggabelung mit viel Publikumsverkehr befinden. Dabei soll über das Umweltproblem Zigarettenkippen informiert werden, wozu alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Bereits ab 12.15 Uhr werden vier Schulklassen des Berufsbildungszentrums unter Begleitung von vier Lehrkräften eine Zigarettenkippen-Sammelaktion auf drei verschiedenen Routen vom Bildungszentrum auf dem Weg zu Segeberger See starten. Anschließend werden sie ihre Funde am Schild präsentieren.

Ab 12.00 Uhr kann die Ausstellung vom Landesverband NaturFreunde „Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem“ im Berufsbildungszentrum des Kreises Segeberg (AöR), Theodor-Storm-Stra9e 9-11 besichtigt werden – corona-bedingt allerdings nur nach vorheriger Absprache.

Eine Lösung der Kippenproblematik erhofft sich der Landesverband NaturFreunde durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung - weniger durch kaum kontrollierbare Rauchverbote in der Öffentlichkeit. Das Wegschnippen der Kippen sei bereits jetzt eine Ordnungswidrigkeit, aber leider hielten sich zu wenige daran. Zigarettenkippen seien ein überall anzutreffender Müll und ein gravierendes Umweltproblem. Die Zigarettenfilter geben ihre zahlreichen Giftstoffe in die Umwelt ab und zerfallen zu Mikroplastik. Mehr Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/aktionen-01.html sowie vor Ort in Bad Segeberg.

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PM16/ 22.07.2020
Einladung an die Medien - Auftaktaktion gegen Kippen am Strand

Kiel, den 22. Juli 2020 - Für Freitag, den 24. Juli 2020 um 12.00 Uhr lädt der Landesverband NaturFreunde nach Flensburg in das Strandbad Solitüde zu einer landesweiten Auftaktaktion ein. Treffpunkt ist der Solitüder Weg (beim Parkplatz in Höhe Ewoldtsweg).

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Zigarettenkippen am Strand sind nicht nur der dort am häufigsten anzufindende Müll, sondern vor allem ein gravierendes Umweltproblem. Der Landesverband der NaturFreunde möchte mit dem Aufstellen eigens entworfener Infotafeln und Aschenbechern zum Ausleihen dieses Problem angehen. Der Auftakt zu mehreren landesweiten Aktionen findet jetzt in Flensburg statt. Prominente Mithilfe gibt es von der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, die unsere Aktion vor Ort unterstützen wird. Ebenso Claudia Menzel, Marketingleiterin der Firma Trixie aus Tarp (https://www.trixie.de/), die diese und nachfolgende Aktionen an weiteren Ostseestränden durch eine großzügige Spende mit ermöglicht hat.

Zigarettenfilter gelangen als häufigster Müll über die Strände und Gewässer ins Meer, geben dort ihre zahlreichen Giftstoffe ab und zerfallen zu Mikroplastik. Eine Lösung der Kippenproblematik, die wir Ihnen gern näher erläutern möchten, erhoffen wir uns eher durch Aufklärung und Hilfen zur Entsorgung - weniger durch kaum kontrollierbare Rauchverbote am Strand.

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PM15/ 06.07.2020
Giftige Herkulesstaude breitet sich ungebremst aus:
Kreis ist gefordert, die Bestände zu erfassen und seine Gemeinden zu unterstützen - „Klein Kaukasus“ im Kreisgebiet von Segeberg muss beseitigt werden

Kiel, den 6. Juli 2020 – Offensichtlich gibt es im Kreis Segeberg größere Vorkommen des Riesenbärenklau. Der Landesverband NaturFreunde fordert die Verantwortlichen im Kreis Segeberg auf, neben einer Erfassung der Bestände schnellstmöglich Maßnahmen zur Bekämpfung der Herkulesstaude zu ergreifen und die betroffenen Gemeinden zu unterstützen.

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„Wir sind in Klein Gladebrügge wohl auf ein Epizentrum der Ausbreitung der eigentlich im Kaukasus heimischen Herkulesstaude, auch als Riesenbärenklau bekannt, gestoßen“, stellt Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde fest. „Trotz engagierter Bemühungen wie dem mehrfachen Mähen ist es der Gemeinde bisher nicht gelungen, die Verbreitung einzudämmen. Inzwischen sind größere Flächen überwuchert.“

Besonders schwer wiege, dass die Samen der auch unmittelbar am Höltgraben von Klein Gladebrügge wachsenden Staude in die Trave transportiert würden. Von dort sei eine weitere Ausbreitung entlang des Flusses bis zur Ostseeküste nur schwer zu verhindern. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, so Walenda.

