
23.06.25 Herkulesstaude
12.03.25 Arzneimittel
24.06.24 Herkulesstaude
30.05.24 Flächenverbrauch
22.06.23 Herkulesstaude
23.06.22 Herkulesstaude
18.11.19 Wasserschutz
31.01.19 Umweltbildung
13.09.18 Urban Gardening
11.06.18 Ernährungsräte
01.09.17 Pestizide
Unsere Aktionen zur Doldenbekämpfung
Riesenbärenklau mit Naturschutzverein Ruhwinkel/ Umgebung bekämpft
Schönböken, 19. Juli 2026 - der Riesenbärenklau hatte sich auf einem privaten Grundstück auf etwa 100 Quadratmetern ausgebreitet. Die Besitzerin ist Mitglied im örtlichen Naturschutzverein, der Vorsitzende Prof. Dr. Holger Gerth, ehemals u. a. Naturschutzbeauftragter des Landes. Da war das Interesse an einer Beseitigung der invasiven Staude groß. Zunächst gab es theoretische Erläuterungen durch die NaturFreunde S-H, dann ging es mit etlichen Macheten ins Gelände. Nach einer Demonstration der Technik der Doldenbekämpfung unsererseits griffen die Vereinsmitglieder selbst zur Machete. Sämtliche Dolden wurden abgeschlagen. Da die Samenbildung bereits eingesetzt hatte, wurden die Dolden von der Fläche abtransportiert, um sie sicher zu vernichten. In den Folgejahren soll die Bekämpfung nun fortgeführt werden bis der letzte Riesenbärenklausame ausgekeimt ist.
Was tun gegen den Riesenbärenklau in Grönwohld im Kreis Stormarn?
Riesenbärenklau-Bewuchs weit und breit in Grönwohld (Kreis Stormarn) unmittelbar angrenzend an ökologisch schützenswerten Flächen sowie einem Bach, der eine rasche Verbreitung der Samen garantiert. Zwei Stunden lang wurde gemeinsam mit allen Beteiligten beratschlagt, welche Methode einer Bekämpfung für den Standort am sinnvollsten sei.
Grönwohld, 6. Juli 2026 - Die NaturFreunde S-H haben diese Fläche mit Staunen in Augenschein genommen - der Riesenbärenklau hatte sich über hunderte von Quadratmetern angrenzend an ein FFH-Gebiet und einen in die Trave entwässernden Bach ausgebreitet. Der Unteren Naturschutzbehörde Stormarn, dem Ordnungsamt, der Bürgermeisterin von Trittau, dem Gemeindearbeiter von Grönwohld, dem Landschaftspflegeverband, Vertretern der Kommunalpolitik und Anwohnern hatten wir „Hilfe zur Selbsthilfe“ angeboten, das Ausgraben sowie die Technik der Doldenbekämpfung demonstriert. In Anbetracht der Größe und der Lage der Fläche käme allerdings hier besser eine Beweidung mit Rindern, Schafen oder Ziegen in Frage. Eine Einzäunung dafür wäre mit geringerem Aufwand umsetzbar. Alle Beteiligten wollen sich jetzt ohne weiteren Aufschub einer systematischen Bekämpfung widmen.
Riesenbärenklau an der Steilküste in der Eckernförder Bucht bekämpft
Noer, 4. Juli 2026 - Es waren nur wenige Exemplare, die sich von oben im Wald bis fast hinunter an den Strand ausgebreitet hatten. Doch hätten wir die invasive Pflanze nicht sofort bekämpft, würde sie sich binnen weniger Jahre zu einem "Dominanzbestand" entwickeln. Die heimische Vegetation an der Küste würde verdrängt und wäre aufgrund der fototoxischen Inhaltsstoffe des Riesenbärenklau, die schwere verbrennungsähnliche Symptome an der Haut verursachen können, zudem nicht ungefährlich für Strandbesucher. Die gut schwimmfähigen Samen könnten sich zudem entlang der gesamten Küste der Eckernförder Bucht ausbreiten. Einen herzlichen Dank an die Bürgermeisterin Sabine Mues und ihrem Stellvertreter Dr. Ulrich Klostermeier für Ihren Einsatz!
