Argumente

Argumente für regionale Bio-Milch

Kühe gehören zu den wenigen Lebewesen, die allein aus Gras und Kräutern wertvolle Milch und Fleisch erzeugen können. Sie stehen damit nicht in Konkurrenz zur menschlichen Ernährung und sie nutzen Flächen, die wichtig für die Bio-Diversität sind und so viel CO² wie Wald speichern können.

Bio-Kühe werden nicht mit Soja aus Übersee gefüttert, wo dafür Regenwald zerstört wird.  Sie erhalten im Winter regionales, ökologisch erzeugtes Heu, Silage, Getreide oder Leguminosen.

Leguminosen, also Hülsenfrüchte, sind nicht nur ein eiweißreiches Futter, sondern tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei, da sie den Stickstoff der Luft binden. Auf diese Weise können auch synthetische Stickstoffdünger eingespart werden, deren Produktion viel Energie verbraucht.

Eine Umstellung auf „Bio“ bedeutet in der Regel auch eine Reduktion der Tierzahlen und der Milchmengen, da die Produktion an die Fläche der Betriebe gebunden ist.

Das ist nicht nur gut für das Klima, es ist auch eine Chance für faires Einkommen der Betriebe.

Da im Ökolandbau chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenbehandlungsmittel verboten sind, werden Wasser und Boden damit nicht belastet.

Außerdem enthält Bio-Milch zirka 50 Prozent mehr ungesättigten Aminosäuren als herkömmliche Milch.

Zusammengefasst von Monika Friebl