Auf Bitten einer Gemeindevertreterin um Unterstützung waren die NaturFreunde S-H zu einer gemeinsamen Besichtigung der Herkulesstauden-Vorkommen am vergangenen Wochenende angereist und über das Ausmaß der Ausbreitung der Giftpflanze kaum mehr aus dem Staunen heraus gekommen. Der Neubürger aus dem Kaukasus hätte bereits auf Privatgrundstücken, öffentlichen Flächen - auch unmittelbar an von Fußgängern wie Kindern frequentierten Wegen – und an landwirtschaftlich genutzten Flächen imposante Dominanzbestände ausgebildet. Deren Bekämpfung stelle sich als eine Herausforderung dar, so der Landesverband NaturFreunde, sei aus Naturschutz- und Gesundheitsschutzgründen aber absolut notwendig.

Die über drei Meter hohen Pflanzen in der Region, deren Blütenstände bis zu einen halben Meter Durchmesser aufwiesen, verdrängten die heimischen Arten und gefährdeten Mensch und Tier durch ihre Giftigkeit. Eine Berührung führe zusammen mit Sonnenlicht zu einer fototoxischen Reaktion und verursache schwere Verbrennungen mit dauerhaften Narben. Besonders gefährdet seien Kinder, deren Haut besonders empfindlich reagiere. Die Pflanze verbreite sich allein durch ihre Samen – davon könne ein ausgewachsenes Exemplar bis zu 50.000 bilden.

Wie eine weitere Ausbreitung der Herkulesstaude umweltverträglich eingrenzt und letztlich beseitigt werden könne, hatte der Landesverband NaturFreunde den Gemeindevertretern und interessierten Bürgern erläutern und auch praktisch mit Macheten und Spaten demonstrieren können. Die Gemeinde wolle im nächsten Frühjahr neben dem Dorfputz auch eine Bekämpfung der Herkulesstaude durch Ausgraben angehen.

„Trotz allem großen Engagement ist die Gemeinde angesichts der Dimension der Bestände mit der Bekämpfung überfordert,“ meint der Landesvorsitzende Hans-Jörg Lüth, „Neben einer notwendigen Erfassung der Bestände sollte der Kreis seine Gemeinden bei der Bekämpfung der Herkulesstaude nicht allein lassen und ihnen konkrete Unterstützung anbieten.“

Die NaturFreunde haben es sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefährdung von heimischer Artenvielfalt und Gesundheit aufzuklären und effektive Methoden zur Bekämpfung vorzustellen. Weitere Informationen/ Luftbilder/ Fotos unter: http://www.naturfreunde-sh.de/ und unter http://www.naturfreunde-sh.de/baerenklau-bekaempfen.html

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PM14/ 02.07.2020
Schleswig-Holstein übernimmt die Vizepräsidentschaft im Ostseeschutz/ NaturFreunde fordern Maßnahmen gegen „Todeszonen“ in der Ostsee

Kiel, 2. Juli 2020 - Die Vizepräsidentschaft Schleswig-Holsteins im Ostseeschutz kann eine große Chance für Ostsee und die Förden Schleswig – Holsteins sein. Neben dem Schutz der marinen Biodiversität muß es vorrangiges Ziel sein, den Nährstoffeintrag in die Ostsee zu reduzieren, um die sauerstofffreien und – armen Bereich der Ostsee nicht weiter anwachsen zu lassen.

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„Insbesondere für die Förden und Buchten des Landesmuß der landseitige Eintrag von Nährstoffen minimiert werden“, fordert Oliver Wendenkampf (Meereskundler der NF SH). „Insbesondere die dramatische Situation in der Flensburger Förde kann nur so gebremst und mittelfristig zu einem guten ökologischen Zustand zurückgeführt werden“.

Auch die Absicht, das Projekt „Modellregion Schlei“ und die „Ostseestrategie 2100“, als „best-practice“-Beispiele bei HELCOM vorstellen und mit den Ostsee-Partnern weiterzuentwickeln, wird ausdrücklich begrüßt.

Ebenso begrüßen die NaturFreunde SH die Entscheidung der Landesregierung, endlich auch die Themen der Munitionsaltlasten und des Meeresmülls an zu gehen.

„Maßnahmen wie screening und Markierung genügen allerdings bei weitem nicht“, so Wendenkampf weiter. „Sie können nur die Voraussetzungen schaffen, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Mit jedem Tag, den wir länger warten, verrottet die nach den Weltkriegen versenkte Munition weiter und vergiften die austretenden Schadstoffe unsere Meeresumwelt. Die Altlasten müssen endlich geräumt werden, auch wenn das mit hohen Kosten verbunden ist. Aber Abwarten wird für die Zukunft nur um ein Vielfaches teuer!“

In diesem Zusammenhang regen die NaturFreunde SH einen runden Tisch „Ostseeschutz 2030“ an und erklären ausdrücklich ihre Bereitschaft, diesen mit Ihrer Expertise und konkreten Bildungs- und Informationsangeboten zu unterstützen.

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PM13/ 29.06.2020
Invasive Art bedroht Natur, Tiere und Menschen
Herkulesstaudenbekämpfung in Klein Gladebrügge

Kiel, den 29. Juni 2020 – Zusammen mit Vertretern der Gemeinde lädt der Landesverband NaturFreunde für Freitag, den 3. Juli 2020 um 16.00 Uhr zur Bekämpfung der Herkulesstaude in den Ohldenborger Redder nach 23795 Klein Gladebrügge ein. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus.