NaturFreunde beraten, wie sich der Riesenbärenklau in Büdelsdorf bekämpfen lässt
Büdelsdorf, 26. Juni 2026 - Wo der Riesenbärenklau wächst, verdrängt er unsere heimische Vegetation. Deshalb muss er bekämpft werden. In Büdelsdorf wuchert er am Regenrückhaltebecken. Droht dieses überzulaufen, können die schwimmfähigen Samen in die Obere Eider gelangen und sich entlang des Ufers verbreiten. Oftmals wird anstatt einer Bekämpfung gar nicht gehandelt oder viel falsch gemacht. Wie es mit der Machete geht, haben der Riesenbärenklau-Experte Niels Jensen und die NaturFreunde S-H dem Umweltamt, dem Yacht-Club, den Mitarbeitern des örtlichen Bauhofes und Interessierten anhand der bis zu 3.80 Meter hohen Stauden demonstriert.
Links: Dr. Ina Walenda, Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde S-H, im Einsatz mit der Machete
Schleswig - Riesenbärenklau breitet sich von privaten Grundstücken aus
Schleswig, 23. Juni 2023 - zwar hat die Schleswiger Kreisverwaltung dem Riesenbärenklau auf ihren eigenen Grundstücken seit einigen Jahren längst den Kampf angesagt und führt regelmäßig Bekämpfungsmaß-nahmen durch. Dennoch geht die Ausbreitung der invasiven Art im Stadtgebiet nahezu ungebremst weiter. Grund dafür sind Privatgrundstücke mit bereits ausgebildeten "Dominanzbeständen" von mehreren einhundert Quadrat-metern, um die sich niemand zu kümmern scheint. Zumindest deren Besitzer bleiben offensichtlich untätig. In der Folge haben die Samen über Wind und Verwehung das naheliegende Wohngebiet längst erreicht und keimen am Wegesrand und in den Gärten. Die Anwohner sind in Sorge und auch auf der Suche nach einer rechtlichen Handhabe.
Dr. Ina Walenda (links) und Hans-Jörg Lüth (mitte) haben ihre Macheten zum Abtrennen der Dolden geschärft. Der Fotografin Anna Pawlicki (rechts) – für diesen Tag eigens aus Berlin angereist – haben wir die fachgerechte Bekämpfung des Riesenbärenklau vorgeführt. Sie wird die mit unserer Hilfe in Schleswig gewonnenen Erkenntnisse in einer Ausstellung zu invasiven Arten zusammentragen. Im Herbst 2023 wird diese in einer Berliner Gallerie zu sehen sein.
Schleswig - Riesenbärenklau umzingelt das Kreishaus
Schleswig, den 15. Juli 2021 - Donimanzbestände mit der giftigen Herkulesstaude fanden wir rund um das Schleswiger Kreishaus vor. Betroffen zeigte sich der gesamte Bereich der Pöhler Wiesen entlang der Gräben und der Grundstücksgrenzen im Norden (Thiessenweg) bis hin zu Teilen auf der gegenüberliegenden Seite der Schlossallee. Zusammen mit dem Experten Niels Jensen demonstrierten wir den Mitarbeitern vom Kreis und vom Grünflächenamt wie sich die invasive Art mit der Machete zurückdrängen lässt. Der Kreis zeigte sich entschlossen, die Bekämpfung jetzt konsequent anzugehen. Etwa 20 Interessierte verfolgten die Aktion, darunter neben zwei Medienvertretern auch ein Landwirt und eine Vertreterin des Kinderschutzbundes.
Kiel - Blühender drei-Meter-Riesenbärenklau unweit der Hörsäle
Kiel, 30. Juni 2021 - Der Landesverband Naturfreunde ludt auf das Gelände der Christian-Albrechts-Universität Kiel ein, um die Bekämpfung der hier mehr als drei Meter hohen Herkulesstaude mit der Machete zu demonstrieren. Der Sender SAT1 filmte die Aktion: https://www.sat1regional.de/giftiger-riesenbaerenklau-verbreitet-sich-rasant-uni-kiel-startet-pestizidfreie-bekaempfung/, auch die Kieler Nachrichten und Interessierte waren dabei.
