Was tun, wenn die Herkulesstaude gesichtet wird?

Meldungen für den Riesenbärenklau sind nur mit ausagekräftigem Foto möglich.

Die NaturFreunde rufen zur Meldung von Riesenbärenklau-Standorten in Schleswig-Holstein auf. Dies kann über den nebenstehenden QR-Code erfolgen. Wem das nicht möglich ist oder wer dies nicht möchte, kann Standorte alternativ per Mail schicken:  naturfreunde@naturfreunde-sh.de. Darüber hinaus stehen die NaturFreunde S-H Ratsuchenden bei der Bekämpfung gern vor Ort im Gelände zur Seite und bieten Gemeinden oder Einzelpersonen Hilfe zur Selbsthilfe an. Mehr Infos unter https://www.naturfreunde-sh.de/gefaehrlicher-neubuerger.html 

Wenn man im Garten eine Herkulesstaude entdeckt, ist man als Eigentümer selbst verantwortlich, diese zu entfernen. Eine gesetzliche Meldepflicht gibt es trotz des Gefahrenpotentials nicht. Auch in der freien Natur vorkommende Bestände sind keiner Behörde zu melden. Genau das aber sollte man tun, um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden. Man wende sich dabei an das Landesamt für Umwelt in Flintbek, das auch das Standortregister führt und ggf. in der Hoffnung zu erwirken, dass die Pflanzen fachgerecht beseitigt werden. Eine sofortige Bekämpfung beugt der weiteren Ausbreitung vor und verhindert, dass spielende Kinder Schaden nehmen. Über die gesundheitlichen und ökologischen Gefahren, die vom Riesenbärenklau ausgehen, sollte man auch Freunde, Nachbarn und Bekannte aufklären. Sofern möglich, biete es sich an, eigene Bekämpfungsaktionen zu organisieren. Die Flächenbesitzer sollten allerdings vorab informiert werden.

Hier ein noch kleiner Bestand mit Herkulesstauden auf einem Privatgrundstück in Gewässernähe, der schnellstmöglich beseitigt werden sollte, um eine großflächige Ausbreitung der später schwimmfähigen Samen noch zu verhindern.

Hier geht es dem Riesenbärenklau an den Kragen. Benita Klose, Ortsgruppenvorsitzende der NaturFreunde Gelting, beim Ausgraben eines Bestandes entlang einer Au nahe Süderbrarup im Juni 2020.

Kontakt mit dem Riesenbärenklau ist auch für Hunde nicht ungefährlich (Foto: Angelika Elak).