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Vor Ort dabei sein werden auch der Bürgermeister Volker Göttsche und Gemeindevertreter. Die Gemeindevertretung in Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg möchte das Naturschutzproblem Herkulesstaude nach Jahren ihrer Ausbreitung unter fachlicher Anleitung des Umwelt- und Naturschutzverbandes NaturFreunde S-H jetzt angehen. Ein Großteil der Pflanzen befinde sich am Gewässer Höftgraben, das in die Trave fließt, sowie bereits auf Privatflächen. Die Ausbreitung der invasiven Art aus dem Kaukasus sei mittlerweile so groß, dass sich die Verantwortlichen von dem Gedanken verabschiedet hätten, den Bärenklau sofort vollständig entfernen zu können. Wie eine weitere Ausbreitung der Herkulesstaude umweltverträglich eingrenzt werden könne und warum dies erforderlich sei, solle gemeinsam vor Ort erläutert und praktisch demonstriert werden.

Die Gemeindevertretung und der Landesverband der NaturFreunde rufen alle Bürger und Bürgerinnen auf, sich an der Bekämpfungsaktion am kommenden Freitag zu beteiligen. Der späte Tageszeitpunkt der Aktion um 16 Uhr solle möglichst Vielen eine Teilnahme ermöglichen. Zudem dürfe eine Bekämpfung nicht in praller Sonne erfolgen. Da ein Kontakt mit der giftigen Pflanze bei Mensch und Tier zu schweren Verbrennungen führen könne, raten die NaturFreunde eine den Körper bedeckende Kleidung zu tragen. Wer praktisch mit anpacken möchte, solle zudem Handschuhe, eine Schutzbrille (Sonnenbrille) sowie eine Machete oder einen Spaten mitbringen und möglichst eine Kopfbedeckung tragen. Alles weitere solle vor Ort erläutert werden.

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PM12/ 22.06.2020
Invasive Art bedroht Natur, Tiere und Menschen
Herkulesstaudenbekämpfung in der Gemeinde Molfsee

Kiel, den 22. Juni 2020 – Um eine fachgerechte Bekämpfung der Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) durch eine Entfernung der großen Blütenstände zu demonstrieren, lädt der Landesverband NaturFreunde für Mittwoch, den 24. Juni 2020 um 9.00 Uhr nach 24113 Molfsee ein.

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Treffpunkt ist der Ortsteil Rammsee in der Straße Osterberg 2 (Kreuzung Osterberg/ Holm). Von dort geht es 200 Meter in Richtung Norden zu einer Senke. Dabei sein wird auch der Herkulesstauden-Experte Niels Jensen aus Kiel. Vor Ort wollen wir demonstrieren, wie sich die Herkulesstaude durch ein Abschlagen der großen Dolden fachgerecht bekämpfen lässt. r Bestand in Molfsee ist Riesenbärenklau-typisch. Die Pflanzen haben sich flächig ausgebreitet und weisen eine Größe von bis zu drei Metern auf. Der frühe Tageszeitpunkt der Aktion um neun Uhr ist der Giftigkeit der Herkulesstaude bei Hautkontakt in Kombination bei hoher UV-Einstrahlung geschuldet wie sie für die kommende Woche vorhergesagt wurde. Ein Kontakt mit den sogenannten phototoxischen Furanocumarinen kann bei Mensch und Tier zu schweren Verbrennungen führen. Eine Bekämpfung sollte daher idealerweise bei bewölktem Himmel, nicht jedoch in praller Sonne erfolgen.

Die Herkulesstaude sollte sowohl auf öffentlichen Flächen als auch auf Privatgrundstücken nach Sichtung umgehend vernichtet werden, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen - allerdings nicht. Wie vielfach angenommen, aufgrund ihrer Giftigkeit, sondern aus Gründen des Naturschutzes. Alles weitere soll vor Ort in Molfsee erläutert werden.

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PM11/ 15.06.2020
Invasive Art bedroht Natur, Tiere und Menschen
Herkulesstaudenbekämpfung in Preetz

Kiel, den 15. Juni 2020 – um eine fachgerechte Bekämpfung der Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) zu demonstrieren, lädt der Landesverband NaturFreunde für Freitag, den 19. Juni 2020 um 11.00 Uhr nach 24211 Preetz ein.

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Treffpunkt ist der ehemalige Kompostplatz („Schredder“) nahe dem Postfelder Weg (Download Lageplan). Dabei sein wird auch der Leiter der Umweltbehörde der Stadt Preetz, Jan Birk. Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt ist eine gefährliche Giftpflanze. Um sich gegen Pflanzenfresser zu schützen, hat der aus dem Kaukasus eingeschleppte Doldenblütler Gift in fast allen Bestandteilen. Kontakt kann bei Mensch und Tier zu schweren Verbrennungen. Kinder sind besonders gefährdet, da die bei uns bis zu drei Meter große Pflanze geradezu einlädt, sich darunter zu verstecken oder mit den hohlen Stängeln zu spielen. Die Herkulesstaude stellt zudem eine Gefahr für die heimische Natur dar. Sie kommt vor allem an Verkehrswegen, auf Brachflächen, entlang von Gewässern und in Gärten, vor.

