Wenn man im Garten eine Herkulesstaude entdeckt, ist man als Eigentümer selbst verantwortlich, diese zu entfernen. Eine gesetzliche Meldepflicht gibt es trotz des Gefahrenpotentials nicht. Auch in der freien Natur vorkommende Bestände sind keiner Behörde zu melden. Genau das aber sollte man tun, um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden. Man wende sich dabei an das Landesamt für Umwelt in Flintbek, das auch das Standortregister führt und ggf. in der Hoffnung zu erwirken, dass die Pflanzen fachgerecht beseitigt werden. Eine sofortige Bekämpfung beugt der weiteren Ausbreitung vor und verhindert, dass spielende Kinder Schaden nehmen. Über die gesundheitlichen und ökologischen Gefahren, die vom Riesenbärenklau ausgehen, sollte man auch Freunde, Nachbarn und Bekannte aufklären. Sofern möglich, biete es sich an, eigene Bekämpfungsaktionen zu organisieren. Die Flächenbesitzer sollten allerdings vorab informiert werden.