Veranstaltungen/ Seminare

16. März 2026 - Westerau/ Trenthorst
Auftaktveranstaltung zum Projekt Riesenbärenklau-Bekämpfung

Irmtraud Mussack, stellv. Vorsitzende des Fördervereins vom Institut für Ökologischen Landbau Trenthorst (rechts)

Zum Projektstart haben wir in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Instituts für Ökologischen Landbau in Trenthorst mit Experten aus den Bereichen Naturschutz, Verwaltung sowie mit dem Riesenbärenklau-Experten Niels Jensen umfassend über diese imposante bis zu vier Meter hoch werdende invasive Staude informiert. Etwa 30 Interessierte hatten sich trotz der derzeitl hohen Spritpreise auf den Weg in das doch leicht abgelegene Trenthorst gemacht. Aufgrund seiner Giftigkeit ist der Riesenbärenklau eine für Mensch und Tier nicht ungefährliche Pflanze, die unsere Ökosysteme bedroht und deren dauerhafte Bekämpfung ohne entsprechende Kenntnisse eine enorme Herausforderung bedeutet. Praktische Demonstrationen im Gelände wurden hier bereits verabredet, die eine "Hilfe zur Selbsthilfe" zum Ziel haben sollen.

v. l. Die Referenten: Issak Welke-Schäfer (Kreis Stormarn), Jan Blanke (Naturpark Schlei), Dr. Ina Walenda (NaturFreunde S-H), Arne Radtke vom Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit aus Neumünster und Niels Jens (Riesenbärenklau-Experte)

16. Oktober 2024 - Neumünster
Vortrag beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG)

Das Landesamt für soziale Dienste mit seinem "Dezernat 34 – Umweltbezogener Gesundheitsschutz" organisiert eine Fachtagung “. Sie soll dem Austausch verschiedener, thematisch verwandter Institutionen (Gesundheitsämter, Unfallkasse, GMSH) dienen. Geplant sind aktuelle Themen fernab der Bereiche Trink- und Badewasser, so Schadstoffbelastungen des Körpers oder der Innenraumluft und Gefährdungen aus der belebten Umwelt. Zu dieser Veranstaltung wurden die NaturFreunde S-H als Referent eingeladen, um über Handlungsoptionen zur Bekämpfung des Riesenbärenklau zu berichten.
Das Programm folgt.

24. Juni 2024 Klein Gladebrügge
Den Riesenbärenklau mit Spaten oder Machete dauerhaft bekämpfen
(Programm)

Klein Gladebrügge, 24. Juni 2024 -  Die Anzahl von 30 Teilnehmern, vorwiegend Behördenvertreter aus allen Teilen des Landes, bestätigte uns, das Problem Riesenbärenklau als Nr. 1 unter den invasiven Arten ist nicht geringer geworden. Personalmangel und scheinbar hohe Kosten für die Beseitigung, aber auch keine grundsätzliche Verpflichtung für Gemeinden zur Beseitigung haben die Herkulesstaude zu einem Dauerproblem werden lassen. "Es ist zu teuer nichts zu tun" war die Botschaft von Niels Jensen, Diplom-Ingenieur für Landschaftspflege und Riesenbärenklau-Experte aus dem Schwentinental. Er stellte seine Methode vor, die zwar über Jahre durchgeführt werden müsse, aber vergleichsweise wenig Einsatz erfordere.

Mehr…

Über die problematische Situation, den Riesenbärenklau in Klein Gladebrügge einzudämmen, berichtete Anke Stegelmann als Gemeindevertreterin. Axel Timmermann, Leiter der UNB Bad Segeberg, erläuterte die rechtliche Lage und die Handlungsmöglichkeiten einer Behörde. Bevor es schließlich mit praktischen Übungen am Objekt ins Gelände ging, informierte Arne Radtke vom Landesamt für soziale Dienste, Fachbereich umweltbezogener Gesundheitsschutz, über die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit der Staude. Gefreut haben wir uns, dass sämtliche Teilnehmer die Machete selbst in die Hand nahmen, um die Blütenstände abzuschlagen. Aufgrund des großes Interesses werden wir aller Voraussicht nach im nächsten Jahr ein weiteres Seminar an einem anderen Standort anbieten.

Weniger…

Mit vollem Einsatz, Machete  und vorbildlicher Schutzausrüstung beim Abschlagen der Dolden dabei – Arne Radtke vom Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) Fachbereich umweltbezogener Gesundheitsschutz nimmt den Kampf gegen den Riesenbärenklau persönlich auf

Erstmals gesichtet: Eine Weinbergschnecke als winziger Fraßfeind auf einem Blatt des Riesenbärenklau

23. Juni 2022 - Molfsee
Den Riesenbärenklau bekämpfen 
ohne Pestizide -
eine Herkulesarbeit aber machbar!

Flintbek, 23. Juni 2022 - In Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landes (BNUR) fand unser Seminar "Den Riesenbärenklau bekämpfen ohne Pestizide - eine Herkulesarbeit, aber machbar!" bei bestem Sommerwetter statt. Nach einer theoretischen Einführung durch den Riesenbärenklau-Experten Niels Jensen aus Schwentinental, das Amt für Soziale Dienst aus Neumünster  sowie durch die NaturFreunde S-H ging es in Gelände nach Molfsee. Den über zwanzig Teilnehmenden - überwiegend von Behörden und Firmen - wurde sowohl das fachgerechte Ausgaben der Wurzeln an noch kleinen Pflanzen als auch das Abschlagen der Blütenstände mit der Machete an den über drei Meter hohen Exemplaren dieser Problempflanze Nr. 1 unter den invasiven Arten demonstriert. Aufgrund der guten Nachfrage nach diesem Weiterbildungsangebot aber einer nur begrenzten Teilnahmemöglichkeit planen wir das Seminar in den nächsten Jahren erneut anzubieten.

23. Juni 2022 - Molfsee
Den Riesenbärenklau bekämpfen 
ohne Pestizide -
eine Herkulesarbeit aber machbar

Unser Seminar "Herkulesstaude bekämpfen mit Gummistiefeln, Handschuhen und Spaten" findet in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Landes (BNUR) in Flintbek statt. Am Vormittag wollen wir über den Riesenbärenklau, informieren. Danach gehen wir ins Gelände (voraussichtlich in Molfsee), wo wir die praktische Bekämpfung der Herkulesstaude demonstrieren wollen. Aufgrund der Corona-Pandemie muss es leider in das Jahr 2022 verschoben werden. Mitzubringen sind geländefähiges Schuhwerk, Handschuhe und es sollte eine körperbedeckende Kleidung getragen werden.

Bei dieser Größe der Herkulesstaude kommt die Machete zum Einsatz - das wollen wir beim Seminar anhand von praktischen Übungen demonstrieren.

Die Dolde des Riesenbärenklau mit bis zu 50 Zentimetern Durchmesser  kann mehr als 40.000 Samen bilden - hier gezeigt vom Riesenbärenklau-Experten Niels Jensen aus Kiel.