Die Pflanze ist trotz ihrer Gefährlichkeit zwar nicht meldepflichtig, sollte aber sowohl auf öffentlichen Flächen als auch auf Privatgrundstücken nach Sichtung umgehend vernichtet werden, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Wie dies fachgerecht durchzuführen ist, möchte der Landesverband NaturFreunde vor Ort demonstrieren. Die Stauden sind in Preetz etwa einen Meter hoch und blühen noch nicht.

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PM10/ 05.06.2020
Neue Broschüre
Zigarettenkippen – ein brennendes Umweltproblem

Kiel, den 5. Juni 2020 – Weltweit werden jedes Jahr Billionen Zigarettenkippen gedankenlos einfach „weggeschnippt“ und in die Umwelt entsorgt. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, dass Zigarettenkippen hochgiftig sind und eine erhebliche Gefährdung für Mensch und Natur bedeuten. Mit seiner 28-seitigen Broschüre möchte der Landesverband NaturFreunde umfassend aufklären und zu einer ordnungsgemäßen Entsorgung beitragen. Die Broschüre kann - solange der Vorrat reicht - gegen eine Übernahme der Versandkosten von drei Euro angefordert werden.

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Die NaturFreunde wollen mit ihrer Broschüre bei den Rauchern um mehr Verständnis für die durch gedankenlos weggeworfene Zigarettenreste ausgelösten Umweltprobleme werben. Eine Entsorgung müsse ausschließlich über öffentliche Müllbehältnisse oder mitgeführte Taschenaschenbecher erfolgen. „Nach Lockerung der Kontaktsperre ist in die Städte wieder Leben einkehrt“, so Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der Naturfreunde S-H. „Damit finden sich leider wieder vermehrt Kippen in den Fußgängerzonen. Auch an den wieder stark frequentierten Stränden sammeln sich wieder nur schwer zu entfernende Zigarettenkippen an und tragen zur Belastung der Meere mit Mikroplastik bei“, so Walenda.

Unachtsam auf dem Boden entsorgte Kippen stellten in ihrer Summe eine immense Schadstoffbelastung für die Böden und Gewässer dar. Wie groß diese sei, was diese für die Umwelt im Detail bedeuteten und was dagegen unternommen werden könne, sei in der Broschüre ausführlich und leicht verständlich dargestellt.

Weitere Infos auf der Homepage der NaturFreunde S-H unter http://www.naturfreunde-sh.de/forderungen-naturfreunde.html

Anlage: Titelblatt Broschüre "Zigarettenkippen - ein brennendes Umweltproblem"

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PM09/ 26.05.2020
NaturFreunde organisieren Bekämpfungsaktionen
Standorte der gefährlichen Herkulesstaude melden

Kiel, den 12. Mai 2020 – Um eine fachgerechte Bekämpfung der Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum), auch Riesenbärenklau genannt, zu demonstrieren, lädt der Landesverband NaturFreunde für Freitag, den 15. Mai 2020 um 13.00 Uhr nach 24395 Gelting-Wackerballig in die Strandstraße (Radwanderweg) als Treffpunkt ein.

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Dabei sein werden auch Boris Kratz, Bürgermeister von Gelting, und Dr. Gunter Wolf, Arzt und NaturFreund, der über die gesundheitlichen Gefahren der Herkulesstaude informieren wird. Die NaturFreunde S-H möchten zeigen, wie diese bedrohliche invasive Art fachgerecht und nachhaltig auf natürliche Weise ohne den Einsatz von Giften beseitigt werden könne.

Aufgrund der bisher langen Trockenheit seien die Stauden noch vergleichsweise niedrig.  Gegensatz zum in Europa heimischen Wiesen-Bärenklau verursache der Riesen-Bärenklau beim Berühren schwerste Verbrennungen, so Dr. Wolf. Der Saft der Pflanze enthalte phototoxische Furancumarine. In Kombination mit gleichzeitiger oder nachfolgender Sonneneinstrahlung führe das zu den starken Verbrennungen, tückisch sei, das diese erst Stunden nach Hautkontakt auftreten. Die Blasenbildung könne derart stark sein, dass sogar Narben zurückblieben. Besonders gefährdet seien Kinder, die durch die imposanten Blütenstände angelockt würden und die Gefahren nicht kennen würden.

