Pestizide

Der Begriff „Pestizide“ steht für chemisch-synthetische Pflanzenbehandlungsmittel. Auch die sogenannten Biozide gehören zu den Pestiziden, sie werden verwendet gegen unerwünschte Lebewesen wie Ameisen, Mäuse, Ratten im Haushalt. Daneben werden sie auch gegen Algen, Pilze und Bakterien eingesetzt und finden sich in Putz- und Desinfektionsmitteln, Holzschutz, Mückenspray und Ameisengift.Je nach Zielorganismus spricht man z. B. von Herbiziden (Unkraut), Insektiziden (Insekten) oder Fungiziden (Pilze).

Pestizide werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, leider immer noch in Privatgärten, und entlang von Straßen und Schienennetzen. In Kommunen ist ihr Einsatz auf öffentlichen Flächen verboten, wenngleich Ausnahmegenehmigungen erteilt werden können. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel können einen oder mehrere Wirkstoffe enthalten. Dabei handelt es sich um chemische Substanzen oder auch Mikroorganismen. Der Begriff stammt aus dem Englischen „pests“ = Schädlinge. Besonders hoch ist der Einsatz von Herbiziden, insbesondere Glyphosat, und von Neonikotinoiden.