Dringender Handlungsbedarf: "Klein Kaukasus" bei Bad Segeberg
Kiel, den 4. Juli 2020 – In Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg kamen wir aus dem Staunen nicht heraus, sind wir doch anscheinend auf das Epizentrum einer Herkulesstaudenausbreitung gestoßen. Die Pflanze hatte sich entlang am Gewässer Höftgraben großflächig öffentlichen Flächen, auch direkt an Wegen, auf Privatgrundstücken und landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebreitet - über drei Meter hohe Pflanzen undurchdringlich dicht an dicht. "Herkulesstauden-Wälder" trifft es wohl am ehesten. Wir sehen dringenden Handlungsbedarf für die Behörden aus Gründen des Naturschutzes, aber auch zum Schutz von Mensch und Tier vor dieser Giftpflanze.
Mehr… Weniger…Riesenbärenklau-Bekämpfung in der Gemeinde Lutterbek
Lutterbek, 26. Juni 2020 - Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Landesverband NaturFreunde mit der Stiftung Naturschutz und dem Herkulesstauden-Experten Niels Jensen erklärten wir zweien Lokalredakteurinnen sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Lutterbek, dass diese wunderschönen Pflanzen aus Gründen des Naturschutzes leider beseitigt werden müssen. Das etwa 400 Quadratmeter große mit dem Riesenbärenklau bewachsene Areal im Eigentum der Stiftung Naturschutz lag gut versteckt inmitten einer Waldlichtung neben einem Gerstenfeld. Ausgerüstet mit Schutzkleidung, um nicht mit dem Pflanzengift in Berührung zu kommen, und Macheten demonstrierten wir das fachgerechte Abschlagen der Dolden. Die Stiftung Naturschutz plant nun eine vollständige Beseitigung.
Riesenbärenklau-Bekämpfung in der Gemeinde Molfsee
Molfsee, 24. Juni 2020 - wir haben uns in Molfsee alle getraut. Unter Anleitung vom Experten Niels Jensen aus Kiel haben wir morgens um neun Uhr die großen Blütenstände der Herkulesstaude mit der Machete abgeschlagen. Der frühe Zeitpunkt am Tag war der vorhergesagten hohen UV-Strahlung und den hohen zu erwartenden Temperaturen geschuldet. Die zwei bis drei Meter hohen Pflanzen hatten bereits einen typischen Dominanzbestandausgebildet und waren von einer Vielzahl an Insekten besiedelt. Unten am Stengel beginnend haben wir zunächst alle Blätter entfernt, schließlich die Blüte geköpft. Alles ging gut, niemand hat sich verletzt, wir haben viel gelernt. Dabei umzingelt waren wir von den Kamerateams dreier Fernsehsender und einem Redakteur der Kieler Nachrichten. In drei Wochen muss nun eine Kontrolle erfolgen, um zu schauen, ob sich Notblüten ausbilden, die dann wiederum entfernt werden müssen. Den gesamten Bestand haben wir nicht beseitigen können, aber wir haben diesen deutlich reduziert.
Riesenbärenklau-Bekämpfungsaktion in Pohnsdorf (Kreis Plön)
Pohnsdorf, 25. Juni 2018 - Der Landesverband NaturFreunde lud nach Pohnsdorf ein. Interessierte und Helfer sowie Medien kamen zu Hauf. Der Standort befand sich direkt am Rönner Weg zwischen Raisdorf und Kiel-Rönne etwa auf halber Strecke. Zusammen mit dem Riesenbärenklau-Experten Niels Jensen und dem Förster Dirk Sauer der Försterei Rönnerholz zeigten die NaturFreunde S-H, wie diese bedrohliche invasive Art fachgerecht und dauerhaft auf natürliche Weise ohne den Einsatz von Giften dauerhaft beseitigt werden kann.