Der Riesenbärenklau ist äußert konkurrenzstark, besitzt keine natürlichen Feinde wie Fressschädlinge und Parasiten, hat einen riesigen Wuchs und eine gewaltige Samenproduktion“, erklärt Jürgen Klose vom Landesvorstand. „Eine einzelne Riesen-Bärenklau-Pflanze kann mehrere 10.000 Samen bilden, die im Boden etwa sieben Jahre keimfähig bleiben. Die Ausbreitung kann durch Wind, Gewässer oder Tiere erfolgen.“  Dies habe dazu geführt, dass sich der Riesen-Bärenklau schnell ausbreiten konnte. Er verdränge heimische Pflanzenarten und die daran gebundenen Tierarten, teilweise seien schon fast waldähnliche Bestände anzutreffen, in denen keine anderen Arten mehr vorkommen. Für die Natur, aber auch für den Menschen, sei diese Pflanzenart deshalb zu einem großen Problem geworden. Als Hundebesitzer merkt Klose an, dass die Staude auch für Vierbeiner zur Gefahr werden könne. Nur durch konsequente Gegenmaßnahmen sei eine schnelle, flächenhafte Ausbreitung noch zu verhindern.

Infolge der COVID19-Pandemie werden die NaturFreunde S-H die Ausgrabung selbstverständlich mit Mundschutz und den gebotenen Abstandregeln durchführen.

Weitere Infos unter http://www.naturfreunde-sh.de/baerenklau-bekaempfen.html

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PM08/ 12.05.2020
Invasive Art bedroht Natur, Tiere und Menschen
Herkulesstaudenbekämpfung in Gelting-Wackerballig

Kiel, 26. Mai 2020 - In den letzten Wochen drängt es wieder viele in die Natur. Doch dort lauern nicht nur gefährliche Zecken, auch von Pflanzen gehen Gefahren aus. Mit zu den giftigsten Pflanzen, so der Landesverband NaturFreunde, zähle der Riesenbärenklau.

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Der Neubürger aus dem Kaukasus verdränge zudem die heimischen Pflanzen, bedrohe damit die biologische Vielfalt und der direkte Kontakt mit ihnen könne Verbrennungen sowie Krankheiten auslösen.

Die NaturFreunde S-H und ihre regionalen Gruppen organisieren deshalb für Juni Bekämpfungsaktionen dieser schön anzuschauenden, aber gefährlichen Pflanze, für dessen Bestände gemäß § 40 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) geeignete Maßnahmen zu treffen sind, um einer Gefährdung von Ökosystemen, Biotopen und heimischen Arten entgegenzuwirken. Die Bekämpfung erfolge je nach Wachstumsstadium der Pflanze durch Ausgraben oder mit einem Abschlagen der Blütenstände.

Der Landesverband möchte demonstrieren, dass selbst auf scheinbar problematischen Flächen auf den Einsatz von Pestiziden zur Beseitigung der Staude verzichtet werden könne. Zusammen mit ihrem Experten Niels Jensen, stünden die NaturFreunde vor Ort gern mit Rat und Tat zur Seite, um die Möglichkeiten und Vorteile einer mechanischen Bekämpfung zu erläutern. Zwar sei ein Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenbehandlungsmitteln zur Beseitigung des Riesenbärenklau seit Jahren in Gemeinden verboten, aber Ausnahmegenehmigungen würden aus Unkenntnis über alternative Methoden leider noch häufig beantragt.

Der Neubürger aus dem Kaukasus lasse sich an seinen gezackten, giftgrünen Blättern und den behaarten, purpurfarben gefleckten Stängeln erkennen und blühe je nach Witterung von Ende Juni bis in den Juli hinein.

Weitere Infos, Bilder und Kontakt unter http://www.naturfreunde-sh.de/baerenklau-bekaempfen.html

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PM07/ 24.03.2020
Fortgesetztes Politikversagen beim Gewässerschutz - zu viel Gülle auf zu wenig Äckern

Kiel, 24.03.2020 – Der aktuelle Nährstoffbericht des Landes sei die Geschichte eines jahrzehntelangen Versagens beim Gewässerschutz, so der NaturFreunde-Landesverband Schleswig-Holstein. Eine Beratung der Landwirte, höhere Lagerkapazitäten für Gülle und längere Sperrfristen für die Ausbringung seien allesamt wichtige Maßnahmen gewesen, auch größere Abstände zu Gewässern und Vertragsnaturschutz wie Öko-Landbau. 

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Eine Trendwende zum guten chemischen Zustand unserer Gewässer und des Grundwassers konnte damit nicht annähernd erreicht werden, wie der jetzt vorgelegte Bericht belegt.Immer noch seien mehr als die Hälfte des Grundwassers in Schleswig-Holstein übermäßig mit Nitrat belastet. Ungeachtet gesetzlicher Vorgaben wie der seit 1991 geltenden Nitratrichtlinie und der im Jahr 2000 in Kraft getretenen EG-Wasserrahmenrichtlinie sei die Belastung der Gewässer mit Düngemitteln aus der Landwirtschaft unverändert dramatisch zu hoch, der Zustand habe sich in einigen Regionen sogar noch weiter verschlechtert. Das Nitratproblem sei seit spätestens seit den 80iger Jahren mit dem Aufkommen erster übermäßiger Belastungen bekannt. Das Handlungsversagen sei auch mit Fristverlängerungs- und Ausnahmegründen nicht zu rechtfertigen.

Zu lange habe man allein auf freiwillige Maßnahmen in den landwirtschaftliche Betrieben vertraut. Als diese auch nach Jahren keine messbare Wirkung zeigten, wurde seitens der Landwirtschaftslobby mit dem „langen Gedächtnis“ des Grundwassers argumentiert, also das Nitrat erst nach längerer Zeit abgebaut würde. Aktuell diskutiere man angebliche Ungerechtigkeiten bei der Erfassung von Nitratwerten.

Weder die Messstellen oder deren teilweise unzureichende Zuordnung zu Betrieben sind das Problem, sondern zu viel Gülle auf zu wenig Fläche“, stellt Dr. Ina Walenda fest. „Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass nur so viel Dünger auf den Boden gelangt wie die Kulturpflanzen zum Wachstum tatsächlich benötigen. Dazu gehört auch, dass Nitratüberschüsse verursachergerecht reduziert werden.“

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PM06/ 24.03.2020
NaturFreunde warnen vor Corona-Trittbrettfahrern

Kiel, 23.03.2020 - Angesichts von Forderungen der FDP und des Bauernverbandspräsidenten Rukwied, Umweltstandards zum Gewässerschutz zu verwässern, appelliert der Landesverband NaturFreunde an Landwirtschaftsminister Albrecht, sich nicht beirren zu lassen und keinem Aufschub und weiteren Aufweichungen der Düngeverordnung zuzustimmen.

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In der Diskussion um die neue Düngeverordnung muß es allein darum gehen, wie der Schutz unserer Gewässer und des Grundwassers umgesetzt werden kann,“ fordern die NaturFreunde mit ihrer Landesgeschäftsführerin Dr. Ina Walenda. „Das Land soll die Landwirte bei der Umsetzung unterstützen – nicht aber Standards verwässern. Hier ist die Landesregierung gefordert. Gehen Sie nicht Trittbrettfahrern auf den Leim, die die Corona-Krise für ihre Zwecke mißbrauchen wollen. Unsere Lebensmittelversorgung wird weder durch Corona noch durch die geplante Düngeverordnung gefährdet! Sauberes Grund- und Trinkwasser ist lebenswichtig.“

Die Böden in Schleswig-Holstein seien seit Jahrzehnten überdüngt, so die NaturFreunde. Hauptursache dafür sei als Folge der Massentierhaltung die massenhafte Ausbringung von Gülle in der Landwirtschaft, wodurch zu viel Nitrat ins Grundwasser gelange. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie gelte seit dem Jahr 2000 und hätte spätestens in 2015 umgesetzt sein müssen. Ihr Ziel, die viel zu hohen Einträge an Nitrat in die Gewässer soweit zu verringern, dass 50 Milligramm pro Liter Nitrat nicht überschritten werden, wird auf über 50 Prozent der Landesfläche von Schleswig-Holstein nicht erreicht.

Die jetzt im Bundesrat zu beschließenden Vorgaben zum Gewässerschutz mit strengeren Vorgaben zur Düngung dürften nicht länger verschleppt werden. Dafür sei eine verschärfte Düngeverordnung unumgänglich. Freiwillige Maßnahmen, die auf Druck der Landwirtschaftslobby über zwanzig Jahre verbindlichere Gesetze verhinderten, hätten kläglich versagt.

Hintergrund:
Bis Anfang April 2020 muss eine Düngeverordnung bundesweit beschlossen sein, andernfalls drohen Deutschland empfindliche Strafzahlungen. Die EU-Kommission hatte Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt. Bereits 2002 stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Vertragsverletzung fest. In 2017 legte der Bund eine Düngeverordnung vor, doch die reichte Brüssel nicht. In 2018 verurteilte der EuGH Deutschland, nicht länger gegen die Richtlinie zu verstoßen und verhängte Strafen für den Fall weiterer Verzögerungen. Nun muss die Bundesregierung zusätzliche Düngebeschränkungen beschließen. Es geht insbesondere darum, in besonders belasteten Gebieten den Einsatz von Düngemitteln, insbesondere Gülle, zu reduzieren.


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PM05/ 12.03.2020
Abschaffung durch Umstrukturierung:
UKSH plant Etikettenschwindel für die Toxikologie

Kiel, 12.03.2020 – Eines der letzten unabhängigen Institute für Toxikologie steht auf der Kippe. Nach Informationen des Landesverband NaturFreunde gibt es einen erneuten Anlauf seitens des UKSH, das Institut für Toxikologie als eigenständiges Institut abzuschaffen. Die Entscheidung ist für Montag anvisiert.

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Offensichtlich plant das UKSH einen Etikettenschwindel“, so Dr. Ina Walenda, Geschäftsführerin vom Landesverband NaturFreunde. „Das Institut verfügt über wissenschaftliche Geräte zur Forschung und Analytik im Wert von mehreren Millionen Euro, dies weckt offensichtlich die Begehrlichkeit anderer Professoren, die diese Ausstattung für ihre eigene Forschung zweckentfremden möchten.“ Zwar solle der Name Umweltmedizin unter anderem weitergeführt werden, inhaltlich sei jedoch eine Neuausrichtung mit Schwerpunkt der Forschung auf Digitale Medizin, Onkologie und Neurologie geplant. Die Umwelttoxikologie würde dadurch aber unter den Tisch fallen.

Schleswig-Holstein brauche angesichts der zunehmenden Belastungen unserer Umwelt und der damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen nötiger denn je weiterhin ein Institut für Toxikologie. Gerade das Kieler Institut – eines der fünf letzten unabhängigen – habe sich bundesweit und darüber hinaus einen hervorragenden Ruf erworben: International anerkannte Experten wie Dr. Hermann Kruse und Prof. Dr. Edmund Maser hätten das Institut geprägt und mit ihren Forschungsergebnissen auf Umweltgefahren wissenschaftlich fundiert hingewiesen und sich damit um unserer Gesellschaft insgesamt verdient gemacht. Ohne das Institut wüssten wir weniger über zahlreiche Studien.

„Das Land Schleswig-Holstein trägt eine besondere Verantwortung“, so die NaturFreunde. Vor allem das Bildungs- und das Umweltministerium sei gefordert, sich für den Erhalt der Toxikologie als eigenständiges Institut einzusetzen und die Christian-Albrechts-Universität bzw. das UKSH auf ihre gesellschaftliche Verantwortung zu verpflichten.

„Wir appellieren an die CAU bzw. das UKSH, ihren guten Ruf nicht weiter aufs Spiel zu setzen, indem ein anerkanntes Institut der eitlen Selbstdarstellung und Eigenprofilierung einiger Professoren für deren eigene Forschung geopfert wird. Das Intrigenspiel an der CAU muss endlich beendet werden und die Toxikologie als eigenes Institut erhalten bleiben.“

Download Stellungnahme

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PM04/ 09.03.2020
Wahlen bei den NaturFreunden S-H
Neuer Schwung mit Vorstandsteam

Kiel, 9. März - Auf ihrer Delegiertenversammlung auf dem Priwall wählte der Landesverband NaturFreunde erstmals ein Team als Landesvorstand. Die Geschicke des 125 Jahre alten Vereins werden zukünftig drei Landesvorsitzende steuern: Hans-Jörg Lüth, ehemaliger Landesgeschäftsführer aus Bordesholm, Jürgen Klose, Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit aus Gelting und Katharina Uhlig, Studentin der Transformationstudien aus Flensburg.

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Komplettiert wird das Vorstandsteam durch die beiden Beisitzer Silke Zilz, IT-Anwendungsmanagerin aus Kiel, und dem Informatiker Jürgen Strack aus Neuwittenbek. Für zusätzliche inhaltliche Aufgabenbereiche wie Gewässerschutz, Kultur und Bildung, Natursport oder Hanseatenweg und Ochsenweg wurden Landesbeauftragte benannt.

Geschuldet ist diese neue, modernere Vereinsstruktur dem Wunsch der Aktiven nach zeitgemäßeren Arbeitsstrukturen und einer breiteren Arbeitsverteilung im Ehrenamt. Dafür wurden umfangreiche Satzungsänderungen beschlossen. Auch wird der Vereinssitz von Büdelsdorf nach Kiel verlegt, nachdem bereits 2015 im Lorentzendamm 16 eine Geschäftsstelle eingerichtet wurde.

Der Verein war in der Vergangenheit durch eine Konzentration auf seine eigenen Veranstaltungen und Aktivitäten der Ortsgruppen und eine Überalterung der Mitglieder geprägt. Der Modernisierungsprozess der letzten drei Jahre hin zu mehr Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen zu umweltpolitisch aktuellen Themen, Kooperationen mit anderen Vereinen und Initiativen verbunden mit mehr projektorientierter Arbeit hat bereits eine Trendwende eingeleitet: Jünger und weiblicher werden die NaturFreunde nun und auch die Mitgliederzahlen steigen wieder an. Neue Ortsgruppen, so in Flensburg und Itzehoe, befinden sich in Gründung. Dieser Weg soll nun weiter beschritten werden. Auch sollen die beiden NaturFreundehäuser in Kalifornien und auf dem Priwall enger in die landesweiten Aktivitäten der NaturFreunde einbezogen werden.

Zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde der aus dem Amt geschiedene Vorsitzende Dieter Neumann aus Büdelsdorf, der den Landesverband seit dessen Gründung geleitet hatte. Um seine Verdienste zu würdigen, war eigens der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Michael Müller aus Berlin angereist.

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PM03/ 28.02.2020
Unsere Umwelt ist kein Aschenbecher - 
"Kippenkonferenz" im Wissenschaftspark Kiel

Kiel, 28. Februar 2020 - Mit einer Veranstaltung am 6. März 2020 im Wissenschaftspark Kiel möchte der Landesverband NaturFreunde auf Umweltprobleme durch unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippen aufmerksam machen, so vermeidbare Boden- und Gewässerbelastungen. Bislang fehlen effektive Maßnahmen.

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Ihre Teilnahme zugesagt haben Umweltminister Jan Philipp Albrecht, der Kieler Toxikologe Prof. Dr. Maser, eine Vertreterin des Bundesverbandes der Tabakwirtschaft, die „müllfreie“ Stadt Groningen aus den Niederlanden, das Umweltschutzamt Kiel sowie Vereine und Initiativen.

„Zwar ist die öffentliche Aufmerksamkeit für das Umweltproblem Zigarettenkippe gestiegen“, auch Bußgelder für das „wegschnippen“ wurden in vielen Kommunen erhöht, Touristenstädte verteilen vermehrt Taschenaschenbecher und im Februar 2020 wurde ein landesweites Rauchverbot für Kinderspielplätze im Landtag beschlossen. Doch nach wie vor liegen die Kippen auf Gehwegen, in der Natur, so auch an den Stränden von Nord- und Ostsee“, stellt Dr. Ina Walenda, Geschäftsführerin der NaturFreunde S-H fest. Deshalb, so Walenda, sollen auf der „Kippen-Konferenz“ weitere Maßnahmen diskutiert werden. Die Ergebnisse möchten die NaturFreunde S-H den Kommunen, in deren Zuständigkeitsbereich die sachgerechte Entsorgung fällt, gern zur Verfügung stellen.

Im Vorfeld der ihrer Kippenkonferenz veranstalten die NaturFreunde S-H eine Zigarettenkippensammel-Aktion auf dem Asmus-Bremer-Platz in Kiel am 4. März 2020. Ab 12.00 Uhr geht es los miteine, Infostand. Ab 13.00 Uhr startet die Sammelaktion. Unterstützt werden die NaturFreunde S-H dabei von Schülern und Schülerinnen der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule aus Kiel-Dietrichsdorf sowie des Regionalen Bildungszentrums am Schützenpark (RBZ Kiel).

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PM02/ 27.02.2020
Unsere Umwelt ist kein Aschenbecher - 
NaturFreunde informieren in Kiel

Kiel, 27. Februar - Mit einer Aktion auf dem Asmus-Bremer-Platz in Kiel am 4. März 2020 ab 12.00 Uhr wird der Landesverband der NaturFreunde auf das Umweltproblem Zigarettenkippen aufmerksam machen. Ab 13.00 Uhr startet eine Sammelaktion. Unterstützt werden die NaturFreunde S-H dabei von Schülern und Schülerinnen der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule aus Kiel-Dietrichsdorf sowie des Regionalen Bildungszentrums am Schützenpark (RBZ am Schützenpark in Kiel).

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Die Aufklärungsaktion findet im Vorfeld der Veranstaltung „Unsere Umwelt ist kein Aschenbecher – was tun gegen die Kippenflut?“ am 6. März im Wissenschaftszentrum Kiel statt, an der auch Umweltminister Jan Philipp Albrecht, der Kieler Toxikologe Prof. Dr. Maser, Vertreter des Bundesverbandes der Tabakwirtschaft und der „müllfreien“ Stadt Groningen aus den Niederlanden sowie Vereine und Initiativen teilnehmen werden.

Hintergrund von Aktion und der „Kippenkonferenz“ der NaturFreunde sind vermeidbare Boden- und Gewässerbelastungen durch unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippen, aber bislang fehlende effektive Maßnahmen. „Zwar ist die öffentliche Aufmerksamkeit für das Umweltproblem Zigarettenkippe gestiegen“, auch Bußgelder für das „wegschnippen“ wurden in vielen Kommunen erhöht, Touristenstädte verteilen vermehrt Taschenaschenbecher und im Februar 2020 wurde ein landesweites Rauchverbot für Kinderspielplätze im Landtag beschlossen. Doch nach wie vor liegen die Kippen auf Gehwegen, in der Natur, so auch an den Stränden von Nord- und Ostsee“, stellt Jürgen Klose vom Vorstand der NaturFreunde S-H fest. Deshalb, so Klose, sollen auf der Veranstaltung am 6.3. weitere Maßnahmen diskutiert werden. Die Ergebnisse sollen den Kommunen, in deren Zuständigkeitsbereich die sachgerechte Entsorgung fällt, zur Verfügung gestellt werden.

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PM01/ 07.01.2020
NaturFreunde S-H laden ein zur "Kippen-Konferenz" in Kiel

KIel, 7. Januar 2020 - Unsere Umwelt ist kein Aschenbecher - was tun gegen die Kippenflut?

Einladung

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Für Rückfragen
Dr. Ina Walenda, mobil 0176 20508116

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